Andreas J. Voigt

  • Autorenvita


    "Bescheidenheit ist die Zierde des Überlegenen!"


    AJV



    Der Buchautor, Andreas J. Voigt, wurde im November Ende der 60er Jahre in Süddeutschland geboren und wohnt seit 1998 in Berlin. Zwölf Jahre verbrachte er in den USA, einschließlich Militärschule, und kehrte 1985 nach Deutschland zurück. Er war u. a. selbständiger Unternehmer, Zeitsoldat bei einer Bundeswehr-Eliteeinheit und studierte fünf Semester BWL, Politikwissenschaften und Philosophie. Seit Jahren schreibt er Kurzgeschichten und engagiert sich publizistisch. Er reist gerne und kennt die Welt, aber leider auch die Welt hinter Gittern. Sein fiktiver Roman ist gerade deshalb äußerst plakativ und vor allem authentisch.



    http://www.realhomepage.de/mem…letzte_Patriot/index.html

  • Lieber "letzter Patriot",
    welches Interesse hast du daran, uns einen völlig unbekannten Autor vorzustellen? Ohne dass wir im Einzelnen mehr über den Roman erfahren.


    Oder bist du es am Ende selbst? Das wäre aber eine Überraschung!!! :-,:-s


    Marie

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)

  • Aber, aber, liebe Marie, natüüürlich war/bin ICH es, deshalb habe ich mich auch mit diesem Namen angemeldet :wink:


    Mein Motiv? Nun, ich bin Publizist und Schriftsteller, ein kleiner, aufstrebender deutscher Dichter, welcher alles unternehmen muß, um für den eigenen Roman im Eigenverlag zu werben.


    Warum sollen nur die "Großen" besprochen werden? Nur, weil diese einen einflußreichen, amerikanischen Verlag als Rückhalt haben, der sich teure Werbung/Propaganda leisten kann? Ist deshalb die Kunst oder das Talent größer? Wohl kaum ..., auch deshalb bitte ich um Nachsicht und Verständnis, was ich aber grundsätzlich bei meinen lieben Mitmenschen und Volksgenossen annehme!!! :D


    LG aus Berlin
    AJV

  • Es gibt Gäste, die wurden Gast, ohne Sie eingeladen zu haben. Aber gastfreundlich wie wir nun einmal sind ....nehmen wir, nun ich beziehe mich hier nur auf mich, auch Sätze hin, die ich zum, ich sags mit einer Wortwahl, die mir eigentlich nicht eigen ist, zum kotzen finde.



    "Den Gymnasien und Hochschulen der Neuzeit, welche vor lauter Kafka, Thomas Mann und Günter Grass absichtlich oder unbewußt die wahren Literaturschätze des deutsch-germanischen Volkes verkennen, rufe ich inbrünstig zu, "Germania" von Publius C. Tacitus wieder flächendeckend auf den Lehrplan zu setzen, um diese einmalige und wichtigste Quelle über unsere Vorfahren, die ihr gebührende Stellung einzuräumen - zum Wohle der Wahrheit, zum Wohle der Zukunft und zum Wohle Germaniens!"


    Auszug aus AJV's Einleizenden Vorwort:http://www.realhomepage.de/mem…iot/Tacitus_Germania.html


    Das ist doch endlich was. hart, kantig wider der Verweichlichung.




    negraj

    Ringen um das richtige Wort


    Der Unterschied
    zwischen dem richtigen Wort
    und dem beinahe richtigen
    ist derselbe Unterschied
    wie zwischen dem Blitz
    und einem Glühwürmchen.



    > Mark Twain
    US-Schriftsteller (1835 - 1910)

  • :-s Darf so was denn verbreitet werden?
    Wenn ich die Gästeinbuchbeiträge und das Goethezitat auf der Homepage richtig interpretiert habe tendiert das Buch ganz eindeutig in eine rechtsradikale/nationalsozialistische Richtung.

    Viele Grüße, Alianne


    ---------------------
    Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.
    Francis Bacon

  • Ich habe mir die Seiten in Ruhe angesehen und ich finde es schon interessant, dass jemand, der in "Gesinnungshaft" gewesen ist sich ein Mitglied einer rechtsgerichteten Gruppierung zum Vorbild nimmt und diese gegen den Mossad und den BND antreten lässt. Da will es mir auch Erstaunen darüber mangeln, dass diese Person bisher noch keinen regulären Verleger gefunden hat.
    Die Einleitung zum Tacitus - der ja nun doch erst einmal schrieb um zu zeigen, wieviel besser die Römer sein müssten als alle anderen - ist wirklich interessant, da natürlich in altsprachlichen Gymnasien mit Tacitus gearbeitet wird. Ansonsten halte ich seine Bearbeitung im Unterricht - außer in Latein und auszugsweise als Beispiel in Geschichte - für verfehlt. Die erwähnten Autoren (Kafka, Mann) waren im Dritten Reich verpönt und Grass war immer NS-kritisch. Dies ist vor einer imperialistischen Blut-und-Ehre-Geschichtsschreibung wie sie Tacitus betreibt wirklich ziemlich eindeutig.


