Joy Fielding - Sag Mami Goodbye/ Kiss Mommy Goodbye

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  • Klappentext


    Donna und Victor haben nach frustrierenden Ehejahren endlich die Scheidung hinter sich gebracht. Es sieht fast so aus, als würde langsam wieder Friede in Donnas Leben einkehren, als etwas unfassbares geschieht: Nachdem Victor ihre beiden gemeinsamen Kinder zu einem Ausflug abgeholt hat, verschwindet er spurlos. Von nun an sind Adam und Sharon Spielbälle in einem psychologischen Krieg, den sie nicht begreifen und in dem sie nur verlieren können. Für Donna beginnt eine verzweifelte Suche, die sie quer durch Amerika führt...


    Aus Amazon


    Nach der Scheidung von Victor scheint wieder Frieden in Donnas Leben einzukehren. Doch dann geschieht etwas Unfaßbares: Victor verschwindet spurlos mit den beiden Kindern. Für Donna beginnt eine verzweifelte Suche nach ihren Kindern, die sie quer durch Amerika führt.


    - Ein neuer fesselnder Thriller in bester Tradition von "Lauf, Jane, lauf".


    Eigene Meinung


    Ich finde dies war mal wieder ein gelungenes Buch von Fielding, jedoch muss ich sagen, dass ich die anderen Bücher, die ich bisher von ihr gelesen habe, besser fand. Der erste Teil des Buches handelt von der Gerichtsverhandlung bei der entschieden wird, wem die Kinder zugesprochen werden. Zwischendurch gibt es dann immer wieder Rückblicke aus Donnas Sicht, wie sie sich kenengelernt haben und wie die Ehe verlaufen ist. An einigen stellen, hat sich das echt hingezogen fande ich. Obwohl ich sagen muss, das man am Anfang einen guten Einblick in die Ehe bekommt und dass der auch so ausführlich nötig ist, um die weiteren Handlungen nachvollziehen zu können.
    Jedoch hatte ich durch den Klappentext ganz andere Erwartungen an das Buch, nämlich dass Donna durch halb Amerika reist um ihre Kinder wiederzufinden. Daher war ich schon erstaunt, als nach etwa der Hälfte des Buches erst einmal der Gerichtsprozess abgeschlossen war. Ab dafand ich das Buch wesentlich spannender.

  • Sag Mami Goodbye war das erste Buch, das ich von Joy Fielding gelesen haben. Von daher kann ich einfach nur sagen, dass ich es sehr gut fand. Denn es hat mich an die Autorin herangebracht und mittlerweile habe ich so einige Bücher von ihr verschlungen.
    Leider kann ich nicht mehr sonderlich viel zum Inhalt sagen, da es schon etwas länger her ist, aber ich kann es nur weiterempfehlen.


    LG Räuberin

  • [-X Warum steht dieses Buch denn bei den "Erzählungen"? Das gehört doch wohl eher zu den "Krimis/Thrillern".

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Eigene Inhaltsangabe und Meinung:


    Während des Sorgerechts-Prozesses gegen ihren Mann Victor erinnert sich Donna Cressy an ihre Ehe zurück. Eine Ehe, in der die seelische Gewalt an der Tagesordnung ist. Banalitäten werden für Donna zur Chefsache, denn für alles und jedes muß sie sich rechtfertigen. Während es für Donna völlig normal ist, wie sie sich aufgrund dieser Grausamkeiten verhält, so benimmt sie sich für Außenstehende äußerst merkwürdig, als wäre "sie nicht ganz richtig im Kopf". Und doch gewinnt sie das Verfahren um das Sorgerecht ihrer Kinder Adam und Sharon.
    Inzwischen in einer neuen liebevollen Beziehung, beginnt Donna mit ihren Kindern ein neues Leben. Doch was sie nicht ahnt, ist die Tatsache, das Victor sein Versprechen, welches er ihr bei der Hochzeit gab, wahrmacht: "Wenn Du mich verläßt, lösche ich Dich aus!" In der Wahrnehmung seines Besuchsrechts entführt er die Kinder zu einem unbestimmten Ziel. Alles hat er hinter sich gelassen, was darauf schließt, das er mit den Kindern nicht mehr zurückkehrt. Donna fällt in ein tiefes Loch. Wo sollte die Suche nach den Kindern beginnen? Sie steht mit ihrem neuen Lebensgefährten Mel ziemlich allein da, denn der Polizei sind die Hände gebunden. Die eigenen Kinder zu entführen ist halt legales Kidnapping.
    Victor ruft in unregelmäßigen Abständen an. Nicht etwa, um den Kindern den Zugang zur Mutter zu ermöglichen. Nein, um Donna zu quälen. Den Kindern erzählt er, sie wollte sie nicht mehr. Und als sie beginnt, sich mit der Tatsache abzufinden, das sie ihre Kinder wohl nie mehr wiedersehen würde, ruft er wieder an. Und da spürt Donna plötzlich, das es doch noch eine Chance gibt.


    Mein Fazit:


    Ein sehr spannender Thriller von Joy Fielding. So lebensnah ist der Roman geschrieben. Die Figuren, so detailgetreu erklärt und dabei erscheinen sie so natürlich, das man sich mit der Heldin Donna identifizieren kann. Und die Streit-Dialoge sind so gut geschrieben, das man selbst als Leserin am Ende nicht mehr weiß, worum der Streit eigentlich am Anfang handelte. Unbedingt zu empfehlen!!!


