Kelley Armstrong - Schattenstunde / The Summoning

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Darkest Powers: Schattenstunde

4.3|35)

Verlag: Knaur TB

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 416

ISBN: 9783426507803

Termin: Mai 2013

  • The Summoning (ENG) von Kelley Armstrong


    Kurzbeschreibung lt. amazon.de
    The first book in the Darkest Powers trilogy - a brand new series by bestselling author Kelley Armstrong. All Chloe Saunders wants is a life like any normal teenager - the chance to get through school, make friends, and maybe meet a boy. But when she starts seeing ghosts, she knows that life will never be normal again. Soon ghosts are everywhere, demanding her attention. When Chloe finally breaks down, she's admitted to a group home for disturbed kids. At first Lyle House seems okay, but as she gets to know the other patients - charming Simon and his ominous, unsmiling brother Derek; obnoxious Tori; and Rae, who has a 'thing' for fire - Chloe begins to realise that something strange and sinister binds them all together, and it isn't your usual 'problem kid' behaviour. And they're about to discover that Lyle House is not your usual group home, either ...


    Meine Meinung:
    Superspannend geschrieben! Die Geschichte fasziniert von Beginn an, man ist gespannt und neugierig, welche Kräfte die weiteren Lyle-House-Bewohner haben, welches Geheimnis verbirgt sich hinter Derek und Simon, was ist los mit Tori, ist Rae supernatural oder nicht, was ist los mit Liz? Chloe, die Heldin der Geschichte, ist sich ihrer eigenen Kräft nicht bewußt, ist verunsichert und muß für sich selbst erst einmal klären, ist sie schizophren oder sieht sie wirklich Geister? Kelley Armstrong macht es einem leicht, sich in dieses Mädchen hineinzuversetzen, mit ihr mitzufühlen und mitzufiebern.
    Einziger Minuspunkt dieses Buches: es hat mich eine Nacht Schlaf gekostet :sleep: , denn ich mußte es in einem Satz auslesen :D
    Daher von mir eindeutig :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
    :winken:

  • Gas klingt ja sehr vielversprechend. Ist das denn ne Serie, als solche geplant und sind wenn dann schon Teile auf Deutsch erschienen?

  • Ich schleiche ja schon längere Zeit um das Buch herum (dazu gibt es auch schon eine TB-Ausgabe) aber deine Rezension hat mir jetzt wieder richtig Lust gemacht, es auch endlich mal zu kaufen, aber für diesen Monat hab ich schon zu viel gekauft was Seiten hat ;)


    LisaM : Soweit ich weiß gibt es die Reihe bisher noch nicht auf Deutsch.

  • Inhalt:
    "Ich heiße Chloe Saunders, und mein Leben wird nie mehr so sein, wie es einmal war. Ich wollte immer eine ganz normale Jugendliche sein. Doch heute weiß ich nicht einmal mehr, was das ist, normal sein. Alles begann an dem Tag, an dem ich meinen ersten Geist sah und er mich.


