Alexander Felden

  • Hey Alex!
    Bekanntheit hast Du jedenfalls in diesem Forum schon erlangt.
    So schnell ging das glaube ich bei kaum jemandem . :thumleft:
    Inzwischen auch schon so viel Kommentare wie Tolkien und King :) Respekt!


    Weiterhin frohes Rumgezetere #-o

    Im Leben kann man auf vieles verzichten. Außer auf Katzen und Bücher!


    :study: Der Drachenbeithron von Tad Williams
    :musik: Die Bücherdiebin von Markus Zusak


    mb-db

  • Hallo MrCeline!


    Ich bin auch einigermaßen verblüfft von der rasanten Entwicklung - so zynisch es klingen mag, aber schlussendlich sollte ich Morgaine wohl dankbar sein...


    Es lag mir fern, hier für solchen Tumult zu sorgen, bin aber begeistert von dem Engagement und der Freundlichkeit der Mitglieder hier. Und mit King und Tolkien auf einer Stufe zu stehen - wow, das ist doch was! Dabei bleibe ich aber bescheiden, ich will gar nicht die finanziellen Einkünfte der beiden Herren erreichen - ich würd's für die Hälfte machen! :D


    Ich persönlich kann Morgaines Verhalten zwar nach wie vor nicht verstehen, nehme es ihr aber auch nicht persönlich übel. Dies ist das Internet, und zur wahrhaften Kommunikation fehlt uns das Gegenüber, fehlt der Tonfall, die Mimik und Gestik. Offenbar habe ich bei ihr einen negativen Eindruck erweckt, weil irgendwas anders "rübergekommen" ist, als ich es gemeint habe.


    Von mir aus muss sich auch niemand abmelden - für mich bedeutet ein Diskussionsforum die Möglichkeit, Meinungen auszutauschen, und dass dabei verschiedene Meinungen aufeinanderprallen - na, das ist doch die Würze!

  • Jetzt muss ich mich doch auch einmal kurz zu Wort melden ...


    Alexander, erst einmal auch von mir ein Herzliches Willkommen im Büchertreff! Ich finde deine Vorstellung sympathisch und werde mir sicher auch mal deine Seite anschauen!


    @ Morgaine - auch wenn eigentlich schon alles gesagt wurde: Ich bin einigermaßen entsetzt darüber, wie unhöflich und unangemessen deine Beiträge hier sind. Es zwingt dich niemand, das Buch zu kaufen, zu lesen oder gut zu finden. Aber allein aus der Tatsache, dass jemand keinen Verlag für sein Buch gefunden hat, darauf zu schließen, dass er nicht schreiben kann, und ihn derartig anzugreifen, finde ich eine ziemliche Unverschämtheit. Mir kommt es fast schon so vor, als würdest du dich persönlich angegriffen fühlen. Du scheinst da mit deinem Verlag und deinem Buch auf einem verdammt hohen Ross zu sitzen, ich hoffe, die Luft da oben ist gut.


    Sorry, aber mich macht das echt sauer.


    Alexander, lass dich nicht entmutigen. Aber was ich zur Ehrenrettung der kleinen Verlage noch gerne sagen möchte: Nicht alle kleinen Verlage bluten Nachwuchsautoren aus :wink: Im Gegenteil - seriöse Verlage verlangen eigentlich keine Selbstkostenbeteiligung bzw. sogenannte "Druckkostenzuschüsse". Das würde ich gerne noch geraderücken. Und gerade die kleinen Verlage, die das nicht tun, sind natürlich extrem zögerlich, bevor sie einen unbekannten Autor unter Vertrag nehmen, da sie ja das wirtschaftliche Risiko tragen. Gerade im Bereich Fantasy/Mystery ist der Markt heiß umkämpft (in sog. Nischen ist das dann schon einfacher), da ist es unglaublich schwierig, etwas Neues so zu platzieren, dass es in der Masse nicht gleich wieder untergeht. Da haben es unbekannte Autoren wie Kleinverlage gleichermaßen schwer ;)

    :study: John Steinbeck - East of Eden

    :study: Frank Witzel - Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969

    :montag: Veronica Roth - Rat der Neun

    :musik: Claire North - Die vielen Leben des Harry August


    "There is freedom waiting for you, on the breezes of the sky, and you ask 'What if I fall?'
    Oh but my darling, what if you fly?"
    (Erin Hanson)

  • Jetzt weiß ich endlich, was ich dazu noch loswerden wollte. Stephenie Meyer wurde mit ihrem Werk etliche Male abgelehnt von den unterschiedlichsten Verlagen. Und ob man das Buch mag oder nicht, es ist eingeschlagen wie eine Bombe. Soviel zum Thema jemand hat keinen Verlag :P

  • Jetzt weiß ich endlich, was ich dazu noch loswerden wollte. Stephenie Meyer wurde mit ihrem Werk etliche Male abgelehnt von den unterschiedlichsten Verlagen. Und ob man das Buch mag oder nicht, es ist eingeschlagen wie eine Bombe. Soviel zum Thema jemand hat keinen Verlag :P

    Joanne K. Rowling hat auch am Anfang viele Absagen bekommen von den Verlagen :wink:

