Jörg Luretzka: Fallera

Cover zum Buch Fallera

Titel: Fallera

4,3 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

Band 5 der

Verlag: Unionsverlag

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 220

ISBN: 9783293205789

Termin: Juli 2012

Aktion

  • Jörg Juretzka; Fallera; Klartext-Verlag Essen 2007; 159 Seiten; ISBN: 978-3-89861-797-0

    "Es geht bergauf für Kristof Kryszinski. Wortwörtlich. Den von Erfolg unverwöhntesten aller Privatdetektive zieht es in die Schweizer Berge im Auftrag der Polizei. Daß es soweit kommen konnte! Es steht schlecht um den Mülheim-Marlowe.

    Kryszinski soll ein harmlos scheinendes Resozialisierungs-Projekt begleiten. Die steinige Tour entwickelt sich jedoch zu einem wahren Himmelfahrts-Kommande. Ganoven setzen den Bergwanderern zu und der Tod hat alle Hände voll zu tun. Im Frühtau zu Berge geht es ums nackte Überleben und tonnenweise Gold," berichtet die Inhaltsangabe.

    Die Werbung nennt Juretzka den "Ruhrgebies-Chandler". Dies ist jedoch zu hoch gegriffen. Wirr, sprunghaft, platt und oberflächlich ist die Handlung; das Wort "nicht vorhersehbar, weil nicht logisch aufgebaut" sei hier nicht vergessen. Ortsbeschreibungen und Charakterisierungen fehlen genauso. Actionreich ist die Geschichte dafür schon.

    Es gibt noch einen zweiten Grund, warum Juretzka nicht ein Ruhrgebiets-Chandler sein kann. Die amerikanischen hard-boiled Krimis möchten das Leben schonungslos so beschreiben, wie es ist, nämlich hart und brutal. Davon ist hier nichts zu spüren. Der Krimi bietet einfach nur Unterhaltung auf niedrigem Niveau.

  • Klappentext:

    Kristof Kryszinski ist am Ende - so sehr, dass er sogar einen sonderbaren Job von der Polizei annimmt: Kriminelle sollen zusammen mit Behinderten und zwei Aufsehern einen Abenteuerurlaub in den Bergen verbringen. Dass der raue Privatdetektiv die Rucksäcke der Rolli-Fahrer die Berge hochschleppen muss und auch noch Undercover-Aufsicht sein soll, geht ihm zwar schwer gegen den Strich, ist aber immer noch harmlos gegen das, was in dieser ungewöhnlichen Reisegruppe los ist, denn schon bald bleiben die ersten Teilnehmer buchstäblich auf dier Strecke ...

    Eigene Beurteilung:


    Die Situation entwickelt sich
    zunehmend kritisch und überraschend und Kristof muss allerlei Härten
    durchleben, bevor er von dem Berg wieder runterkommt.

    Eine wieder einmal sehr amüsante
    und amüsant geschriebene Geschichte, in der Kristof zu Beginn so weit unten
    ist, wie nie zuvor und sich nur langsam wieder nach oben kämpfen kann. Die
    motivationale Schwäche, die zum Einen die Gesamtausgangslage betrifft, die schon haarsträubend genug ist und dann das Weiterführen des Experiments nach dem Tod des einzigen Bergkundigen, wird nicht wirklich im
    Verlaufe des Buchs ausgeglichen, was aber durch die ausgiebige Actionsequenz
    gegen Ende weitestgehend überdeckt wird. Netter Ferienlesespaß - aber mehr auch nicht.

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