Die Autorin (Quelle: Amazon.de)
Catherine Banner, geboren 1989, begann mit vierzehn Jahren nach Schulschluss und in den Ferien ihren Debütroman "Das Lied von Malonia" zu schreiben. Schon vor seinem Erscheinen sorgte die junge Autorin international für großen Pressewirbel. 2006 war eine Porträtfotografie von ihr in der Londoner National Portrait Gallery zu sehen - das Thema der Ausstellung: die aufregendsten Nachwuchstalente Großbritanniens. Die Rechte für den ersten Teil ihrer großen Trilogie um das Reich Malonia wurden bereits in zahlreiche Länder verkauft!
Das Buch
Leo North findet eines Tages in Malonia ein Buch mit leeren Seiten. Er kann nicht anders, als es mit nach Hause zu nehmen. Nach und nach erscheint in dem Buch wie auf magische Weise eine Geschichte, die auch in seine Träume übergeht. Auf diesem Weg erfährt Leo mehr über die Geschichte seines Landes, seinen für tot erklärten Onkel und Zauberer Aldebaran und dem Prinzen Ryan, der in das "erfundene" England verbannt wurde. Zwischen England und Malonia gibt es eine Verbindung, über die der Prinz eines Tages zurückkehren soll - Dies besagt eine berühmte Prophezeiung.
In dem von Leo gefundenen Buch werden diese Ereignisse von einer zunächst unbekannten Person festgehalten.
Meine Meinung
Catherine Banner wird schon jetzt mit J.K. Rowling verglichen und als ihre Nachfolgerin betitelt. Doch leider kann sie meiner Meinung nach diese Erwartungen nicht erfüllen. Das Buch hält leider nicht, was es nach all den Vorankündigungen verspricht.
Der Roman beginnt eher langsam und bleibt es größtenteils auch. Ich hatte gehofft, dass sich früher oder später etwas Spannung aufbaut, die blieb aber leider auf der Strecke. Das Einzige, das mir etwas näher gegangen ist, ist der Tod einer Person, die mir ans Herz gewachsen ist. Ansonsten erfährt man ein bisschen über das Leben in Kalitzstadt (England) und Malonia. Die Geschichte plätschert aber nur vor sich hin, so dass bei mir schnell Langeweile entstanden ist.
Desweiteren hätte ich mir etwas mehr Fantasy gewünscht. Es gab zwar Andeutungen wie z.B. die Verbindung zweier Welten, Erleuchtete (= "Magier"), magische Fähigkeiten --- aber das ganze kommt viel zu kurz, es wird nur einige wenige male darüber gesprochen. Es ist mehr oder weniger nur eine Erzählung mehrerer Schicksale in unterschiedlichen Ländern, die am Ende zusammentreffen.
Bewertung
Da ich dieses Buch nicht als guten Durschnitt bezeichen möchte, kann ich nur 2 Sterne vergeben.