  • Ich habe jetzt eine Weile überlegt und mit mir gerungen, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich bei solch einer positiven Aufnahme hier im Forum euch auch etwas schuldig bin.
    Einige von euch haben die Idee einer Leserunde angeregt, andere hingegen haben vermutlich nach wie vor Zweifel, was ich denn nun eigentlich für einer bin und ob ich denn tatsächlich schreiben kann oder nicht.
    Zwar gibt es auf meiner eigenen Homepage eine Leseprobe, aber die umfasst nur die ersten paar Seiten und führt im Wesentlichen die Charaktere ein. Zum Reinschnuppern möchte ich euch gern ein bisschen mehr bieten, und zwar exklusiv - ihr werdet sonst nirgendwo im Internet eine andere Leseprobe finden als die offizielle auf meiner Website.
    Erstens möchte ich nämlich keine Leute von hier "weglocken" auf meine Seite, und zweitens sollt ihr die Chance haben, euch einen kleinen Eindruck zu verschaffen und dann zu entscheiden, ob eine Leserunde tatsächlich gewünscht wird oder nicht.


    Hier also ein Auszug aus meinem Roman "Rabenschwarz" - viel Spaß beim Lesen!


    Der Ostflügel war deutlich kleiner als das Hauptgebäude, aber was von der Fassade noch übrig war ließ erkennen, dass dieser Gebäudeteil einst genauso ausgesehen hatte. Verputzte Natursteinmauern, zwei übereinander liegende Reihen Fenster, Giebeldach. Der Eingang war allerdings deutlich unauffälliger als das große Hauptportal. Eine einfache, halb vermoderte Holztür, die den vier Freunden keinen nennenswerten Widerstand bot, führte ins Innere des Ostflügels.
    Nachdem auch hier alle Fenster, soweit es noch möglich war, geöffnet worden waren, lag der Raum, in dem sie sich befanden, in einem dämmrigen Zwielicht. Es war ein länglicher Raum, der beherrscht wurde von einem breiten Treppenhaus. Das geschnitzte Geländer ließ erahnen, wie schön das Treppenhaus vor fünfzig Jahren ausgesehen haben mochte. Eine Treppe führte nach oben und endete an einer Tür. Ein mit Grünspan überzogenes Schild trug die Aufschrift "Privat". Die zweite Treppe führte hinunter und verschwand alsbald im Dunkeln. In der Wand zur Linken der Freunde befand sich eine weitere Tür mit der kaum noch lesbaren Aufschrift "Bedienstete".
    „Dies war also das Wohnhaus der Hoteleigentümer und der Angestellten“, sagte Ben halblaut.
    „Ich würde sagen, wir sehen zuerst oben nach. Unheimlich, wir sind drauf und dran, die Wohnung des wahnsinnigen Grayborne zu durchsuchen.“
    Ian, Amber und Fiona nickten stumm. Etwas zaghaft stieg Ben als erster die Treppe hinauf. Das Holz ächzte unter seinem Gewicht. Er erklomm Stufe für Stufe, bis seine Hand nach dem Türknauf tastete.
    Ein morsches Krachen ließ die Freunde zusammenfahren, dann gaben die Stufen unter Ben nach und brachen ein. Ben war sogar zu überrascht, um zu schreien. Entsetzt sah Ian, wie sein Freund keine zwei Yards von ihm entfernt mit rudernden Armen fiel. Bens Sturz war nicht sehr tief, aber sein Schrei beim Aufprall verursachte Übelkeit bei Ian. Unfähig etwas zu sagen beugte Ian sich vor und sah in das Halbdunkel unter der Treppe. Er erkannte Ben nur als schattenhaften Umriss. Fiona war die erste, die sich fasste und laut Bens Namen rufend die Stufen hinuntereilte. Amber und Ian folgten ihr mit weichen Knien. Unten angekommen beugte sich Fiona über den stöhnenden Ben, Amber sah ihr besorgt zu, die Hände vor das Gesicht gepresst.
    Der eisige Windhauch, der Ian streifte, kam aus dem Nichts. Die Härchen in seinem Nacken und an seinen Unterarmen stellten sich auf. Er war wie gelähmt, sah wie in Zeitlupe, wie Amber auf ihn aufmerksam wurde, sich langsam zu ihm umwandte, während Fiona noch immer über Ben gebeugt am Boden kniete, zersplitterte Holzbohlen, die bis gerade eben noch Treppenstufen gewesen waren, lagen unter und auf Ben. Ian glaubte, ein heiseres Kichern zu hören - und dann war der Spuk vorbei. Wie vom Donner gerührt stand er da, hörte Ambers Stimme, die ihn fragte, ob alles in Ordnung mit ihm sei. Unwillkürlich schüttelte sich Ian wie ein nasser Hund. Amber zog eine Augenbraue hoch, dann aber drehte sie sich zu Fiona um, als diese sich mit einem Stoßseufzer der Erleichterung aufrichtete und Ben die Hand reichte, um ihm aufzuhelfen.
    Ben kam auf wackeligen Beinen zum Stehen, belastete prüfend erst den einen, dann den anderen Fuß und brachte schließlich ein dünnes Lächeln zu Stande.
    „Nichts passiert, wie es aussieht. Glück im Unglück...“
    Fiona ließ Bens Hand nicht los, ihr Gesicht war voller Sorge einerseits und maßloser Erleichterung andererseits. Sie brachte nicht mehr heraus, als immer wieder Bens Namen zu flüstern. Ben lächelte sie etwas unsicher an.
