Kathleen Givens - Die Rose von Kilgannon / Die Melodie der Highlands /Kilgannon

  • Klappentext:
    Schottland im Jahre 1712. Die junge Mary Lowell war immer der Überzeugung, dass ihr Leben in geregelten Bahnen verlaufen würde. Doch als sie dem stolzen, unbezähmbaren Highlander Alexander MacGannon begegnet, ändert sich alles. Jeglichen Warnungen zum Trotz folgt sie ihrer großen Liebe in das raue schottische Hochland. Dort muss sie bald feststellen, dass das Leben als Engländerin an der Seite eines schottischen Laird nicht immer einfach ist. Doch dem kleinen Ort Kilgannon steht weit Schlimmeres bevor: Verrat und Kampf liegen in der Luft und bedrohen das Leben von Mary, Alex und all ihren Lieben...


    Eigene Meinung:
    Zunächst einmal möchte ich vorneweg sagen, dass ich historische Romane jeder Art liebe und entsprechend geradezu verschlinge. Ich habe auch gar nichts gegen ein bisschen Kitsch hier und da - ein bisschen Romantik gehört für mich zu einem guten Buch einfach dazu.
    Dann möchte ich auch sagen, dass ich dieses Buch auf eigenen Wunsch hin geschenkt bekommen sollte - leider hat der Versand nicht einwandfrei funktioniert und ich habe 2 Monate auf das Buch gewartet. Dementsprechend gespannt und überglücklich war ich, als der Roman nach 2monatiger Verspätung endlich ankam!
    Bei "Die Rose von Kilgannon" muss ich aber leider sagen, dass es mit Abstand der langweiligste, langatmigste und schnulzigste Roman ist, den ich jemals gelesen habe. Dabei hat die Handlung durchaus Potential (Mary zwischen zwei Männern, Aufstand gegen die Regierung Englands, das Leben in den Highlands...) - dieses wird aber in meinen Augen leider nicht genutzt! Viel zu oft wollte ich einfach ein paar Seiten überblättern, damit die Handlung endlich in Gang kommt, viel zu oft wird in den Dialogen außer "Mary, meine Rose!" einfach gar nichts (aus)gesagt (wobei ich an dieser Stelle auch anmerken möchte, dass diese Titulierung ganz offensichtlich nur deswegen mitten im Buch auf einmal auftaucht und dann unglaublich oft verwendet wird, um dem Buch seinen Titel zu geben, ein tiefgründiger Zusammenhang zwischen der Hauptakteurin und der Bezeichnung "Rose von Kilgannon" besteht nicht).
    Die Buch endet meiner Meinung nach mitten in der Handlung, gerade, wo man eigentlich trotz der ganzen Langeweile gerne wissen möchte, ob Marys Angebeteter je wieder nach Hause kommt und wie der Krieg zwischen den Aufständischen und England nun ausgeht. Natürlich ist das ein ganz raffinierter Trick, um den Leser zum Kauf der Fortsetzung zu bewegen. Allerdings habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben die Fortsetzung zu einem Buch NICHT gekauft, um mir diese Enttäuschung ein zweites Mal zu ersparen.
    Zusammenfassend muss ich leider sagen, dass dieses Buch meiner Meinung nach nicht empfehlenswert ist.


    (Zur Information: Diese Rezension steht fast genauso auf der Amazon.de-Seite. Da ich sie aber auch da selbst geschrieben habe, habe ich sie nach ein paar kleinen sprachlichen Abänderungen auf diese Seite übernommen. :wink: )

    „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”
    Heinrich Heine
    "Nichts ist unmöglich, allein unserem beschränkten Geist erscheinen manche Dinge unbegreiflich."
    Marc Levy


    :study: in 2015: 18 Bücher, 6868 Seiten
    :study: in 2014: 2 Bücher, 771 Seiten 8-[
    :study: in 2013: 13 Bücher, 5079 Seiten
    :study: in 2012: 39 Bücher, 14318 Seiten
    :study: in 2011: 25 Bücher, 9255 Seiten

  • dass es mit Abstand der langweiligste, langatmigste und schnulzigste Roman ist, den ich jemals gelesen habe.

