Pauls Toutonghi - Die Geschichte von Yuri Balodis und seinem Vater, der eigentlich Country Star war

Cover zum Buch Die Geschichte von Yuri Balodis und s...

Titel: Die Geschichte von Yuri Balodis und s...

, (Übersetzer)

4 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

80% Zufriedenheit

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 368

ISBN: 9783499249389

Termin: Oktober 2010

Aktion

  • Klappentext:
    Yuris Vater erzählt seinem Sohn allabendlich auf dem Balkon wunderbar melancholische Lügengeschichten, in denen er der Star ist, ein toller Hecht, eine Legende. In den sechziger Jahren aus Lettland emigriert, ignorieren Yuris Eltern hartnäckig, dass sie ihren amerikanischen Traum in den Sand gesetzt haben. Um jeden Preis wollen sie im öden Brauereinest Milwaukee heimisch werden. Yuris Vater ist schon mal von Wodka auf Bourbon umgestiegen, seine Mutter pflastert die Wände mit Werbeanzeigen, beide sprechen ausschließlich Englisch, wenn auch ein recht zweifelhaftes, und bemühen sich überhaupt, amerikanischer zu sein als jeder Amerikaner.
    Nur Yuri scheint irgendwie aus der Art zu schlagen. Seit er sich in die Jungkommunistin Hannah verliebt hat, zitiert er beim Essen neuerdings Marx und Lenin. Für seine Eltern bricht eine Welt zusammen. Trotzdem lassen sie den Sohn seine eigenen Erfahrungen machen. Und das tut dieser auch ausgiebig, bis ein nächtlicher Ausflug mit Hannah, der schlimme Folgen hat, ihn über Nacht erwachsen werden lässt. Und gerade noch rechtzeitig versteht Yuri, dass das Leben wirklich so irre ist, wie sein Vater immer behauptet - und alles, aber auch alles möglich.


    Ein tolles Buch. Ein schöner Schatz. Pauls Toutonghi erzählt die Geschichte um den pupertierenden 16jährigen Yuri und seiner nach USA immigrieten lettischen Familie mit viel Witz und Humor. Dabei ist die Erzählung durchaus nicht immer lustig und nimmt auch tragische, beklemmende Wendungen.
    Der Autor besitzt ein hohes Mass an Sensibilität und Erkenntnis und weiss das auszudrücken. In einzigartiger, amüsanter Weise fasst er Gefühle und Weisheiten, die mal lustig und mal melancholisch sind, in Worte. Ein gelungenes Balancieren zwischen Schwermut und Lebensfreude wie ich es selten gelesen habe und wie er wohl für osteuropäische Autoren typisch ist (Der Autor ist Sohn einer Lettin und eines Ägypters).
    Manchmal hat man einen Kloss im Hals und schluckt, doch meistens liest man mit einem Schmunzeln und Lachen. Das Buch macht viel Freude und steckt voll Energie und Zuversicht.

  • Ich habe das Buch jetzt gelesen und es hat mir gut gefallen.
    Die Geschichte von Yuri und seiner lettischen Familie ist warmherzig und auch humorvoll erzählt.
    Yuri, ein 16-jähriger Lette, der mit seiner Familie in Milwaukee lebt, verliebt sich in Hannah. Es prallen zwei verschiedene politische Ansichten aufeinander:
    Yuris Familie ist wegen dem kommunistischen System nach Amerika ausgewandert und Hannah (und ihr Vater) organisieren Demonstrationen für den Kommunismus.
    Yuri wird in diesem Herbst 1989 erwachsen - nicht nur, dass er sich verliebt hat, auch die folgenschwere Dummheit, die er begeht, öffnen ihm die Augen.
    Das Ende ist berührend .
    Ich kann das Buch durchaus empfehlen.


    :winken:

  • Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit gekauft und grad ausgelesen. Eigentlich entspricht es so gar nicht meinem Beuteschema. aber mich hat der Titel gereizt und ich dachte "Warum nicht?" Nun, mein Riecher war richtig, es ist wirklich ein sehr schönes Buch. Yuri erzählt von einigen Wochen aus seinem Leben- genau die Wochen, in denen er erwachsen wird. Dass dies auch grad die Zeit des politischen Umbruchs in Osteuropa ist, tangiert ihn dabei nur insoweit, als auf einmal die lettischen Verwandten vor der Tür stehen. Er findet seine erste Liebe, muss zum ersten Mal Verantwortung für sein Tun übernehmen und erfährt viel über seinen Vater. Ein wunderschönes Buch und bin traurig, dass es schon zuende ist.

    Von mir eindeutig :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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