    Ian befand sich in einem Zustand völliger Verwirrung. Bens Sturz, das Kichern... er blickte zu der Tür mit der Aufschrift "Privat" hinauf. Das obere Viertel der Treppe war zusammengebrochen, Die Tür war damit unerreichbar. Ian konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Einsturz der Treppe kein Zufall gewesen war. Es schien gerade so, als wolle jemand nicht, dass sie die Wohnräume des alten Grayborne betraten. Und dann wieder dieser eisige Hauch, so wie er ihn bereits einmal gespürt hatte kurz bevor sie das geheimnisvolle Zeichen unter dem Bett gefunden hatten. Ian war noch immer zu verwirrt, um etwas zu sagen. Selbst seiner Erleichterung darüber, dass Ben seinen Sturz unbeschadet überstanden hatte, konnte er keinen Ausdruck verleihen. Zu viele Fragen und Gedanken kreisten in seinem Kopf. Glücklicherweise schienen Fiona und auch Amber zu sehr auf Ben konzentriert, um auf Ian zu achten. Ian war das sehr recht, ihm war nicht danach, seine Gedanken den anderen mitzuteilen.
    Fiona sah noch immer äußerst besorgt aus, so als glaube sie Ben nicht recht, dass ihm wirklich nichts fehlte.
    „Wir sollten hier verschwinden. Dieses alte Hotel ist es nicht wert, dass wir uns den Hals brechen.“
    Amber sah sie entgeistert an.
    „Fi, das ist nicht dein Ernst! Das war gerade ziemliches Pech, okay. Aber es ist doch nichts passiert! Wir werden eben vorsichtiger sein - aber wir können doch jetzt nicht aufhören, nur weil...“
    Fiona fauchte Amber an, bevor diese ihren Satz beenden konnte.
    „Nur weil Ben sich gerade fast das Genick gebrochen hätte, meinst du das? Du hast leicht reden, dir ist schließlich wirklich nichts passiert! Und Ian auch nicht!“
    Fiona blickte vielsagend von Amber zu Ian.
    „Also nichts, was Miss Amber Sampson betreffen würde. Warum sich also Sorgen um andere machen, nicht wahr?“
    Fionas Augen funkelten wütend, sie stand vor Ben wie eine Löwin, die ihr Junges verteidigt. Amber sah zunächst überrascht aus, dann stieg ihr die Zornesröte ins Gesicht.
    „Na, das ist jetzt aber wirklich interessant. Du hältst mich also für egoistisch, ja?“
    Fiona zischte unbeeindruckt von Ambers aufwallendem Zorn zurück.
    „Egoistisch wäre noch geschmeichelt. Selbstverliebt trifft es wohl eher...“
    Ian hielt die Luft an. Er kannte Amber gut genug um zu wissen, dass Fiona sie an einem wunden Punkt getroffen hatte. Ben wollte beschwichtigend eingreifen, aber Fiona ließ das nicht zu.
    „Ich habe doch recht! Amber denkt zuerst immer an sich. Solange es Amber gut geht, ist alles in bester Ordnung. Aber wehe, Amber hat mal ein Problemchen...“
    Ian sah ein feuchtes Glitzern in Ambers Augenwinkel und wusste, dass Fiona sie tief verletzt hatte. Umso mehr, als sie wenigstens zum Teil Recht hatte. Amber ließ tatsächlich ihre Launen an anderen aus, das hatte Ian selbst oft genug zu spüren bekommen. Nun aber sagte Amber kein Wort, nickte langsam und wandte sich von Fiona ab. Schweigend schritt sie zu der Tür, hinter der die ehemaligen Wohnbereiche der Bediensteten lagen, öffnete sie und verschwand in der Dunkelheit dahinter.
    Endlich erlangte Ian die Fassung wieder.
    Er warf Fiona einen finsteren Blick zu und eilte Amber nach, um sie aufzuhalten. Ben indes starrte ungläubig Fiona an.
    „Warum hast du das gemacht?“, fragte er sie.
    Fiona drehte sich zu ihm um, antwortete aber nicht, sondern schlang stattdessen ihre Arme um Ben und drückte ihn fest an sich.
    Ian knipste seine Taschenlampe an, um in der Dunkelheit hinter der Tür etwas sehen zu können. Im Lichtkegel sah er Ambers Rücken, der sich rasch von ihm entfernte. Sie hatte ihre Taschenlampe nicht angeschaltet, sondern eilte mit raschen Schritten in die Schwärze vor ihr. Auch auf Ians Rufen blieb sie nicht stehen. Dennoch war sie nur wenige Schritte von Ian entfernt, er würde sie mühelos einholen und einfach festhalten, damit die Situation geklärt werden konnte. Fiona war zu weit gegangen, aber Ian konnte sich denken, dass die große Sorge um Ben, den Fiona schon seit geraumer Zeit heimlich anhimmelte, dafür verantwortlich war. Warum nur mussten Mädchen immer so unberechenbar sein? Ian erkannte im Halbdunkel einen langen Flur, von dem zu beiden Seiten in regelmäßigen Abständen Türen abgingen. Eine weitere Tür tauchte am Ende des Flures auf. Ian rief erneut.
    „Amber, bleib doch stehen. Lauf nicht weg, das ist zu gefährlich!“
    Amber antwortete nicht, aber Ian hörte ihr Schluchzen. Jetzt, da er hinter ihr war, konnte auch Amber im Schein von Ians Taschenlampe die Tür vor sich am Ende des Flurs erkennen. Zielstrebig hielt sie darauf zu, riss sie ohne zu zögern auf und warf sie hinter sich zu, sobald sie hindurch war, direkt vor Ians Nase. Mit einer Mischung aus Verblüffung und aufkeimendem Ärger griff Ian nach der Klinke und drückte sie herunter.
    Die Tür ließ sich nicht öffnen. Verwirrt rüttelte Ian daran, zog und schob, aber die Tür rührte sich keinen Millimeter, so als sei sie fest verschlossen. Es musste also ein Schlüssel von der anderen Seite gesteckt haben, und Amber hatte sofort hinter sich abgeschlossen. Ian kam es seltsam vor, denn Amber hätte kaum Zeit dazu gehabt, schließlich war er unmittelbar hinter ihr gewesen. Auch hatte er kein Klicken beim Umschließen gehört. Aber eine andere Erklärung gab es schließlich nicht. Erbost hämmerte Ian gegen die Tür.
    „Amber, lass den Quatsch. mach die Tür wieder auf!“


