Mary Jane Clark - "Tödliche Nähe"

Cover zum Buch Tödliche Nähe

Titel: Tödliche Nähe

2 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 4 der

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 335

ISBN: 9783548254319

Termin: September 2002

Aktion

  • Kurzbeschreibung: (amazon)

    Es beginnt mit einem harmlos erscheinenden Fanbrief und wird für die
    Fernsehmoderatorin Eliza Blake zur ernsthaften Gefahr. Einem Zuschauer
    ist ihr Gesicht auf dem Bildschirm zu wenig - er will sie "in echt"
    haben. Dafür schreckt er auch vor Mord nicht zurück. Doch wie soll man
    ihm auf die Spur kommen? Es kann jeder sein, der einen Fernseher
    besitzt ...

    Meine Meinung:

    Der Klappentext klang interessant, außerdem war es ein ME, also hab ich es mitgenomen und innerhalb eines Tages gelesen. Das ist schonmal positiv, ein recht angenehmer Schreibstil, der einem das Lesen kurzweilig erscheinen lässt.
    Prinzipiell lese ich auch gerne Romane über das Thema Stalking.

    Leider wurde hier aus dem Thema nichts gemacht. Elizy Blake bekommt Drohbriefe- und Anrufe. Soweit, so gut. Könnte prinzipiell jeder der Fernsehzuschauer sein. Und natürlich auch jeder in ihrem Umfeld, denn zu allem Überfluss wird sie nicht nur von einigen Männern, sondern auch noch von einer Frau begehrt. Somit hat die Autorin zig verschiedene Fährten gelegt, sich damit aber leider etwas verzettelt.
    Die Kapitel sind recht kurz, jedes handelt mehr oder weniger von jemand anderem.
    Die arme Eliza Blake hat auch einige Schicksalsschläge hinter sich, ihr Ehemann ist kurz vor der Geburt ihrer einzigen Tochter (die irgendwann auch am Rande von dem Stalker bedroht wird) verstorben, ihr Kollege, mit dem sich eine Beziehung anbahnte, wird ins ferne England versetzt, sie musste sich eine neue Haushälterin suchen, weil die alte sie wohl umbringen wollte usw. usf. Also eine ganz arme Frau, aber wenigstens attraktiv, bei allen beliebt und reich.

    Für mich war es im Endeffekt zuviel des Guten, die Geschichte spielt sich für mein Empfinden zu sehr an der Oberfläche ab, die Akteure waren mir ziemlich egal, in keinen konnte ich mich einfühlen und mitleiden oder freuen.
    Nette Unterhaltung für zwischendurch, muss man aber definitiv nicht gelesen haben. Wer Spannung sucht, sollte sich ein anderes Buch zulegen.
    Von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: ,5 Sterne.

    "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont."
    Konrad Adenauer

    :study: Ashley Audrain - Der Verdacht



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