Carol Berg: Flesh and Spirit (The Lighthouse Duet 1)

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Flesh and Spirit

5|1)

Verlag: Ace

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 512

ISBN: 9780451461568

Termin: Januar 2008

  • Da ich es nicht mehr erwarten konnte, endlich mehr von meiner geliebten Carol Berg zu lesen, habe ich mir kurzerhand einfach die Originalversion zweier weiterer Bücher von ihr gekauft.
    Es ist eine Buchreihe bestehend aus zwei Büchern, das erste "Flesh and Spirit", das zweite "Breath and Bone" (werde ich rezensieren wenn ich damit fertig bin) mit Namen.

    Klappentext:

    The rebellious son of a long line of pureblood cartographers and diviners, Valen has spent most of his life trying to escape what society ordained for him. His own mother has predicted that he will meet his end in water and blood and ice. And her divination seems fulfilled when a comrade abandons Valen, half dead, in a rainy wilderness, addictet to an enchantment that converts pain to pleasure and possessing only a stolen book of maps.


    Offered sanctuary in a nearby monastery, Valen discovers that his book - rumored to lead men into the realm od angels - gains him entry into a world of secret societes, doomsayers, monks, princes, and madmen, all seeking to unlock the mystery of the coming dark age. Now, to preserve the land of Navronne, Valen must face what he fled so long ago. For the key to Navronne's doom is buried in half-forgotten myth - and in the secrets of his own past...


    Eigene Meinung:
    Valen ist nicht Seyonne. Vielleicht sollte man das als erstes sagen - und es ist auch gut so. Die beiden haben kaum mehr gemein als dass sie Ausgestoßene sind, der eine willentlich, der andere nicht. Nichtsdestotrotz ist auch Valen ein faszinierender Charakter, voll mit Schwächen und wahrscheinlich gerade deswegen so interessant, dass man sich kaum mehr loslassen kann. Auch er erfährt eine Wandlung: von dem wilden Söldner, Drückeberger und Herumtreiber der er war hin zu einem Mensch, der langsam begreift, was Vertrauen bedeuten kann.
    Die große Stärke von Carol Berg ist wie immer die Charakterzeichnung: jede einzelne Person ist faszinierend auf ihre eigene Weise, komplex und vielschichtig gezeichnet.
    Außerdem ist das Konzept ebenfalls äußerst interessant: eine Welt, die vom Bürgerkrieg zwischen den drei rivalisierenden Söhnen des verstorbenen Königs kurz vor der Apokalypse steht, ein Volk von reinblütigen Zauberern, die zwar in Luxus, dafür aber auch in einem goldenen Käfig leben und in Verträgen regelrecht an den meistbietenden verschachert werden. Außerdem ein fast vergessenes Volk von magischen Wesen, das keineswegs so rein und gutherzig ist, wie man zuerst vielleicht denken möchte.
    In diesem Buch wird mehr wert auf Charakterzeichnung, auf Gedanken und Gefühle, auf Beweggründe gelegt als auf Action. Manche mag das vielleicht stören, mich jedenfalls nicht - da nirgendwo auch nur ein bisschen Langweile aufkommt, sondern es einen im Gegenteil immer tiefer hineinzieht in das Geheimnis, das Valen, Navronne, die drei um die Vorherrschaft im Land kämpfenden Prinzen und die Danae verbindet.


    Fazit:Wer schon die Rai-Kirah-Triologie mochte und auf 'erwachsene' Fantasie sowie eine ausgefeilte Charakterzeichnung steht, der ist hier genau richtig.


    Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:



    LG, Karön :D

    Was sind wir denn anderes als Narren,
    Motten, die, von der eigenen eingebildeten Helligkeit geblendet
    ins Licht fliegen und dort verbrennen?
    Nichts als Staub auf dem ewigen Rad der Zeit.
    Nichts als Staub.

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