  • Es kam keine Antwort von der anderen Seite der Tür, dabei war Ian sich sicher, dass Amber ihn gehört hatte. Ian sah hilfesuchend über seine Schulter. Bens Silhouette hob sich vor dem Zwielicht in der Türöffnung am anderen Ende des Flurs ab.
    Ian konnte sein Gesicht nicht erkennen, Fiona war überhaupt nicht zu sehen. Das Letzte, was sie jetzt brauchen konnten, war ein Streit zwischen Amber und Fiona. Zähneknirschend dachte Ian an David und daran, dass ihr Freundeskreis vor kurzem noch aus fünf Personen bestanden hatte. Wut stieg in Ian auf. Gerade erst hatte er seine Gefühle für Amber entdeckt, aber er hatte auch in David einen neuen Erzfeind gefunden. Wenn jetzt auch noch die Freundschaft zwischen Amber und Fiona zerbrach - nein, das durfte nicht geschehen! Er würde Amber zur Vernunft bringen und später ein ernstes Wort mit Fiona reden. Energisch hämmerte Ian erneut gegen die Tür.
    „Amber, jetzt mach endlich diese blöde Tür auf! Was soll denn der Quatsch?“
    Nichts. Amber und ihr dreimal verfluchter Sturkopf, dachte Ian. Immer wieder drückte er die Klinke herunter, rammte schließlich sogar die Schulter gegen die Tür, aber nichts half. Ian wandte sich von der Tür ab und lehnte sich mit dem Rücken dagegen. Er sog tief die Luft ein und schloss die Augen. Wie konnte er Amber dazu bewegen, die Tür zu öffnen, geschweige denn je wieder ein Wort mit Fiona zu reden? Er fühlte sich entsetzlich machtlos, und das frustrierte ihn. Als ob sie nicht schon genug hätten, dass sie in Atem hielt, aber nein, nun mussten sich Fiona und Amber noch in die Haare kriegen.
    Plötzlich zuckte Ian zusammen. Er hatte ein Geräusch in seinem Rücken gehört. Ein Quietschen und Rumpeln war von jenseits der verschlossenen Tür zu hören, dann ein heftiges Poltern, gefolgt von Scheppern und Klirren. Ian kam nicht erst dazu sich zu fragen, was diese Geräusche verursacht haben mochte, denn Ambers schriller Schrei vertrieb alle anderen Gedanken aus seinem Kopf. Ohne nachzudenken warf er sich mit seinem ganzen Gewicht gegen die Tür. Mit sich überschlagender Stimme schrie er Ambers Namen. Plötzlich war Ben neben ihm und stemmte sich ebenfalls gegen die Tür. Ein berstendes Geräusch spornte die beiden Jungen an, sich noch mehr anzustrengen. Langsam gab die Tür nach, das alte Holz splitterte unter dem wiederholten Aufprall der beiden Freunde.
    Mit einem Krachen zerbrach sie schließlich, und Ian stolperte hindurch und wäre fast der Länge nach hingefallen. Ben war bei ihm. Noch immer rief Ian Ambers Namen, hektisch zuckte seine Taschenlampe durch die Finsternis. Schließlich streifte der Lichtkegel Amber. Ian stürzte auf sie zu, sah ihre vor Angst geweiteten Augen, die ihm entgegen starrten.
    Sie saß zusammengekauert in einer Ecke, die Knie angezogen und fest mit den Armen umschlungen. Als Ian sie in die Arme schloss, spürte er, wie Amber zitterte. Er umarmte sie ganz fest und hörte, wie sie immer wieder denselben Satz vor sich hin stammelte.
    „Es war hier... es war hier...“
    Ians Herzschlag raste, die Härchen in seinem Nacken stellten sich auf und er fröstelte. Er hatte das ungute Gefühl,, dass irgendjemand - oder irgendetwas - sie in diesem Moment beobachtete.
    Amber hatte ihr Gesicht an seiner Schulter vergraben. Ohne sich umzusehen wusste er, dass Ben hinter ihm stand. Und dann hörte er auch Fionas Stimme.
    „Amber, hör mal, es tut mir leid, ich...“
    Dann brach sie ab. Offenbar sah sie ein, dass es kaum einen unpassenderen Augenblick für eine Aussprache geben konnte als diesen.
    Ian wandte langsam den Kopf, sah sich in der Dunkelheit um. Der Strahl von Bens Taschenlampe wanderte ruhig und langsam durch die Schwärze.
    In dem Lichtkegel erkannte Ian große, wuchtige Objekte... Möbelstücke, vermutlich Schränke. Bens Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
    „Amber, was hast du gesehen? WAS war hier?“
    Amber schluchzte laut auf, doch dann gelang es ihr tatsächlich, mit zittriger Stimme eine Antwort zu geben.
    „Das Mädchen... das kleine Mädchen... es war hier...“
    Ian runzelte die Stirn. Von was für einem Mädchen sprach Amber da? Das machte doch gar keinen Sinn.
    „Es... es hat...“
    Amber rang mit ihrer Fassung.
    „Es hat den Schrank umgestoßen... und alles... ist herausgefallen...“
    Fiona mischte sich ein.
    Ian hörte, dass sie sich wirklich Mühe gab, sachlich zu klingen, doch noch während sie sprach war ihm klar, dass Amber es ganz anders auffassen würde.
    „Hmm... es war stockdunkel hier, du hattest nicht mal deine Taschenlampe an. Wie konntest du also ein kleines Mädchen erkennen? Und... wo ist es jetzt?“
    Amber spie mehr, als dass sie sprach, ihre Stimme überschlug sich beinahe und klang in der geisterhaften Stille umso schriller.
    „Glaubst du, ich denke mir das alles bloß aus? Denkst du, ich will nur wieder im Mittelpunkt stehen? Denkst du das? Es war hier - und ich habe es gesehen! Ich habe die Kleine hier, in diesem Zimmer gesehen, weil sie geleuchtet hat! Sie ist ein Geist! Ja, verdammt noch mal, ich habe einen Geist gesehen!“
    Niemand sagte etwas. Jedem der Freunde war klar, dass Amber nicht log. Ihr Entsetzen, ihre Aufregung waren nicht gespielt. So etwas konnte niemand vortäuschen.
    Amber hatte tatsächlich einen Geist gesehen - oder sie war zumindest davon überzeugt, einen gesehen zu haben. Wieder einmal war es Ben, der einen vernünftigen und einleuchtenden Vorschlag machte.
    „Also gut, wir stellen hier alles auf den Kopf. So langsam glaube selbst ich nicht mehr an Zufälle. Irgendetwas ist hier, in diesem Zimmer, und wir werden es finden. Also, Lampen an, lasst uns alles systematisch absuchen.“
    Ian war für einen kurzen Augenblick versucht zu widersprechen. Er wollte es Amber nicht zumuten, noch länger hier in diesem Raum zu bleiben. Amber aber löste sich von ihm und knipste wortlos ihre Taschenlampe an.
    „Na dann. Ich will wissen, ob ich wirklich spinne. Und wenn mich hier jemand für dumm verkauft, dann will ich das auch wissen. Denjenigen will ich dann nämlich in die Finger kriegen.“
    Ihre Stimme klang heiser und Ian wunderte sich über sie. Es musste wohl der Mut der Verzweiflung sein, der Amber antrieb, dachte er.
    Aber er musste Ben Recht geben. Dies alles war kein Zufall. Die seltsamen Vorkommnisse häuften sich - es schien beinahe so, als kämen sie des Rätsels Lösung immer näher.
    Wenig später hatten sie verschlossene Fensterläden gefunden, die sie mit einiger Mühe öffnen und so das Tageslicht hereinlassen konnten. Das Zimmer bot ein Bild der Verwüstung.
    Es musste sich einst um die Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsraum der Bediensteten gehandelt haben. Eine kleine Küchenzeile sowie eine Sitzgruppe um einen länglichen Tisch gaben Anlass zu dieser Vermutung.
    Die Rückwand des Raumes war vollständig mit Schränken zugestellt. die bis an die Decke reichten. Einer dieser Schränke war umgestürzt, und altes Geschirr, Gläser und einige Töpfe lagen nun im ganzen Zimmer verstreut.
    Ian konnte sich kaum ausmalen, wie schwer der umgestürzte Schrank wohl sein mochte, jedoch erschien es ihm unmöglich, dass ein kleines Mädchen ihn hätte umkippen können. Dieser Gedanke kam ihm selbst im gleichen Augenblick absurd vor. Was hätte ein kleines Mädchen ohnehin hier zu suchen gehabt? Und dann fielen ihm ganz plötzlich wieder die unheimlichen Legenden ein, die sich um Blackrock Manor rankten, und die für Ian inzwischen weit weniger unglaublich klangen. Man könne Stimmen hören, erzählten sich die Leute. Manchmal, wenn alle anderen Geräusche verstummten, höre man die leisen Stimmen von Kindern. Das hatten irgendwann einmal Wanderer berichtet, die sich hierher getraut hatten.
    Stimmen hatte auch Ian gehört, und Amber hatte nun sogar ein Kind gesehen. Was also, wenn die Gerüchte alle wahr waren? War es dann nicht ein furchtbarer Fehler gewesen, überhaupt hierher zu kommen? Brachte Mister Schwarz sie nicht alle in schreckliche Gefahr?

