Geoffrey Regan - Militärische Blindgänger und ihre größten Niederlagen

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  • Während des Ersten Weltkrieges kam es 1917 in Flandern zu folgendem Ereignis : Trotz vieler Warnungen lässt Feldmarschall Haig 3000 britische Geschütze dauerfeuern. Die Folge davon war, dass die eigene Armee später im Schlamm versank... Ein Beispiel unter vielen für die falsche Entscheidung eines Befehlhabers.


    Die Spannende Geschichte militärischer Fehlentscheidungen ist der Inhalt dieses Buches. Ein Justizirrtum mag zwar schwerwiegende Folgen haben, ist aber selten lebensbedrohlich. Der Schaden, den militärische Fehlschläge anrichten, ist irreparabel. Sie erweisen sich als dauerhaft und werden mit Blut und menschlichen Leid bezahlt.


    Gegliedert ist das ganze nicht chronisch, sondern nach "Ursachen". Das ist schonmal eine Katastrophe, so ist man nach 415 vor Christus im Feldzug gegen Syrakus, 2 Seiten weniger dann mit dem Amerikanern im Irak, und 4 Seiten weiter in der Schlacht von Hattin (1187). Außerdem bezieht der Autor nicht auf Fakten oder Beweißen. Nein - Napoleon wird auf einer Seite mal eben als "geisteskrank" abgestempelt. Die Beschreibung der Rolle militärischer Führer in einzelnen Schlachten
    ist ähnlich oberflächlich und unreflektiert. Außerdem ist der Schreibstil von Geoffrey Regan eine einzigste Katastrophe. Er beschreibt Feldzüge wie amüsante Scharmützel, die durch das komische Talent der Beteiligten zu Lachnummer werden. Gute Idee - schreckliche Umsetzung.


    Fazit : Ein Literarischer Blindgänger

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