Brom - Der Kinderdieb

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Der Kinderdieb

3.9|90)

Verlag: Knaur TB

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 664

ISBN: 9783426506882

Termin: Oktober 2011

  • Ich habe den Tag heute lesend verbracht und das Buch beendet.
    ich muss sagen, dass es mich schon von der ersten Seite fesseln konnte und ich es sehr beeindruckend fand, wie Brom einzelne Elemente verschiedener Mythen/Legenden zu einer fantastischen Peter-Pan-Geschichte verknüpfen konnte. Es gab zahlreiche unerwartete Wendungen und v. a. zeigte sich mir zum Schluss, dass man nicht immer eindeutig zwischen "Gut" und "Böse" trennen kann. :-k
    Ich habe das Buch als ebook sehr genossen und werde mir nun eine englische Ausgabe des HC für mein Regal besorgen, schon allein wegen den tollen Illustrationen.


    Da mir das Buch gefallen hat, mich die Geschichte wirklich fesseln konnte und ich wirklich nichts auszusetzen finde, bekommt das Buch von mir
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:


    Es wurde bereits erwähnt, dass es einige sehr brutale Stellen in der Handlung gibt. Ich sehe dies jedoch nicht als negativ und werte es als künstlerische Freiheit, da ich nämlich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck hatte, der Autor würde hierbei unangemessen übertreiben oder allzu detailliert die Dinge schildern, um irgendwelche Gewaltfantasien auszuleben. Kämpfe mit Messern, Schwertern, Äxten sind nun einmal eine recht blutige Angelegenheit.
    Die bildhaften Beschreibungen unterstreichen meiner Meinung nach nur die Tragik des Handlung, zumal auch viele Kinder involviert sind. Bisweilen wird man an den Herr der Fliegen erinnert, der auch nicht gerade für zarte Gemüter ist. :rambo:


    Ich habe das Buch auf Englisch gelesen (The Child Thief). Es ist ein weiteres Lesehighlight des Jahres für mich. :thumleft:

  • Das solltest Du Dir auch noch Krampus gönnen. 8) Auch wenn der "Kinderdie" eine Ecke besser ist in meinen Augen. 8)


    Ja, danke für den Hinweis, das habe ich vor. Ich habe schon gehört, dass es recht gut sein soll. :)

  • Ich habe das Buch nun auch gelesen und braucht ziemlich lange dafür. Zum einen, weil das eigentlich gar nicht mein Genre ist und zum anderen, weil es doch sehr düster war und ich nicht immer Lust darauf hatte.
    Wenn man aber einmal angefangen hat zu lesen möchte ich man gar nicht mehr aufhören. Brom beschreibt alles so eindrucksvoll und echt, dass es sich doch recht schnell liest.
    Mich haben die Gewaltszenen nicht weiter gestört, aber ich bin da auch nicht so zart besaitet :wink:
    So richtig konnte ich mich auch nicht entscheiden wer mir hier sympathisch war und wer nicht, denn sie hatten alle ihre guten und schlechten Seiten und beide Seiten.
    Zum Ende hin erfährt man auch mehr über den Käptain und dem Leser wird klar, dass dieser ganze Krieg eigentlich wieder mal völlig sinnlos ist. Trotzdem kann man sich nicht einigen.
    Das Buch hat mich mit sehr geteilten Gefühlen zurück gelassen, aber ich es war sehr gut geschrieben und ich hatte trotzdem Spaß am Lesen.
    Daher vergebe ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:


    Die Welt ist wie ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.


    :tanzensolo:


    Gelesen 2016 : 9
    Gelesen 2015 : 44
    Gelesen 2014 : 78

  • Inhalt (Quelle: Amazon.de)


    Leise wie ein Schatten streift ein Junge durch die Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die dringend Hilfe brauchen. Peter rettet sie – und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch er verrät ihnen nicht, dass dieses Land im Sterben liegt und dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr …


    Eigene Meinung


    Brom hielt sich hier eher an die ursprüngliche, düstere Peter Pan-Version und machte daraus seine eigene Geschichte, die, wenn auch mit leichten Abstrichen, gut funktioniert. Was mich am meisten gestört hat, war, dass die Antipathie, die zu Anfang gegen Peter aufgebaut wird, nicht anhält. Der, zu Beginn eingeschlagene, Weg wird nicht konsequent gegangen. Peter wird am ende doch recht sympathisch. Ich hätte mir Peter hier eher als totalen Fiesling gewünscht, wäre cooler gewesen.
    Dennoch ist das Buch ein Geheimtipp für den geneigten Fantasyleser, der Mal Lust auf "Etwas anderes" hat ... Vorrausgesetzt man hat einen stabilen Magen, denn hier wird in Blut gebadet.

    "Nicht ich bin verrückt, die Welt ist es ..."
    (Haruki Murakami - 1Q84)

    Lesestatistik


    2015


    gelesene Bücher: 56
    gelesene Seiten: 22.116


    bestes Buch: Jules Verne - 20.000 Meilen unter dem Meer (Januar)
    schlechtestes Buch: Chris Kyle - American Sniper

  • Hm ich bin ja nun auch kein Fan von großem Gemetzel, aber in dem Buch fand ich das jetzt nicht schlimm, deshalb wundert es mich, dass einige so hervor heben. Gut sicher meinen Kindern würde ich das Buch nicht zu lesen geben, aber sonst finde ich es gut lesbar.

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