Emile Zola - Seine Exzellenz Eugène Rougon

Seine Exellenz Eugene Rougon

3 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Bindung: Broschiert

ISBN: 9783442006564

  • Emile Zola - Seine Exzellenz Eugène Rougon (Son excellence Eugène Rougon 1876)
    Natur- und Sozialgeschichte einer Familie unter dem zweiten Kaiserreich.



    Gleich vorweg: Ich habe das Buch schon vor einigen Monaten gelesen und hatte schon eine Rezenzion geschrieben - dachte ich. Aber ich finde die nicht mehr - vielleicht habe ich das nur geträumt? 8-[ :-k



    Inhalt
    In diesem Buch von Zola geht es um die Politik unter Napoléon III.
    Eugene Rougon hat es geschafft: Er ist Minister in Paris. Doch er muss zurücktreten und nur dank der schönen Clorinde und ihrer Intrigen schafft er es wieder zurück an die Spitze. Clorinde ist aber nicht die einzige die Intrigen spinnt.



    Meine Meinung
    Wie in anderen Büchern wird auch hier alles in allen Einzelheiten beschrieben. Da dieses Buch oft im französischen Parlament spielt, werden hier die Sitzungen des Parlaments ausführlichst erzählt. Eugene Rougon fällt und steigt wieder und fällt und steigt wieder auf...
    Kein einziger der Abgeordneten scheint wirklich etwas für das Volk zu tun, sondern alle Versuchen ihre eigenen Schäfchen ins trockene zu bringen. Und die Frauen der Politiker sind nichts besser, sie setzen sich mit allem für ihren Partner ein - allerdings ist der Partner nicht immer der eigene Ehemann. :wink:
    Das Buch ist teilweise ziehmlich langatmig geschrieben, aber für Fans durchaus lesenswert.


    Fazit: Intrigen, Politik und Affären ergeben :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:




    Zum Autor (Quelle: Projekt Gutenberg/Spiegel online)
    Emile Zola wurde am 2.4.1840 in Paris geboren. Sein italienischer Vater war Ingenieur, die Mutter war gebürtige Französin. Der Vater starb 1847. 1843-1858 lebte er in Aix-en-Provence. Die Mutter zog Ende 1857 nach Paris und ließ Emile im Februar 1858 nachkommen. Dort bestand er nicht das Abitur im Lycée Louis-le-Grand und arbeitete zuerst als Schreiber beim Hafenzoll, dann als freier Journalist. 1862 bekam er eine Anstellung im Verlagshaus Hachette, das er nach dem Erfolg seiner ersten beiden Bücher wieder verließ. 1898 setzte er sich mit einem Brief für die Unschuld von Dreyfus ein ( J'accuse) und wurde zu Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt, konnte jedoch nach England entfliehen. 1899 kehrte er nach einer Amnestie zurück. Zola starb am 29.9.1902 in Paris.