Dan Abnett - Torchwood 2: Wächter der Grenze / Border Princes

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  • Klappentext:

    Das Ende der Welt begann in einer Donnerstagsnacht im Oktober, kurz nach acht Uhr abends ...


    Das Amok macht Menschen wahnsinnig, verwandelt sie in Zombies und sorgt für Aufstände in den Straßen. Ein einsamer Esser verlässt ein Restaurant in Cardiff, seine Mission, den Principal zu schützen führt ihn in eine geheime Basis unter einem Wasserturm. Alle haben Kopfschmerzen, da ist etwas in Davey Morgans Schuppen; und die Kirche von St. Maria im Staube, abgerissen 1840, erscheint wieder - obwohl das nächste Auftauchen erst für 2011 angesetzt gewesen ist. Torchwood scheint absolut überfordert zu sein. Was wird all dies für die Romanze zwischen Torchwoods neuesten Mitgliedern bedeuten?


    Captain Jack Harkness muss sich um noch mehr Dinge sorgen: Ein Alarm, ein Frühwarnsystem, das der Menschheit gegeben und von Torchwood aufbewahrt worden ist seit 108 Jahren. Nun hat es angesprochen. Etwas kommt. Oder es ist bereits da.

    Eigene Beurteilung:


    Nachdem ich mich Ende letzen Jahres voller Freude durch die Torchwood-Staffeln geschaut hatte wollt eich nun mal einen der Romane ausprobieren. Wer als Fernseh-Fan an dieses Buch heran geht, dem wird als Erstes die Figur des James Harper auffallen, die in mancherlei Hinsicht an Adam in der gleichnamigen Episode erinnert, wenn auch etwas positiver. Insofern ist da für Altfans einiges an der Geschichte weniger überraschend als für das Torchwood-Team. Und genau das macht dann auch einen Manko dieses Romans aus.
    Von einem Episodenstandpunkt aus könnte dieser Roman zwei bis drei Teile bedienen, wobei die Charaktere-Zeichnung zu sehr hinter dem Dialogwitz zurück steht. Herr Abnett hat - wie bei einem Drehbuch - sich darauf verlassen, dass die Schauspieler den Charakteren Tiefe geben, wodurch hier gerade Jack eher farblos bleibt - was bei Barrowmans Darstellung dieser Figur ein ganz eigenes Kunststück darstellt. Die Sprachspiele sind dafür "very British", nur gibt es dabei zu oft Wiederholungen. Netter Versuch, aber die Episoden machen deutlich mehr Spaß.

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