    Das Buch gehört offenbar auch eher in die Kategorie "Love and romance" als in den seriös-historischen Bereich. ;)

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Das ist natürlich möglich. :-)
    Seriös historisch ist es rückblickend betrachtet wirklich nicht...

    „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”
    Heinrich Heine
    "Nichts ist unmöglich, allein unserem beschränkten Geist erscheinen manche Dinge unbegreiflich."
    Marc Levy


    :study: in 2015: 18 Bücher, 6868 Seiten
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    :study: in 2011: 25 Bücher, 9255 Seiten

  • Okay, vielen Dank :D

    „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”
    Heinrich Heine
    "Nichts ist unmöglich, allein unserem beschränkten Geist erscheinen manche Dinge unbegreiflich."
    Marc Levy


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    :study: in 2011: 25 Bücher, 9255 Seiten

  • Über die Autorin (Amazon)

    Kathleen Givens, 1950-2010, gab ihr Schreibdebüt mit den gefeierten schottischen Historienromanen Die Melodie der Highlands und Der Ruf der Highlands. Sie lebte im südlichen Californien und liebte es zu reisen, zu lesen und etwas über Geschichte zu lernen.


    Produktinformation (Amazon)

    ASIN ‏ : ‎ B09FZFBKKN

    Herausgeber ‏ : ‎ dp Verlag (30. September 2021)

    Sprache ‏ : ‎ Deutsch

    Dateigröße ‏ : ‎ 5151 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 564 Seiten


    Liebe ohne Grenzen

    Mary Lowell will nie heiraten. Doch Alex MacGannon stellt ihren Entschluss auf eine harte Probe, denn sie e findet, dass er es wert ist, mit ihren Prinzipien zu brechen. Obwohl er als schottischer Barbar gilt, die Religion und die Nationalität die beiden trennen, heiraten sie. Mary folgt ihrem Ehemann in die schottischen Highlands auf sein Schloss. Dort wird das Land von einer Rebellion erschüttert, aber Mary beginnt das Land zu lieben. Aber bald bemerkt sie, dass es hier auch Gefahren gibt.


    Meine Meinung

    Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, so dass mein Lesefluss nicht durch Unklarheiten Im Text unterbrochen wurde. Das Buch ließ sich sehr gut lesen. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen, konnte auch mit den Protagonisten fühlen. Mary war im Zwiespalt. Schotte und Engländerin die Verwandten dachten, dass das eben nicht zusammenpasste. Und das zu der Zeit, als Königin Anne den – in schottischen Augen – verkehrten Menschen als Thronfolger bestimmte. Doch Mary ließ sich nicht beirren und folgte ihrem Mann in seine Heimat. Alex MacGannon war schon einmal verheiratet gewesen und hatte zwei Kinder mit denen Mary jedoch gut zurechtkam. Es gab nur eine Person im Haushalt… Aber das muss der geneigte Leser selbst lesen. Das Buch war nicht von Anfang an richtig spannend, doch in der ersten Hälfte etwa gab es hin und wieder kleine Spannungspunkte. Es ist eben ein Liebesroman. Doch dann passierte wirklich etwas und es wurde dadurch spannend bis zum Ende. Das hat diesem Buch den vierten Stern gerettet. Es war ja nicht schlecht sondern immer noch gut und mit der Spannung in der zweiten Hälfte wurde es dann schon sehr gut. Daher von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten, sowie eine Leseempfehlung für Liebhaber von Highland-Romanen aber auch für alle Liebhaber von Liebesromanen.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Kathleen Givens - Die Rose von Kilgannon“ zu „Kathleen Givens - Die Rose von Kilgannon / Kilgannon“ geändert.
  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Kathleen Givens - Die Rose von Kilgannon / Kilgannon“ zu „Kathleen Givens - Die Rose von Kilgannon / Die Melodie der Highlands /Kilgannon“ geändert.