Alan Bennett - Cosí fan tutte

Cover zum Buch Così fan tutte

Titel: Così fan tutte

3,7 von 5 Sternen bei 21 Bewertungen

74,8% Zufriedenheit

Verlag: Wagenbach

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 120

ISBN: 9783803112132

Termin: Februar 2009

Aktion

  • Kurzmeinung

    towonder
    Britischer Humor und die Frage nach dem Sinn des Lebens (im Alter).
  • Kurzmeinung

    Lavendel
    Sehr skurille Geschichte, hin & wieder blitzt knochentrockener, britischer Humor auf. Ganz nett.
  • Cover zum Buch Die souveräne Leserin Cover zum Buch Schweinkram Cover zum Buch Vatertage
  • Inhalt:

    Das Ehepaar Mr. und Mrs. Ransome erlebt nach einem Opernbesuch eine böse Überraschung bei der Rückkehr in ihre Wohnung: Einbrecher haben in der Zwischenzeit ihre Wohnung ausgeräumt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes – alles ist weg: die Möbel, Teppiche, Kleidung, Küchengegenstände, Klopapier, die Musiksammlung von Mr. Ransome und auch den Braten aus dem Ofen.
    Während Mr. Ransome sein altes Leben wieder aufnimmt, nutzt Mrs. Ransome den „Kahlschlag“, um ein paar festgefahrene Gewohnheiten zu ändern und neue Wege zu gehen.

    Meine Einschätzung:

    Es ist eine gruselige Vorstellung, dass man nach Hause kommt und dort alles verschwunden ist. Schon allein die Darstellung der leeren Wohnung hat mir zum einen Lachtränen in die Augen getrieben, zum anderen aber eine Art Gänsehaut hervorgerufen.

    Ähnlich wie „Die souveräne Leserin“ garantiert dieses Werk eine kurzweilige, humorvolle Lektüre.

    Das Ehepaar mit seinen Eigenarten, teilweise festegefahrenen Gewohnheiten und vermeintlichen Geheimnisse wird aus einem liebevoll ironischen Blickwinkel dargestellt.
    Mich hat erneut die Sprache von Bennett begeistert, der Stil ist klar, ohne ernüchternd zu wirken.

    Sterne: *****

    LG,
    Casoubon

  • Obwohl ich die positive Entwicklung der Mrs. Ransom und ihre Erkenntnis am Ende der Geschichte gut gefallen hat, riss mich das Büchlein ansonsten nicht unbedingt vom Hocker. Meiner Meinung nach ist es eine nette Erzählung, mehr nicht.

    Ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Knochentrockener, englischer Humor – eine sehr berührende, skurrile Geschichte. Zum Ende des Mittelteiles dachte ich noch, dass die Erzählung nicht an „Die souveräne Leserin“ heran kommt, das Ende jedoch hat mich sehr überrascht. Von Bennetts Prosa könnte ich noch mehr vertragen!

    Gelesen habe ich die schöne rote Leinenausgabe :love:

    Das Missliche an neuen Büchern ist, dass sie uns hindern, die alten zu lesen.
    J.Joubert

  • Obwohl ich die positive Entwicklung der Mrs. Ransom und ihre Erkenntnis am Ende der Geschichte gut gefallen hat, riss mich das Büchlein ansonsten nicht unbedingt vom Hocker. Meiner Meinung nach ist es eine nette Erzählung, mehr nicht.

    Ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Mir ist es da ähnlich ergangen. Eine nette Geschichte und das wars dann auch schon. Ich hatte nicht das Gefühl, das sich im leben von Mrs. Ransome viel geändert hat. Aber das erfährt man als Leser sowieso nicht,

    Spoiler anzeigen

    denn sie kann ihr leben erst ändern, wenn ihr Mann tot ist - und er stirbt erst auf der letzten Seite.

    Kann man lesen. Wenn nicht, dann hat man in meinen Augen nicht viel verpasst. Ich vergebe ebenfalls :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Ein Kabinettstückchen, das mich kurze Zeit (120 Seiten) leicht und intelligent unterhalten hat.

    Das Rätsel, warum die gesamte Wohnungseinrichtung samit Teppichboden und Braten im Ofen verschwindet, wird zwar auf einfache Art gelöst, doch ging es mir ähnlich wie Mrs Ransome: Den Zustand des Rätseln fand ich unterhaltsamer als den Rest der Geschichte.
    Es hat sich durchaus etwas am Leben von Mrs Ransome getan:

    Spoiler anzeigen

    Nach dem Tod ihres Mannes begreift sie ihr bisheriges Leben als Parethese, die nun zu Ende ist. Der erste wichtige Schritt zu einer Veränderung ist immer die Erkenntnis, was bisher falsch gelaufen ist. Und insofern ist sie auf dem Weg.


    Den Inhalt der Oper Cosi fan tutte, hatte ich mir vorher durchgelesen, weil ich dachte, dass das Buch etwas damit zu tun haben könnte, aber man muss ihn nicht kennen.

    Ohne Bücher auf der Welt wäre ich längst verzweifelt. (Arthur Schopenhauer)

Aktuelle Aktionen

Leserunde: Seifenblase des Glücks

Nimm an der Leserunde teil und gewinne eins von fünf Büchern!

Jetzt mitmachen

Endet in 2 Tagen

Leserunde: Seizouh: Das Urteil de...

Nimm an der Leserunde teil und gewinne eins von sieben Büchern!

Jetzt mitmachen

Endet in 2 Tagen

Leserunde: Das Blut der Konzerne

Nimm an der Leserunde teil und gewinne eins von fünf Büchern!

Jetzt mitmachen

Endet in 9 Tagen

Leserunde: Nähe unter Druck

Nimm an der Leserunde teil und gewinne eins von fünf Büchern!

Jetzt mitmachen

Endet in 9 Tagen