Sarah Kuttner macht Depressionen in ihrem ersten Roman ja gerade zum Thema, hier ein etwas anderer Zugang dazu.
Ned Vizzinis verrückte Geschichte über das Leben des 15jährigen Craig hat es in sich:
Craig hat es mit viel Fleiß und Ehrgeiz an eine New Yorker Elite-Highschool geschafft. Er hat fürsorgliche und nette Eltern - und er hat Depressionen. Craig erzählt, wie es mit den Depressionen begann und er immer mehr darin versank. Schließlich kommt er von seinen Selbstmordgedanken nicht mehr los. Er geht ins Krankenhaus und lässt sich in die geschlossene Psychiatrie einweisen. Dort lernt er Menschen mit unterschiedlichen seelischen Erkrankungen kennen. Zum Beispiel Muqtada, der nicht mehr aus dem Bett aufstehen will, einen sexsüchtigen Transsexuellen und ein Mädchen mit zerschnittenem Gesicht. Fünf Tage lang bleibt er dort, und diese Tage verändern sein Leben. In der isolierten Abgeschiedenheit lernt er, wie es so weit mit ihm kommen konnte. Er findet wieder zu sich und zum Leben.
"Eine echt verrückte Story" erzählt eine tragisch-komische Geschichte vom Stress und Ehrgeiz New Yorker Jugendlicher. Zwischen iPod, Gras rauchen und Wichsen. Der Autor Ned Vizzini macht eine Depression verständlich, ohne sie zu dämonisieren.




