Daphne du Maurier - Die Bucht des Franzosen

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  • Kurzbeschreibung (lt. Buchrücken)
    Ein zurückgelassnes Buch und ein Tabaksbeutel führen Lady Dona auf die Spur eines Fremden, der in ihrer Abwesenheit ihr Haus bewohnt hat. Als sie ihn schließlich entdeckt, gerät sie in den Strudel einer wildromantischen, verbotenen Liebe. Aus der treuen Ehefrau wird die leidenschaftliche Geliebte des Piraten, aus der zärtlichen Mutter eine kaltblütige Abenteuerin. Als Schiffsjunge verkleidet, entschlüpt sie dem eintönigen Hofleben und wagt sich in eine Welt voll Liebe und Gefahr.
    Doch wie soll sie sich entscheiden, als plötzlich Sir Henry, ihr Mann, auftaucht und ihr Geliebter in eine bedrohliche Lage gerät?


    Meine Meinung
    Und mal wieder ein faszinierendes Buch von der Grand Dame des englischen Romans.
    Diesmal kombiniert D. du Maurier Liebe und Abenteuer in einer Welt fernab vom eintönigen Hofleben.
    Der von ihr bekannte Landschaftstil bleibt auch hier nicht auf der Strecke. Man spürt förmlich den Meereswind und das Salzwasser auf den Lippen, der blühende Flieder und die schreiende Möwen.
    Und in dieser idyllischen Landschaft findet Lady Dona ihren Abenteuerlust wieder.
    Sie entflieht dem rigiden Leben am Hof um sich in eine gefährlichen Situation zu begeben.
    Voller leidenschaftlicher Romantik stürzt sie sich in eine verbotene Beziehung, wir Leser leiden und freuen uns mit ihr auf ihrem Weg.
    Doch das Schicksal ist gnadenlos, sie muss sich zwischen ihr freies Piratenleben, ihrer Verpflichtungen am Hof und als Mutter entscheiden.
    Sehr gut gelungen ist der innere Kampf den sie durchmacht.
    Und wir bekommen mal wieder einen kurzen Einblick in den früheren Zeiten.


    Nachdem man sich an das etwas langatmige Schreibstil gewöhnt hat, findet man auch schnell in die Handlung hinein, um dann auf volle Spannung zu treffen.
    Ein sehr empfehlenswerter Roman.
    Von mir gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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