    Meine Meinung:
    Chloe Saunders hat eine besondere Begabung. Sie kann Tote sehen. Doch zunächst scheint ihr niemand zu glauben und man schickt sie ins „Lyle House“, wo sie angeblich zur Ruhe kommen soll.
    Auch andere Kinder, mit scheinbaren Problemen, sind dort und plötzlich entdeckt Chloe, dass sie alle eine besondere Begabung haben.
    Kelley Armstrong hat es schon wieder geschafft mich zu überzeugen. Obwohl ich zugeben muss, dass sich der Roman die ersten 120 Seiten, meiner Meinung nach, zu sehr zog.
    Ich war auf Schattenstunde schon sehr gespannt, nachdem ich Kelley Armstrongs vorherigen Roman, aus der „Woman of Otherworld“ Reihe, gelesen habe und ich diese Bücher nicht mehr hergeben würde.
    Auch in dem ersten Teil der Reihe „Die dunklen Mächte“ geht es wieder um Schattenwesen, Gestaltwandler, Werwölfe usw. die sich unserer Zeit und Technik angepasst haben.
    Wie schon erwähnt, zog sich meiner Meinung nach, das Buch anfangs etwas, um dann aber, ab der Mitte, so richtig interessant und spannend zu werden.
    Verknüpfungen aus der „Women of Otherworld“- Reihe tauchen hier auf, zum Beispiel Begriffe wie Parzen und die Höllendimension, oder aber das Vorurteil das Hexen den Magiern nicht trauen können. Wer Kelley Armstrong schon mal gelesen hat, wird wissen was ich meine.
    Ich kann mir vorstellen, dass die Reihe „Die dunklen Mächte“ irgendwann später mit den Vorgängern anknüpfen könnte.
    Der Schreibstil ist modern und fließend, die Figuren sind dem Zeitalter angepasst und die Protagonisten sind Teenager.
    „Die dunklen Mächte“ scheinen eher für Jugendliche zu sein, während Kelly Armstrongs „Women of Otherworld“ –Reihe eher für Erwachsene geschrieben war.
    Das Cover ist sehr mystisch gestaltet und passt zu dem Titel.
    Sehr gut gefallen hat mir, das die Autorin am Ende einige Fragen beantwortet. Ebenso findet der Leser ein paar Zeilen aus „Seelennacht – Die dunklen Mächte“ und „Höllenglanz – Die dunklen Mächte“.


    Fazit:
    Kelley Armstrong hat mich wieder einmal begeistern können. Schattenstunde ist der Auftakt zu der Reihe „Die dunklen Mächte“ und wer Lust hat, mal moderne Hexen, Nekromanten, Werwölfe usw. im Jugendromanstil zu lesen, dem empfehle ich dieses Buch wärmstens. Für mich ganz klar, aus meinem Bücherregal nicht mehr weg zu denken. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
    Kelley Armstrong wurde 1968 geboren und verfasste bereits einige Romane wie zum Beispiel:
    „Die Nacht der Wölfin“, „Die Rückkehr der Wölfin“, „Nacht der Hexen“ usw.

  • Steffie, geb mal bitte in die Suche oben Schattenstunde ein!
    Dann wirst Du sehn das nur mein Thread erscheint, vorher erschien gar kein Thread.
    Daraufhin hab ich den hier aufgemacht.
    Alles klar? :wink:

  • *okay wo ist as Loch in das ich mich verkriechen kann? :uups::uups::uups: 
    Ich hab nicht ie allgemeine Forensuche benutzt sondern Themensuche :uups::uups::uups: 
    Vielleicht hatte ich aber am Anfang einen tippfehler in der allgemeinen Suche, ist mir schon mal passiert.
    Da ich seit Jahren in Foren unterwegs bin, weiß ich nämlich die Suchfunktion zu schätzen :loool: 
    Nichts für ungut, ja? :wink:

  • Ich habe The Summoning (und die Folgebände) im Urlaub gelesen, da mein von zu Hause mitgebrachtes Buch mir gerade etwas auf die Nerven ging. :lol: Ich wollte also eine nette Urlaubslektüre, die zwar unterhaltsam ist, aber mich nicht zwingend dazu bewegt, mich nachts vor lauter Nachdenken rumzuwälzen. The Summoning ist mein erstes Buch der Autorin.
    Erst einmal: Japp, meine Suche war erfolgreich! Dies ist wirklich kein anstrengendes Buch, aber sehr nett zu lesen. An manchen Stellen musste ich auch breit grinsen, denn der Humor ist zeitweise recht trocken, ohne quasi mit Leuchtreklame auf sich aufmerksam zu machen.
    Was auch ganz erfrischend war: Keine Vampire! :mrgreen: Wir haben es hier mit Hexen, Zauberern, Poltergeistern und Co. zu tun, aber kein Edwardverschnitt weit und breit. Chapeau! All diese Gesellen lernt der Leser in einer Anstalt kennen, in die die junge Chloe eingewiesen wird. Dass diese Einrichtung nicht ganz koscher ist, ahnt man sofort. Welches Spiel dort genau gespielt wird, meint man auch bald zu wissen, aber psst, so viel darf ich ja schon vorweg nehmen, in den Folgebänen entwickelt sich das ein oder andere doch in eine andere Richtung. :-$


