Albert Knorr - Sancer Sanguis III, Heiliges Blut 3 - Thors Hammer, 3.Teil

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  • 500 Seiten



    3.Teil der Trilogie


    Autor:
    Mag. Albert Knorr (geb. 1971) lebt und arbeitet in Wien. Seine Inspiration zu den verschiedenen Orten der Handlung entstand nicht unbedingt aus der Reiseleidenschaft, denn der Jungautor leidet erheblich unter Flugangst. Dennoch basieren viele Orte der Handlung auf selbst besichtigten Plätzen im Zuge seiner Recherchereisen.



    Inhalt:
    Wenn Alon seinen Job als einschläfernd bezeichnet, verstehen ihn die meisten völlig falsch. Der israelische Geheimagent erledigt seine Aufträge lautlos und endgültig.


    Über die Archäologin Chess weiß er, dass sie im wahrsten Sinn des Wortes Leichen im Keller hat. Als sie ihn in ihr einsames Haus am Rande der jordanischen Wüste bittet, schätzt Alon die drohende Gefahr dennoch falsch ein. Chess ist nicht nur eine miserable Köchin, sie versteckt auch Reliquien vor einem eiskalten Psychopathen. Dessen Name völlig zu Recht die Todesliste des Mossad anführt.


    Als plötzlich Jäger und Gejagte ihre Rollen tauschen, wird nicht nur das Abendessen kalt. Ein lebensgefährliches Abenteuer an historischen Schauplätzen von Jordanien bis Schweden beginnt.



    Meine Meinung:
    Vorweg sei wieder zu erwähnen, dass es sich hier um eine Trilogie handelt, wobei die Reihenfolge, laut Autor, zuerst mit dem 2.Teil beginnt, danach folgt der 3.Teil und erst zum Schluss der 1.Teil (erscheint Ende 2009). Erst dieser verrät, warum die Reihenfolge so eingehalten werden soll.


    Auch dieser dritte Teil hat es wieder in sich, er verspricht einige Abenteuer und schließt nahtlos an den zweiten Teil an.


    Shahid will nach wie vor die echten drei Kreuznägel Christi, die sich zur Zeit bei Chess befinden. Dr.Qian hat auf einer Bohrinsel sein Labor eingerichtet, wo er weiterhin seine Versuche mit DNA vornimmt, um einen Klon zu erzeugen. Hiob ist noch immer mit dem Buch der Gog und Magog beschäftigt, welches Ende des 8. Jahrhunderts vom Gegenpapst Konstantin II in Kufi geschrieben wurde und das Versteck der drei Kreuznägel verrät. Aber die letzten Seiten sind unleserlich, da sie jemand anderer geschrieben hat und Hiob versucht noch immer das Geheimnis zu lüften.


    Nun konnte er wieder einen Teil aus dem Buch übersetzen, bei dem es um ein weiteres Vermächtnis geht und dieses Rätsel muss nun rasch gelöst werden. Somit ist das Team mit der Archäologin Chess, dem Exagenten des israelischen Spionageabwehrdienstes, David Wilder, sowie mit seinem Kollegen und Freund Alon Kollek und dessen rechte Hand Hiob, aufs äußerste gefordert, um das Vermächtnis zu finden und ihrem Gegenspieler Shahid zuvorzukommen.


    Es findet wieder alles auf unterschiedlichen Schauplätzen statt, hauptsächlich in Jordanien und Schweden, die immer sehr rasch wechseln. Sie sind aber in kurze Kapitel gefasst, wodurch man nie den Faden verliert und das Aufregende dabei ist, dass die Kapitel mit einem Cliffhanger enden und man dadurch rasch weiterliest und kaum eine Stelle findet, das Buch zuzuschlagen.


    Dieser dritte Teil ist genauso spannend wie der zweite und man ist vom Anfang bis zum Ende in der Geschichte gefangen. Sie ist stark verzweigt und die Wendungen sorgen immer wieder für Überraschungen. Die Personen sind einem gleich wieder vertraut, samt ihren diversen Marotten und auch der Humor ist nicht ganz abhanden gekommen. Trotz der unterschiedlichen Charaktere ist es einfach ein tolles Team und ich bin schon auf den letzten Teil gespannt, da natürlich auch dieser dritte Teil wieder mit einem Cliffhanger endet.

    Liebe Grüße
    Helga :winken:


    :study: [b]???


    Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)

  • Klappentext:


    Zitat

    Wenn Alon seinen Job als einschläfernd bezeichnet, verstehen ihn die meisten völlig falsch. Der israelische Geheimagent erledigt seine Aufträge lautlos und endgültig.


    Über die Archäologin Chess weiß er, dass sie im wahrsten Sinn des Wortes Leichen im Keller hat. Als sie ihn in ihr einsames Haus am Rande der jordanischen Wüste
    bittet, schätzt Alon die drohende Gefahr dennoch falsch ein. Chess ist nicht nur eine miserable Köchin, sie versteckt auch Reliquien vor einem eiskalten Psychopathen, dessen Name völlig
    zu Recht die Todesliste des Mossad anführt.


    Als plötzlich Jäger und Gejagte ihre Rollen tauschen, wird nicht nur das Abendessen kalt. Ein lebensgefährliches Abenteuer an historischen Schauplätzenvon Jordanien bis Schweden beginnt.



    Meine Meinung:


    Der Einstieg in das Buch war sehr überraschend – es beginnt wie ein historischer Roman (schon sehr spannend!), was einen zunächst einmal etwas irritiert, wennman Sacer Sanguis II kennt. Aber bald schon kommt man in der „heutigen“ Zeit an und die Figuren aus Band II tauchen einer nach dem anderen wieder auf und die Charaktere werden gleich zu Beginn
    auch gut beschrieben. Später erschließt sich einem dann auch der Sinn des historischen „Vorworts“.



    Das Buch besteht aus mehreren Handlungssträngen, die der Autor abwechselnd einsetzt, was dazu führt, dass die Spannung immer erhalten bleibt und man immer weiter lesen möchte. Auch der Humor und kleine Flirts kommen in dem an manchen Stellen sehr brutalen (!) Thriller nicht zu kurz. Allerdings werden nicht alle Handlungen so konsequent bis zum Endeverfolgt, wie man es sich als Leser wünschen würde – der Verbleib einiger Personen bleibt am Ende des Buches offen.



    Trotzdem war es für mich ein Lesevergnügen; ich fühlte mich an die beschriebenen Orte versetzt, mir liefen Schauer über den Rücken und ich litt und „lebte“ mit den Romanfiguren in gefährlichen, romantischen oder auswegslos erscheinenden Situationen.


    Empfehlenswerte Unterhaltung.

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