Dennis Vlamick - Reliquiem

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Reliquiem

4.5|2)

Verlag: Emons Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 432

ISBN: 9783897055827

Termin: Oktober 2015

  • Klappentext:


    Elftausend Jungfrauen, drei heilige Könige und eine geheimnisvolle Reliquie


    März 1181: Tausende Pilger strömen in das tief verschneite Köln, um Ostern zu feiern, da versetzt ein Reliquien dieb die Stadt in Aufregung. Im Dom ersticht er einen Priester, der der Kirche der heiligen Jungfrauen erschlägt er eine Kanonisse. Unter Verdacht gerät der französische Mönch Imbert von Grandmont. Um seine Unschuld zu beweisen, macht sich Imbert gemeinsam mit Jaspar, dem jungen Gebeingräber vom Ursula-Acker, auf die Sucht nach dem wahren Mörder. Schon bald finden sich die beiden mitten in der Jagd nach der heiligsten Reliquie der Welt. Doch die Zeit drängt: Der Mörder schlägt wieder und wieder zu.


    Ein faszinierdner, mitreißender und brillant recherchierter Kriminalroman aus dem Mittelalter. In der Tradtion von Frank Schätzings "Tod und Teufel".


    Eigene Beurteilung:


    Die Geschichte um die Reliquiensuche und das Reliquienfeilschen, die mit dazu beigetragen hat, der Stadt Köln den Beinamen "Rom am Rhein" zu bescheren ist wirklich eine der abstruseren Aspekte der Heilgenverehrung. Die Reliquie, die hier eine Rolle spielt und die mit dem ersten Januar verbunden ist gehört sicherlich zu denjenigen heilgen Objekten, die Außenstehende am Leichtesten die Köpfe schütteln lassen. Und die zu allerlei mehr oder weniger albernen Spekulationen Anlass geben.
    Aber es ist eine durchaus viel verehrte Reliquie gewesen bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts und so verdient sie sicherlich ihren eigenen historischen Kriminalroman. Herr Vlaminck hat es geschafft, die Ernsthaftigkeit mit der die Menschen damals mit Reliquien umgegangen sind glaubhaft zu rekonstruieren und in eine nachvollziehbare Krimihandlung einzubauen. Wirklich in der Tradition - und Qualität - von Tod und Teufel zu sehen.

  • Danke für die Rezi. Mich stört allerdings der Hinweis auf "Tod und Teufel" von Schätzing. Das fand ich so zum Gähnen langweilig, dass ich nach der Hälfte aufgegeben habe.
    Deshalb werde ich noch ein paar weitere Meinungen abwarten. ;)

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study: 
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Danke für die Rezension, hab das Buch gleich auf meine Wunschliste gesetzt.


    Ist das Buch ao ähnlich gestrickt wie "Der Name der Rose" von Umberto Eco? (ohne die beiden Bücher vergleichen zu wollen!Ist immerhin ein Klassiker :applause: )


    valorien :dwarf:

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