    Das Goethe-Zitat sollte eigentlich in einen Zusammenhang gesetzt werden, denn es spiegelt vor, dass hier Goethes Meinung zitiert wird. Dies ist - vor seinen anderen Veröffentlichungen eigentlich eher unwahrscheinlich.


    Als Letztes ist die Eigenbezeichnung als der "letzte Patriot" in diesem Zusammenhang wirklich nicht unproblematisch. Ich würde sagen, es bietet sich wirklich an, diesen Thread zu entfernen.

  • Hallo,


    vielleicht solltet Ihr das Buch erst einmal lesen, bevor Ihr voreilige Schlüsse zieht.
    Es ist nicht immer alles so, wie es auf den ersten Blick scheint.


    Viele Grüße
    JL

  • Oh, rätselhafter JL, die Eigenvorstellung eines nicht angemeldeten Autoren ist nicht unbedingt ein guter Stil - auch wenn bisher noch nichts dazu gesagt wurde. Die Eigenbezeichnung als "Patriot" und die Bezeichnung anderer als "Volksgenossen" ergibt mit den Texten auf den Webseiten - die ich sehr gründlich gelesen habe - ein Bild, dass nicht wirklich gefallen kann. Und auf der Webseite sind eine Menge Auszüge aus den Werken. Und ich habe einen ersten, einen zweiten und einen dritten Blick darauf geworfen.

  • nun überrascht mich der kritische/feindliche ton, der hier angeschlagen wird. ich frage mich, ob wir wieder mit bücherverbrennungen beginnen sollen, allerdings von links? es kann doch nicht sein, dass ein werk demontiert wird, nur weil man mit der ideologie des autors nicht einverstanden ist! was ist das für ein demokratieverständnis? da frage nicht nur ich mich, wer hier wirklich "faschistisch" ist? hier stellen die möchtegern-zensoren die wirkliche gefahr da! jedwede zensur von rechts UND links muss bekämft werden.


    ich war auf der seite des autors und konnte nichts "anstössiges" finden, auch wenn ich eher links gerichtet bin. dennoch fühle ich mich nicht weniger als patriotin, wenn auch anders als der autor.


    da das buch nun als taschenbuch erscheint, werde ich es kaufen und vom inhalt berichten. bin gespannt, ob es wirklich so "anrüchig" ist, was ich eigentlich hoffe, denn dieses politisch-korrekte, weichgespülte geschreibe in letzter zeit ist unerträglich. mutige revoluzzerinnen wie rosa luxemburg drehen sich bestimmt ob der feigheit mancher leser im grabe um ...

  • Sophie (Gast) schrieb:


    Zitat

    ich frage mich, ob wir wieder mit bücherverbrennungen beginnen sollen, allerdings von links? es kann doch nicht sein, dass ein werk demontiert wird, nur weil man mit der ideologie des autors nicht einverstanden ist!


    Das mit der Bücherverbrennung ist polemisch. Und natürlich kann man das Werk eines Autoren demontieren, wenn man mit dessen Ideologie nicht einverstanden ist. Besonders, wenn diese die Themen und Ideen des Werks beeinflussen. Und darauf weisen seine eigenen Veröffentlichungen hin. Argumentative Auseinandersetzung mit einem Werk - auch eine negative Auseinadersetzung - nennt man "Diskurs." Bücherverbrennung betreiben Leute, die sich gerade nicht mit anderen Inhalten und Ideologin auseinader setzen wollen - genau wie solche Leute, die oft Schlagwörter und simplifizierende Generalisierungen verwenden. Und dabei alles, was ihnen gefällt in eine bestimmte politisch-ideologische Ecke zerren. Zum Glück ecke ich bei fast allen Gruppierungen gleich stark an. Vielleicht bin ich ja "der Geist, der stets verneint." :twisted: Ic kann aber bejahen, dass ich den Eindruck habe, dass Du weder die Worte "Demokratie" noch "faschistisch" adäquat verwendest, es sei denn, Du wolltest mit ihrer Verwendung provozieren. Auch wurde der Beitrag nicht gelöscht und der Thread nicht geschlossen, also kann man hier das Grundgestz zitieren "...eine Zensur findet nicht statt." Wohl aber zeigst Du einige Schwierigkeiten mit grundlegenden Begriffen - oder willst auch mit dieser Bezeichnung provozieren. Niedlich :mrgreen:


    Weiter schreibst Du:


    Zitat

    ich war auf der seite des autors und konnte nichts "anstössiges" finden, auch wenn ich eher links gerichtet bin.


    Nun, Sophie, das heißt entweder, dass Du einige Dinge nicht ganz verstanden haben kannst oder mit dieser Äußerung wieder provozieren willst. Noch niedlicher.


    Zitat

    mutige revoluzzerinnen wie rosa luxemburg drehen sich bestimmt ob der feigheit mancher leser im grabe um ...


    Und auf Grund der logischen Beweisführung, die in ihrem Namen gemacht wird, eventuell auch. Denn es sind Autoren, die Schriftstücke erzeugen und damit mutig sind. Und nur feige Leserinnen und Leser machen Feuer daraus, statt sich mit ihnen auseinander zu setzen. Dieser sehr plakativ formulierte letze Absatz soll wohl auch wieder provokant sein. Dafür ist er leider aber in diesem Kreise zu wenig logisch schlüssig.

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