Jane Austen - Die Watsons

  • Buchdetails

    Titel: Die Watsons


    Verlag: dtv

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 304

    ISBN: 9783423125413

    Termin: August 1998

  • Bewertung

    4.2 von 5 Sternen bei 10 Bewertungen

    83% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Die Watsons"

    Der erste Roman Jane AustensBis die Hochzeitsglocken für die schöne Emma Watson läuten, müssen mancherlei Verwicklungen gelöst werden. Doch Jane-Austen-Fans lieben das, zumal dieses Werk der erste Roman der berühmten Autorin ist oder vielmehr werden sollte. Durch tragische Umstände blieb er unvollendet, wurde aber nach Entwürfen der Nachkommen ihrer Familie anonym zu Ende geführt. Jane Austen (1775 - 1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach außen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus, mit ihren Romanen erobert sie jedoch bis heute ein Millionenpublikum. Eine Vielzahl an Hintergrundinformationen bietet die Jane Austen Information Page
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  • Jane Austen - Die Watsons: Ein anonym vollendeter Roman (The Watsons)



    Kurzbeschreibung
    Bis die Hochzeitsglocken für die schöne Emma Watson läuten, müssen mancherlei Verwicklungen gelöst werden. Doch Jane-Austen-Fans lieben das, zumal dieses Werk der erste Roman der berühmten Autorin ist oder vielmehr werden sollte. Durch tragische Umstände blieb er unvollendet, wurde aber nach Entwürfen der Nachkommen ihrer Familie anonym zu Ende geführt.



    Meine Meinung
    Emma Watson ist 14 Jahre lang von ihrer Familie getrennt gewesen, ihre wohlhabende Tante sorgte für ihre Erziehung. Nachdem ihre Tante jedoch unverhofft heiratet, zieht Emma wieder zu ihrer Familie. Da sie bereits mit fünf Jahren ihr Elternhaus verlassen musste, kennt sie ihre Familie eigentlich gar nicht. Natürlich lernt sie nicht nur ihre Familie kennen, sondern macht bei einem Ball auch die Bekanntschaft von gleich zwei Herren...
    Jane Austen hat das Buch nie beendet, diese Ausgabe wurde von einem weiblichen Familienmitglied anonym nach Austens Tod beendet. Ich habe den Übergang ehrlich gesagt nicht bemerkt, es gab von Austen wohl eine Menge Notzen, wie sie das Buch beenden wollte.
    Die Geschichte selber zeigt den feinen Humor, den auch andere Romane von Austen zeigen. Die Beschreibungen vom Leben in einem ärmlichen Pfarrhaus und von Bällen des Landadels sind sehr gelungen. Allerdings fehlt irgendetwas, der letzte Schlif. Außerdem wurde zumindest mir viel zu schnell klar, welchen der beiden Herren Emma letzendlich heiraten wird.
    Der Grund für den Abbruch des Schreibens liegt laut des Nachwortes wohl im Tod von Jane Austens Vater. Warum sie das Buch später nie beendet hat, wird wohl niemand herausfinden können. :(


    Es gibt auch von Joan Aiken, die einige Folgeromane im Stile von Jane Austen geschrieben hat auch eines über die Watsons: Emma Watson. Das hat aber mit dem ursprünglichne Fragment außer den Personen nicht gemein. Ist aber auch schön! ;)


    Fazit
    Für absolute Jane Austen Fans ist das Buch unverzichtbar, alle anderen sind mit den bekannteren Büchern zunächst besser bedient.
    Trotzdem: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:



    Die Autorin (Amazon)
    Jane Austen (1775-1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach außen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus. Ihre Romane jedoch – neben »Mansfield Park« (1814) sind dies vor allem »Verstand und Gefühl« (1811), »Stolz und Vorurteil« (1813) und »Emma« (1816) – erfreuen sich heute weltweit einer millionenfachen Leserschaft. Fast alle sind mehrfach erfolgreich verfilmt worden.
    Zu Jane Austen gibt es hier im Forum auch ein Autorenporträt.

  • Vielen lieben Dank für die Rezi! :cheers:
    Ich spiele ja schon lange mit dem Gedanken, dieses Buch auch zu kaufen, obwohl das Buch ja nciht von Jane Austen selbst beendet wurde. Da du den Übergang aber anscheinend nicht bemerkt hast, werde ich es wohl bald riskieren und mir das Buch auch kaufen. :love:

  • Gern geschehen! Wenn ich "Die Watsons" mit "Sanditon" vergleiche, das ja ebenfalls ein Fragment ist, dann hat letzteres etwas besser gefallen. Vielleicht liegt es auch dem Buch von Joan Aiken, mich hat es beim lesen doch irritiert: "Hmm...ich dachte, dieses passiert, und nicht jenes...achnee, das war bei "Emma Watson" und jetzt lese ich "Die Watsons"... :wink: Verwirrend.

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