  • Zum allerersten Mal überfielen Ian Zweifel daran, was sie hier taten. Andererseits jedoch musste irgendwann einmal jemand der Sache auf den Grund gehen. Irgendwann musste es aufhören, das Rätsel musste gelüftet werden. Nach allem, was sie nun schon erlebt hatten, nachdem Ben gestürzt und Amber fast zu Tode erschreckt worden war, war es nun etwas Persönliches geworden.
    Im selben Augenblick fiel Ians Blick auf das Ding, das an der Rückwand des umgestürzten Schranks befestigt war.
    Mit gerunzelter Stirn betrachteten die vier Freunde das Objekt. Klebe-streifen hielten es an Ort und Stelle, und es musste seit wer weiß wie langer Zeit zwischen dem Schrank und der Wand dahinter geklemmt haben. Nun, da der Schrank umgestürzt war, war es ans Tageslicht gekommen. Es handelte sich um ein kleines Büchlein, eine Art Tagebuch.
    Mit geschickten Fingern löste Fiona die Klebestreifen und sah dann fragend in die Runde. Ben und Ian nickten ihr aufmunternd zu, Amber würdigte sie keines Blickes.
    Vorsichtig nahm Fiona das Büchlein und schlug es auf. Mit halblauter Stimme las sie vor. Sie stockte dann und wann etwas, denn die Schrift war offenbar nur sehr schwierig zu entziffern.
    „Gott sei meiner Seele gnädig, wenn sie es ist, die diese Aufzeichnungen nun in Händen hält. Wenn aber jetzt jemand diese Zeilen liest, der reinen Herzens ist, dann heißt das, dass sie es nicht gefunden hat und dass all meine Mühen, all die Gefahren vielleicht doch nicht umsonst waren...“
    Mit erhobenen Brauen schaute Fiona ihre Freunde über den Rand ihrer Brillengläser hinweg an. In ihrem Blick lag Triumph.
    Im gleichen Moment wurden die Fensterläden wie durch einen gewaltigen Windstoß zugeschlagen. Augenblicklich war der Raum in stockfinstere Dunkelheit getaucht. Hastig tastete Ian nach seiner Taschenlampe. Dann fiel ihm ein, dass er sie auf den Tisch in der anderen Ecke des Zimmers gelegt hatte. Er hatte sie ja nicht gebraucht, als die Läden erst geöffnet waren. Angst kroch eiskalt seinen Rücken hinauf.
    „Macht doch mal jemand Licht... bitte...“
    Fionas Stimme klang flehend. Ian hörte, wie Ben sich erhob und mit langsamen, vorsichtigen Schritten den Raum durchmaß. Nach einer Weile, die Ian wie eine Ewigkeit schien, schaltete Ben seine Lampe ein. Ian sah nun, dass er einige Meter weit entfernt von ihnen stand, drüben am Tisch. Natürlich, sie hatten ja alle ihre Lampen dort liegen lassen...
    Ian wandte sich zu den beiden Mädchen um. Der Lichtkegel von Bens Lampe schien Fiona ins Gesicht. Ian sah, wie Fiona ihn ansah. Ihre Augen weiteten sich vor Entsetzen. Er spürte ein unangenehmes Kribbeln im Nacken und dann fiel ihm auf, dass Fiona nicht ihn anstarrte, sondern dass ihr fassungsloser Blick über seine Schulter in die Dunkelheit hinter ihm gerichtet war. Ihre Lippen formten tonlos einige Worte. Irritiert drehte sich Ian um...