    Veröffentlicht am 07.10.09!

    LG, Elke :wink:

    • in 2018 gelesen: 50 Bücher/ 19.282 Seiten gelesen/ 13 Hörbücher/ 7.651 Minuten gehört
    • in 2019 gelesen: 52 Bücher/ 24.031 Seiten gelesen/ 19 Hörbücher/ 11.258 Minuten gehört
    • in 2020 gelesen: 40 Bücher/ 17.318 Seiten gelesen/ 15 Hörbücher/ 10.421 Minuten gehört
    • in 2021 gelese: 2 Bücher/ 673 Seiten gelesen/ 2 Hörbücher/ 1.276 Minuten gehört/ SuB: 84 Bücher :-,

    Bücher suchen ein neues Zuhause!

  • Ich habe das Buch gestern beendet und ganz so begeistert wie meine Vorschreiberinnen bin ich nicht. Es ist schon ein gutes Buch, jedoch keines von dem ich sagen würde: "Lies es!" Donna, die Hauptfigur, ist wieder eine von den typischen Joy-Fielding-Figuren, die Alptäume hat, auf offener Straße mit sich selbst redet a la "Was mache ich eigentlich mit meinem Leben? Was tue ich hier? Was ist mit mir los?" und die alle Leute merkwürdig finden. Der erste Teil des Buches hat sich teilweise ziemlich gezogen und hin und wieder haben mich die ständigen Streitgespräche zwischen Donna und ihrem Mann ziemlich genervt. Den zweiten Teil fand hingegen zu abrupt. Die auf dem Klappentext angekündigte Reise durch ganz Amerika war eigentlich nur das Folgen einer kleinen Spur nach Kalifornien


    Meine Bewertung:
    gute :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:


    Und noch eine kleine Anmerkung zum Schluss: Als Krimi/Thriller kann man den Roman auch meiner Meinung nach nicht bezeichnen.

  • Ich muss auch zustimmen,ich fand den Anfang sehr schleppend,aber genau das hat mich immer weiter gefesselt, weil ich endlich wissen wollte wie es mit den Kindern weiter geht.
    Ich fand dennoch es war ein sehr tolles Buch von ihr - wie eigentlich alle von ihr. Immer wieder total spannend!!

  • Ich fand das Buch sehr spannend. Ich " musste " es fast in einen Zug lesen. Mir hat entgegen der Meinung der anderen Leser der erste Teil besser gefallen. Ich fand die Schilderungen der Aktionen und Reaktionen der beiden Protagonisten sehr Lebensecht und ich konnte schön nachvollziehen wer da wann und wie ins Unglück geriet. Etwas gefehlt hat die Begründung des nicht verlassen könnens vons Donnas Seite aus. Aber auch die Schilderung seines Wahns aus Viktors Sicht kam nicht.
    Die Verfolgungsjagd ist spannend geschildert. Allerdings fand ich den Schluss etwas zu Effektheischend.


    Trotzdem ein Buch, was ich gerne gelesen habe und gerne empfehle.

  • Ich habe schon mehrere Joy Fielding Bücher gelesen und sie haben mit alle eigentlich wirklich gut gefallen. Bei "Sag Mami Goodbye" muss ich aber auch ehrlich sagen das mir der erste Teil bedeutend besser gefallen hat. Der zweite Teil war mir irgendwie zu langatmig. Aber wie gesagt im großen und ganzen ein Buch zum weiter empfehlen.

  • "Sag Mami Goodbye" finde ich im Vergleich zu ihren anderen Büchern ziemlich schwach, ich würde es nicht empfehlen.


    Die Streitgespräche zwischen Donna und Victor nehmen einen zu großen Platz ein und sie gehen nach einiger Zeit auf die Nerven.
    Wenn Donna keine Lust auf Streitereien hat, warum lässt sie sich darauf ein und hört nicht selbst damit auf?

    Und die Streit-Dialoge sind so gut geschrieben, das man selbst als Leserin am Ende nicht mehr weiß, worum der Streit eigentlich am Anfang handelte.

    Ja, man weißt als Leser am Ende nicht mehr warum schon wieder gestritten wird aber für mich ist das nicht gut sondern übertrieben.


    Victor wird als der Schuldige hingestellt und Donna als Unschuldslamm. Natürlich bringt Victor Kommentare, die unter der Gürtellinie sind aber Donna streitet mit dem nächsten Mann wieder auf die gleiche Art.
    Donnas Verhalten auf dem Spielplatz (später im Buch) finde ich nicht nachvollziehbar und ehrlich gesagt auch unpassend. Sie vergisst ernsthaft Weihnachten? #-o
    Im letzten Teil fehlt mir ein Kapitel aus Victors Sicht. Was genau erzählt er den Kindern, wie verläuft die Entführung, sind sie gleich in das neue Haus gezogen oder haben sie einen "Zwischenstop" in einer anderen Stadt gemacht?


    Die Übersetzung ist gerade anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Sie wirkt auf mich in den Dialogen etwas gestellt, dafür kann aber die Autorin nichts.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: und keine Empfehlung für "Sag Mami Goodbye".

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