ISBN: 3821857528
Einband: Hardcover
Erschienen bei: Eichborn
Seitenzahl: 322
Autorenportraits:
(Verlag/Cover)
Monika Held, 1943 geboren, aufgewachsen in Hamburg, arbeitet als Journalistin und hat für ihre Reportagen zahlreiche Priese bekommen. Sie lebt in Frankfurt. Ihr erster Roman war "Augenbilder".
Kurzbeschreibung:
(Verlag/Cover)
Jennifer ist Journalistin, eigensinnig, selbstbewusst und engagiert. Sie genießt das Gefühl, dass sie das Leben lenken kann wie ein Autor die Figuren seines Romans. Und mit dem Mann Eduardo scheint sie endlich den Mann gefunden zu haben, der ihre Unabhängigkeit akzeptiert. Aus der erotischen Anziehungskraft wird innerhalb einiger Monate Liebe, und Jennifer stellt sich immer häufiger die Frage, wer Eduardo wirklich ist. Denn nur wiederwillig erzählt er ihr Dinge aus seiner Vergangenheit, von seiner Rolle als Regimegegner in seiner Heimat. Ist er wirklich der Mann fürs Leben? Wie sehr verdient er ihr Vertrauen? Was ist damals in Guatemala tatsächlich geschehen? Irgendwann beginnt die Journalistin zu recherchieren, und was sie entdeckt, stellt sie vor die schwierigste Entscheidung ihres Lebens.
Meine Meinung:
Es ist ein Roman über Liebe, Vertrauen und Mißtrauen.
Die Autorin lässt die Leser mit der Protagonistin fühlen, die Gefühle sind leicht nachzuvollziehen, auch wenn man sich noch nie mit solchen Themen, wie z.B. Gefängnis, Asylverfahren, Gerichte beschäftigt hat. Jennifers Fragen, Mißtrauen, Zweifel, Suche nach Antworten und Wahrheit wirken sehr echt. Monika Held hat eine ganz besondere Art zu erzählen: die Sätze sind knapp und präzise. Da diese Art meinem Geschmack eher weniger entspricht, gebe ich dem Roman nur zwei Sterne. Abgesehen von meinem persönlichen Eindruck, hat die Autorin ein starkes Thema auf jeden Fall suverän und gut bewältigt und präsentiert.