  • Zum Reinschnuppern möchte ich euch gern ein bisschen mehr bieten, und zwar exklusiv - ihr werdet sonst nirgendwo im Internet eine andere Leseprobe finden als die offizielle auf meiner Website.

    :shock: WOW, vielen, vielen Dank.
    Ich finde das, was ich gelesen habe, sehr gut. Leider sitze ich gerade auf Arbeit, da kam die Stimmung natürlich jetzt nicht ganz so gut rüber, aber allein zuhause, stelle ich es mir fantastisch vor. Doch, ja, du hast mich überzeugt (auch wenn ich ja nun keine der großen Zweiflerinnen hier war :wink: ).
    Was mir nicht 100%ig gefallen hat (Hey, man soll sich ja nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, ne? :lol: ), war die ständige Namenswiederholung. Ich stelle es mir aber auch wahnsinnig schwer vor, zu beschreiben, was jeder macht, wenn es mehrere Personen gibt. Aber an mancher Stelle war mir ein wenig viel "Ian macht das, währen Amber das machte, worauf hin Ian wieder das machte und dann Ben...". Ich hoffe, das klingt jetzt nicht böse und jeder weiß, was ich meine.


    Aber ansonsten: :thumleft:
    Ich bin auf jeden Fall für eine Lesrunde!!!!!!

  • Die Leseprobe hat mir wirklich gut gefallen, ich finde da kommt eine tolle Stimmung rüber, gruselig und spannend. Die Idee dieses Spukhauses und dass vier Freunde die Hauptrollen spielen gefällt mir gut. Mich hast du wirklich neugierig gemacht und ich habe mir das Buch gleich notiert.
    Über eine Leserunde würde ich mich ebenfalls sehr freuen. :thumleft:


    Mag sein, dass es nur daher kommt, dass man es hier am Computer liest und daher der Lesefluss etwas gestört wird, aber manche Sätze kamen mir ein bisschen zu verschachtelt vor. Kann aber auch an mir liegen und an der nachlassenden Konzentration nach einem langen Tag. :wink:
    Beispiel:

    Zitat

    Er war wie gelähmt, sah wie in Zeitlupe, wie Amber auf ihn aufmerksam wurde, sich langsam zu ihm umwandte, während Fiona noch immer über Ben gebeugt am Boden kniete, zersplitterte Holzbohlen, die bis gerade eben noch Treppenstufen gewesen waren, lagen unter und auf Ben.


