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Tom Holt - May Contain Traces of Magic

May Contain Traces Of Magic

4 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 6 der

Verlag: Orbit

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 368

ISBN: 9781841495064

Termin: April 2010

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  • Klappentext:


    Es gibt alle möglichen Produkte. Die Guten. Die Schlechten. Diejenigen, die jahrelang in der Garage vor sich hin schimmeln, bevor Dein Gartengnom sich daraus ein neues Zuhause macht. Die meisten sind harmlos, wenn man sie sachgerecht verwendet, selbst wenn sie einige Spuren von Nüssen enthalten. Aber manche sind es nicht. Nicht, wenn sie Spuren von Magie enthalten.


    Chris Popham passte nicht genug auf, als er zu seinem SatNav sprach. Sicher, sie gab ihm die richtige Richtung, widersprach ihm nie und führte ihn immer mit perfekter Akkuratese zum nächsten Punkt uaf der Landkarte. Sie war das Beste in seinem Leben. War es darum seine Schuld, dass er nicht genau aufpasste, wenn sie zu ihm sprach? Zu seiner Verteidigung sei gesagt: Das war ihr Job. Aber als "Nimm die nächste rechts" zu "Entschuldige bitte", wurde, das war der Moment als der wirkliche Ärger begann.


    Denn manchmal ist ein SatNav kein SatNav. Manchmal ist es eine gefangene Seele, die alles tun würde um freizukommen.


    Und manche Produkte sind einfach vom Umtausch ausgeschlossen.


    Eigene Beurteilung:


    Chris Popham ist auch ein Handlungsreisender, der mit den verschiedensten magischen Gegenständen handelt. Sein Leben läuft ziemlich normal und langweilig, bis er eines Tages eine Praktikantin in den Wagen gesetzt bekommt und wenig später einen Kunden tot vorfindet, dessen Mörder noch über ihm im Regal sitzt.


    Mit – auch für ihn – überraschenden Kaltblütigkeit kommt er aus dieser Situation wieder heraus und findet sich dafür auf einmal immer wieder von Dämonen überrascht, die irgendwelche obskuren Informationen von ihm haben möchten. Dabei hat er selbst so viele Fragen, die sich nicht beantworten lassen, wie etwa: „Was machen die Leute nur alle mit dem Trockenwasser, das ich ihnen ständig verkaufe?“

    In typischer Holteschen Manier wird hier wieder einmal ein eher unterdurchschnittlicher Mensch in eine Position gebracht, in der seine Handlungen das Wohl und Wehe der ganzen Spezies beeinflussen kann. Unterhaltsam und sprachlich abwechslungsreich gibt dieser Roman den Begriffen „Freundschaft“ und „Liebe“ ganze neue Dimensionen. Und macht Zeitreisen zu einem Geschäft, das im Vergleich bei Star Trek unkompliziert aussieht.Aber seit The Portable Door spielen alle Holt-Romane im "magischen Corporate London" und ein Szenenwechsel zu historischen oder sonstigen Fantasy-Gebieten wäre mal echt wieder nett.

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