Anne C. Voorhoeve - Einundzwanzigster Juli

  • Ich war mir mit dem Präfix nicht so sicher, aber da es auch im Laden bei den Jugenbüchern stand, habe ich dieses Präfix genommen. :uups:
    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.


    Klappentext:
    21. Juli 1944. Nichts ist mehr wie es war.
    Auf Schloss Lautlitz in Württemberg hört Philippa, dass auf den "geliebten Führer" ein Attentat verübt wurde. Sie ist fassungslos, als sie erfährt, dass ihre Familie an der Verschwörung beteiligt war. Hitlers Staatspolizei schlägt sofort zurück, will sie "ausrotten bis ins letzte Glied".
    Alle vom Kleinkind bis zur Großmutter werden in Sippenhaft genommen, in verschiedene Gefängnisse, Konzentrationslager und Heime verschleppt. Endlose Monate der Angst und Todesgefahr liegen vor ihnen, und eine bange Frage:
    Werden alle einander wiedersehen?


    Erster Eindruck (nach 184 Seiten):
    Anfangs hatte ich so meine liebe Müh in das Buch zu finden - es ist in der Ich Form aus der Sicht von Philippa (genannt Fritzi) geschrieben.
    Nachdem ich mich aber mehr mit der Sicht von Fritzi vertraut gemacht hatte, war es leichter.
    Bis jetzt gefällt es mir ganz gut, in einer klaren, verständlichen Sprache bringt Anne Voorhoeve gut das Wesen von Fritzi und die Umstände rüber.


    Da das ganze ja auf den tatsächlich "Geschichten" basiert, bin ich schon gespannt, wie sie den weitern Verlauf der Geschichte schreibt und wie es schlussendlich für alle Personen ausgeht (obwohl durch das Geschichtswissen natürlich einiges weggenommen wird).

    Def. Moudschegiebchn: Des's'säggssch ün heest Marienkäfer.

    »Ich stupste sie zusammen, ließ sie klimpern, klickern, Lachstein und Buchstein kicherten sich eins.
    Natürlich. Lachstein erzählte Buchstein einen Witz.« Ulla Hahn, Aufbruch