Oliver von Schaewen - Schillerhöhe

  • Buchdetails

    Titel: Schillerhöhe


    Band 1 der

    Verlag: Gmeiner-Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 278

    ISBN: 9783899778021

    Termin: Februar 2009

  • Bewertung

    3 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Schillerhöhe"

    Ein brisanter Fall für den Stuttgarter Kriminalkommissar Peter Struve. Der gebürtige Westfale - ein feinfühliger Einzelgänger, der sich mit Humor durch die Midlife-Crisis schleppt - wird mit einem Mord im Keller des Deutschen Literaturarchivs in Marbach konfrontiert. Das Opfer ist Dietmar Scharf, Ehemann der ehemaligen DDR-Erfolgsautorin Erika Scharf, die am Abend zuvor im Marbacher Schlosskeller gelesen hatte. Struve steht vor einem Rätsel: Warum wurde Scharf mit Pfeilen aus einer Armbrust-Schussanlage getötet? Was soll der Apfel neben der Leiche? Und welche Rolle spielt diese offensichtliche Anspielung auf den Tyrannenmord in Schillers „Wilhelm Tell“?
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  • Im Keller des Deutschen Literaturarchivs in Marbach wird Dietmar Scherf tot aufgefunden. Scherf ist der Ehemann der ehemaligen DDR-Erfolgsautorin Erika Scharf, die sich zu einer Lesung in der Schiller-Stadt Marbach aufhält.
    Ein Fall für den Stuttgarter Kommissar Peter Struve. Zusammen mit seiner neuen Kollegin Melanie Förster macht er sich an die Aufklärung des Verbrechens. Für Melanie ist es die erste Station als Kriminalbeamtin nach ihrer Ausbildung. Doch kaum ist Melanie auf ihrem neuen Posten eingetroffen rasselt sie auch schon mit Struve zusammen. Da scheint die Chemie wohl nicht so großartig zusammenzupassen. Aber Hindernisse sind dazu da um überwunden zu werden.


    Struve trifft im Zuge seiner Ermittlungen auf einen autoritären Archivleiter, auf einen gestressten Bürgermeister, auf einen undurchsichtigen Literaturagentin, auf eine schöne Hoteldirektorin und hat zu allem Überfluss auch noch seine Vorgesetzten im Nacken.


    Struve steht vor einem Rätsel. Wieso wurde Scherf mit einer Armbrust erschossen? Was bedeutet der Apfel neben der Leiche? Hat Schillers Schauspiel „Wilhelm Tell“ etwas mit dem Mord zu tun?


    Oliver von Schaewen hat einen wirklich sehr ordentlichen Erstling vorgelegt. Sehr gut gelungen ist ihm die atmosphärische Schilderung einer kleineren Stadt, die Eifersüchteleien und Kumpaneien der sogenannten Stadthonoratioren. Da wird gekungelt und gemauschelt. Die handelnden Personen sind realistisch geschildert. Die Geschichte selbst ist gut aufgebaut und flüssig geschrieben. Alles könnte sich wirklich so abgespielt haben. Schiller und innerdeutsche Vergangenheit, Zutaten für einen unterhaltsamen Krimi. Von Schaewen hat die Zutaten so gemischt, dass im Ergebnis ein schmackhafter Krimi auf den Teller gelegt werden konnte. Mal schauen wann und ob der Autor uns sein zweites Buch vorlegt. Wäre schön wenn es einen Nachfolger geben würde.

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