    Wie gesagt, kann sein, dass das im Buch ganz anders rüberkommt, ich fand die Leseprobe war trotzdem gut und flüssig zu lesen und dieses Buch kommt auf jeden Fall schon mal auf meine Wunschliste.


    Vielen Dank für diese extra Leseprobe.

  • Vielen lieben Dank für diesen einmaligen Ausschnitt! :thumright: Mir hat es auch sehr gut gefallen! Es war auf alle Fälle wirklich spannend und der fiese Cliffhanger zum Schluss macht tatsächlich Lust auf mehr! :wink: Bin gespannt, wer denn dieses Mädchen genau war...

    Was mir nicht 100%ig gefallen hat (Hey, man soll sich ja nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, ne? :lol: ), war die ständige Namenswiederholung. Ich stelle es mir aber auch wahnsinnig schwer vor, zu beschreiben, was jeder macht, wenn es mehrere Personen gibt. Aber an mancher Stelle war mir ein wenig viel "Ian macht das, währen Amber das machte, worauf hin Ian wieder das machte und dann Ben...". Ich hoffe, das klingt jetzt nicht böse und jeder weiß, was ich meine.

    Das ist mir gleich zu Anfang auch aufgefallen, ich schließe mich da also an. Vier Personen in solch engen Räumen können natürlich nur schwierig ohne Namen beschrieben werden, aber ab und an hat das etwas den Lesefluss gestört.


    Jedoch war das Gesamtbild wirklich gut und auch ich würde immer noch eine Lesrunde unterstützen! :thumleft:

  • So, ich war nun eine Weile eher nicht so aktiv hier, da ich mich ziemlich intensiv auf die Buchmesse in Leipzig vorbereitet habe - dort will ich nämlich einfach mal auf gut Glück an ein paar Verlage herantreten, wofür ich ein "Portfolio" ertsellt habe (Vita, Exposé, Leseproben etc.), damit ich auch gleich ein bisschen was "da lassen kann" - drückt mir die Daumen, vielleicht kann ich ja irgendwie Interesse an meinem Roman wecken.


    Damit ihr aber nicht denkt, dass ich euch ignoriere:


    Vielen Dank für die Rückmeldungen zur Leseprobe - das ermutigt mich doch einigermaßen. Mit der vorgebrachten konstruktiven Kritik kann ich sehr gut leben, streng genommen bin ich doch sogar darauf angewiesen - und ich habe auch bereits ein paar eurer Anmerkungen aufgenommen und umgesetzt. :thumleft:


    Der Leserunde scheint (nach Rücksprache mit Brigitte) nichts mehr im Wege zu stehen, irgendwann demnächst wird es wohl losgehen - und ich bin so ehrlich, dass ich gestehe: Ich bin ziemlich aufgeregt deswegen! Das wird bestimmt eine super Sache, und ich fühle mich wirklich geehrt - andererseits wird damit mein Roman auch erstmals öffentlich einem fachkundigen Publikum "vorgeführt" - das wird für mich also eine Art Feuertaufe werden. Wenn euch allerdings die Leseprobe bisher soweit gefallen hat, habe ich wohl keinen "totalen Veriss" zu fürchten - aber wenn doch, dann müsste ich eben damit auch leben. :shock:


    Wer sich im Vorfeld noch einmal ein Bild machen möchte über meinen Stil, oder wer generell etwas Lesefutter für zwischendurch sucht, der findet eine Auswahl meiner bisherigen Werke (kurze Erzählungen, Gedichte) unter der Rubrik Werke auf meiner Website.


    Und da ich bereits angekündigt hatte, dass man auch mein (eher bescheidenes) künstlerisches Talent bald "bestaunen" könnte - Die Lobby des "Spukhotels", in dem "Rabenschwarz" im Wesentlichen spielt, kann jetzt hier erforscht werden - Flash ist allerdings notwendig, sonst funktioniert eure "Taschenlampe" nicht...

  • So, ich war nun eine Weile eher nicht so aktiv hier, da ich mich ziemlich intensiv auf die Buchmesse in Leipzig vorbereitet habe - dort will ich nämlich einfach mal auf gut Glück an ein paar Verlage herantreten, wofür ich ein "Portfolio" ertsellt habe (Vita, Exposé, Leseproben etc.), damit ich auch gleich ein bisschen was "da lassen kann" - drückt mir die Daumen, vielleicht kann ich ja irgendwie Interesse an meinem Roman wecken.


    Ich wünsche dir viel Spaß und natürlich viel Erfolg auf der Buchmesse und hoffe, dass du ganz viele neue Leser gewinnst.



    Der Leserunde scheint (nach Rücksprache mit Brigitte) nichts mehr im Wege zu stehen, irgendwann demnächst wird es wohl losgehen - und ich bin so ehrlich, dass ich gestehe: Ich bin ziemlich aufgeregt deswegen!


    Oh, da freue ich mich schon sehr drauf. :cheers:


    Die Lobby des "Spukhotels", in dem "Rabenschwarz" im Wesentlichen spielt, kann jetzt hier erforscht werden


    Finde ich eine interessante und witzige Idee und ich habe mich natürlich gleich mal mit der Taschenlampe in der Hand umgesehen.