    The Summoning ist nicht mein Lieblingsbuch, aber doch eines, das ich sehr gern gelesen habe. Sonst hätte ich es wohl nicht in einem Rutsch durchgelesen und mir am Folgetag Teil 2 und 3 gekauft. :wink:

    Gelesene Bücher 2011: 35, 2012: 29, 2013: 35, 2014: 68, 2015: 52, 2016: 66 2017: 53 (gehört: 05)
    2018: 20

  • „Schattenstunde“ ist der Auftakt der neuen Jugendbuchreihe „Die dunklen Mächte“ der amerikanischen Autorin Kelley Armstrong, die bisher ausschließlich Fantasyromane für Erwachsene schrieb.
    Die Geschichte beginnt mit einem Rückblick in Chloes Kindheit, der bereits erahnen lässt, dass hier übersinnliche Kräfte am Werk sind. Doch das Mädchen führt ein normales Leben, bis zu dem Tag, an dem es von einem verbrannten Mann durch die Schule gejagt wird. Danach verändert sich alles – Chloe kommt nach Lyle House, wo ihr Schizophrenie diagnostiziert wird. Als Leser wird man jedoch die ganze Zeit das Gefühl nicht los, dass irgendetwas daran nicht stimmen kann.


    Der Autorin gelingt es von der ersten Seite an, Verwirrung zu stiften und dadurch Spannung aufzubauen. Man überlegt, spekuliert, denkt nach und wenn man glaubt, des Rätsels Lösung gefunden zu haben gibt es eine überraschende Wendung und man steht wieder am Anfang. Selten habe ich bei einem Fantasybuch so viel gegrübelt um hinter das Geheimnis der Geschichte zu kommen. Daher fand ich es auch mehr als ärgerlich, dass das Buch in einem riesengroßen Cliffhanger endet, quasi mitten in der Geschichte. Hätte ich das vor dem Lesen gewusst hätte ich erst auf Teil zwei, der ja zum Glück schon im Dezember erscheint, gewartet. So saß ich nun aber fassungslos mit dem durchgelesenen Buch in den Händen da und konnte nicht direkt weiterlesen. Blöd!!!


    Die Atmosphäre, die Kelley Armstrong kreiert, ist ziemlich düster und damit perfekt für lange Herbstabende. Lyle House scheint eher ein Spukschloss als eine Schule zu sein und auch seine Bewohner sind alles andere als gewöhnlich. Es passt einfach alles zusammen und heraus kommt eine mysteriöse, etwas gruselige Geschichte, mit der sich wunderbar ein paar Stunden auf dem Sofa verbringen lassen.


    Einen kleinen Haken gibt es an „Schattenstunde“ jedoch, der allerdings wohl eher der Übersetzerin als der Autorin zuzuschreiben ist. Wie schon in „Drei Wünsche hast du frei“ von Jackson Pearce, das ebenfalls im Pan-Verlag erschienen ist, gibt es auch in „Schattenstunde“ kein Ja. Die Charaktere sagen durch die Bank weg „Yeah“, ob es passt oder nicht. Zwar nicht so übertrieben oft wie in dem Buch von Pearce, aber dennoch oft genug dass es nervt! Da die beiden Bücher von der selben Übersetzerin übersetzt wurden, gehe ich davon aus, dass das „Yeah“ auf ihre Kappe geht.


    Trotz dieser kleinen Kritikpunkte scheint „Die dunklen Mächte“ eine Serie zu sein, die sich lohnt und die überzeugt. Kelley Armstrongs Schreibtalent scheint sich nicht nur auf Bücher für Erwachsene zu beschränken und ich bin gespannt darauf, wie es in Lyle House weitergeht.

  • Die Charaktere sagen durch die Bank weg „Yeah“, ob es passt oder nicht. Zwar nicht so übertrieben oft wie in dem Buch von Pearce, aber dennoch oft genug dass es nervt! Da die beiden Bücher von der selben Übersetzerin übersetzt wurden, gehe ich davon aus, dass das „Yeah“ auf ihre Kappe geht.

    Das nehme ich dann auch an, da im Original nicht "geyeaht" wird. :loool:

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