Paul Auster - The music of chance

  • Buchdetails

    Titel: Die Musik des Zufalls


    Verlag: Rowohlt Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 272

    ISBN: 9783499257902

    Termin: Januar 2012

  • Bewertung

    3.9 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen

    77,5% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Die Musik des Zufalls"

    Eine literarische Pokerpartie. Jim Nashe, Feuerwehrmann aus Boston, ist vom Pech verfolgt: Seine Frau hat ihn verlassen, die Tochter musste er zu Verwandten geben. Dann stirbt sein Vater; Nashe erbt 200 000 Dollar. Kurz entschlossen verabschiedet er sich von seinem bisherigen Leben und kauft ein Auto. Eine ziellose Fahrt beginnt. Als das Geld zur Neige geht, liest Nashe einen Anhalter auf, Jack Pozzi, einen bankrotten Zocker. Beide haben nichts zu verlieren. Beide sind bereit, alles zu riskieren ... «Paul Auster, ein Nachfahre Herman Melvilles, versteht es meisterlich, seine Leser zu fesseln und zu irritieren. Unmerklich überschreitet der Autor immer wieder die Grenze zwischen dem All - täglichen, (scheinbar) Normalen zum Unwahrscheinlichen.» Der Tagesspiegel
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  • Hallo 8),


    seit gestern lese ich "The music of chance". Es scheint eine typische Auster-Geschichte zu sein:
    ein junger Mann, Jim Nashe, der von seiner Frau verlassen wurde, verliert zur gleichen Zeit auch seinen Vater. Er erbt 200.000 Dollar.
    Von diesem Geld leistet er sich einen Saab und gibt seine kleine Tochter bei seiner Schwester ab, um ungebunden und ohne Verantwortung übernehmen zu müssen, durch die Staaten zu fahren.
    Nach 6 Monaten stellt er fest, dass seine Tochter viel besser bei seiner Schwester aufgehoben ist als bei ihm. Er kehrt in seinen Beruf (Feuerwehrmann in Boston) zurück, kündigt aber bald darauf, um erneut reisen zu können.


    Kurz bevor sein Geld zur Neige geht und er sich überlegen muss, wie es weitergeht, trifft er den Jungen Jack Pozzi, einen professionellen Pokerspieler.
    Die beiden gehen eine Partnerschaft ein, um bei einem Spiel das "große Geld" abzugreifen.
    Laut Klappentext wird sich dies als schlechte Entscheidung herausstellen, doch weshalb dem s ist, muss ich noch in der zweiten Hälfte des Buches herausfinden. :-k


    Meine Meinung bisher:


    nachdem ich dieses Buch bereits vor einem halben Jahr in der Hand hatte,aber keinen Zugang dazu gefunden habe, hatte ich es erstmal wieder vergessen.
    Gestern nun tauchte es in meinem SUB wieder im oberen Drittel auf. Es ist schmal (nur die Schrift etwas klein - meine Ausgabe ist nicht die unten abgelichtete, sondern die von "Faber and Faber", die amazon nicht mehr führt.)
    Und diesmal war ich sofort in der Geschichte drin.
    Jedem dem Moon palace (dt: Mond über Manhattan), sollte es lesen. (Hoffenlich kann ich diese Meinung nach der kompletten Lektüre immer noch diese Meinung vertreten... :colors: )


    Das Buch ist aus der Sicht von Jim Nashe geschrieben. Da er fast 1 Jahr lang alleine und ohne wesentliche zwischenmenschliche Kontakte reiste, gibt es breite Passagen in denen seine Gedankengänge dargelegt werden. Doch mit dem Eintreffen von Pozzi muss er sich wieder der Realität und seinem Leben stellen und seinem Leben als "regular soldier of fortune" (Glücksritter) abschwören.


    Wenn ich fertig bin, werde ich eine abschließende Bewertung abgeben.


    Bis dahin, alles Liebe.

    She wanted to talk, but there seemed to be an embargo on every subject.
    - Jane Austen "Pride and prejudice" - +

  • Soeben habe ich die letzten Seiten gelesen (insbesondere die letzten 5 Seiten sind sehr bemerkenswert).


    Meine Meinung zu dem Buch:


    "The music of chance" ist ein Roadmovie in Buchform. Zwei Verlierer stolpern in eine unsichere Zukunft, die zumindest der Hauptperson Jim Nashe zeitweilig ermöglicht, zu sich zurückzufinden.
    Doch es wäre kein Roman von Paul Auster, wenn es so gradlinig auf ein Happy End zusteuern würde. :twisted:


    Das Buch hält einige Überraschungen parat!


    Allerdings gefiel mir "Mond über Manhatan" noch ein bischen besser.


    Ich empfehle es allen Fans von Paul Auster, Jonathan Franzen, Linn Ullmann, Siri Hustvedt.

    She wanted to talk, but there seemed to be an embargo on every subject.
    - Jane Austen "Pride and prejudice" - +

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