  • Ich bin ziemlich aufgeregt deswegen! Das wird bestimmt eine super Sache, und ich fühle mich wirklich geehrt - andererseits wird damit mein Roman auch erstmals öffentlich einem fachkundigen Publikum "vorgeführt" - das wird für mich also eine Art Feuertaufe werden. Wenn euch allerdings die Leseprobe bisher soweit gefallen hat, habe ich wohl keinen "totalen Veriss" zu fürchten - aber wenn doch, dann müsste ich eben damit auch leben.

    Na, wir werden zwar ehrlich, aber nicht gemein sein. ;) Ich glaube, vor uns muss man keine Angst haben. Ich bin auch schon sehr auf die Leserunde gespannt! Und ich schließe mich Pandämonium an: Viel Erfolg bei der Buchmesse! :thumleft:

  • aber wenn doch, dann müsste ich eben damit auch leben


    ... und kann daraus lernen :wink:


    Ich glaube bei uns wirst du, wie Strandläuferin schon sagte, eine ehrliche aber kein "fiese" Leserschaft finden :-,


    Bin schon sehr gespannt auf die LR, werde das Buch wahrscheinlich nicht mitlesen (zeitbedingt), aber ich werde die Beiträge sehr aufmerksam verfolgen :loool:


    Ach ja..... Viel Glück bei der Buchmesse. Vielleicht findest du ja schneller einen Verlag als du denkst und gehörst dann nicht mehr zum "Abschaum" :P:friends:

  • Meine Güte diese Disskusion ist ja total an mir vorbeigegangen...Es schockiert mich gerade ziemlich in welchem Ton hier ein neues Mitglied angegangen wird, das sich sympathisch vorstellt (zum Glück nur von einer Person...) [-( Aber ich will die Diskussion nicht weiterführen und zum Glück ist das nicht der normale Umgangston hier im Büchertreff und es haben ja auch gleich andere User "eingegriffen".


    Jetzt zum Thema:
    Ich fand deine Vorstellung (die ich wie gesagt jetzt erst entdeckt habe :uups: ) sehr sympathisch und deine Leseprobe hat mich sehr neugierig auf dein Buch gemacht. Werde auch gleich mal deine Seite unsicher machen :wink:
    Wenn eine Leserunde stattfindet werde ich bestimmt auch dabei sein.


    Aber erstmal ein Herzlich Willkommen im Büchertreff auch von mir.

    "The stories we love best do live in us forever,
    so whether you come back by page or by the big screen,
    Hogwarts will always be there to welcome you home."

    (J.K. Rowling)

  • So, ich erdreiste mich einfach mal, in eigener Sache noch einige Informationen nachzuliefern:


    Zunächst mal - wie einige wohl bereits bemerkt haben - ist es mir nach einigem Hin und Her gelungen, einen Grundstock von Büchern bei Amazon zu lagern - Interessenten können sich den Roman dort bestellen, Anfang der Woche sollte eine größere Stückzahl verfügbar sein.


    Bislang haben sich die wenigen Exemplare, die Amazon bei mir angefordert hat, schnell verkauft - drückt mir die Daumen, dass das so bleibt. Ich freue mich übrigens natürlich über Rezensionen! :thumleft: Natürlich kann der Roman aber auch weiterhin direkt über meine Homepage (siehe Signatur) bezogen werden, persönliche Widmung inklusive.


    Als nächste Info darf ich verkünden, dass sich der Noel-Verlag mit mir in Verbindung gesetzt hat und mir demnächst ein Angebot unterbreiten will - scheinbar besteht wirklich das Interesse, mein Buch in das Verlagsprogramm aufzunehmen. Ich selbst freue mich einerseits über diese neue Möglichkeit, bin andererseits aber noch unschlüssig, ob ich mich tatsächlich an einen so kleinen und neuen Verlag binden sollte oder lieber noch etwas weitersuchen und andere, vor allem größere Verlage noch einmal kontaktieren sollte.


    Wie dem auch sein, ich bin froh, dass es offenbar doch Verlage gibt, die sich für meinen Roman interessieren - ich werde berichten. :D


    Als dritten Punkt - der für mich derzeit der wichtigste ist, aber für euch hier im BT woll wirklich keine Neuigkeit darstellen dürfte, darf ich mit Freude verkünden, dass Brigitte mir die Gelegenheit zu einer Leserunde gibt, zu der sich auch bereits eine ganze Reihe von Leuten angemeldet hat - ich bin mächtig stolz und fühle mich wirklich geehrt!


    Und als letztes will ich noch kurz meine letzte Lesung erwähnen, die insofern etwas Besonderes für mich war, als sie etwa 400 Kilometer von meinem Wohnort entfernt stattgefunden hat - der Beginn einer Welttournee? :P


    Einen sehr netten Zeitungsartikel habe ich dafür auch bekommen - und wen es interessiert, der mag ihn sich doch einfach selbst durchlesen:


    http://www.alexander-felden.de/presse/oz0104.JPG


    Das war es dann erstmal wieder von mir!


    Liebe Grüße


    Euer Alex

  • Habe jetzt erst nach Anmeldung zur Leserunde den Tumult hier gelesen :o
    Freut mich, dass du geblieben bist und ich weiß noch gar nicht wie ich das Buch bis Ende April in der Ecke liegen lassen soll. Bin gespannt auf die Leserunde und wie es scheint haben wir ja auch einen sehr aktiven Autor dieses Mal dabei, ist für mich das A und O jeder begleiteten Leserunde.


    Copperfield

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