Alex Haley - Queen

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  • Klappentext:
    "Beginnend in Irland, verfolgt Pulitzer-Preisträger Haley in "Queen" das Leben der Vorfahren seines Vaters über vier Generationen. Im Mittelpunkt des Romans steht die Mulattin Queen, die Großmutter des Autors, die nach dem amerikanischen Bürgerkrieg die überschaubare Welt einer Südstaatenplantage verlässt und trotz Enttäuschungen und Entbehrungen den Weg zu einer eigenen Familie und zu gesellschaftlicher Anerkennung findet."


    Meinung:
    Wie im Klappentext beschrieben, beginnt die Geschichte in Irland mit mehreren aufsässigen, abenteuerlustigen jungen Männern, die die Welt sehen wollen, und für ihr Irland kämpfen wollen. Dieses Thema zieht sich durch das ganze Buch, wie eben in der Geschichte unserer Welt. Irgendwer hat immer was gegen dass er sich wehren will. Religion, Menschengruppen, Reiche, ...
    In Amerika sind es dann die Schwarzen die für wilde, unfähige Tiere gehalten werden, und auch so behandelt werden. Dabei sind es gerade diese Leute, die den Plantagesbesitzern überhaupt erst ihren Reichtum verdanken. Und was bekommen sie dafür - wer die amerikanische Geschichte etwas kennt, weiß, dass es nicht einmal ein gelegentliches Dankeschön ist.
    Über einige Generationen erfahren wir in diesem Buch die Geschichte Amerikas in Bezug auf Indianer, Schwarze und Juden. Ein kleiner Lichtblick ist manchmal zu erkennen, wenn ein Weißer einem Schwarzen etwas Dankbarkeit, oder sogar Liebe entgegenbringt. Schade nur, dass niemand sich über die gesellschaftlichen Ansichten hinweggesetzt hat, und einfach nach seiner Liebe gelebt hat. Wichtiger in dieser Zeit, in diesem Land sind nach wievor Anerkennung, Reichtum, und Einfluss.


    Mit Hilfe von Queens Lebensgeschichte, erfahren wir wieviel Böses einem Menschen geschehen kann, wobei sie es die meiste Zeit ihres Lebens noch gut hatte, im Vergleich mit Plantagenarbeitern. Und dennoch gibt sie nie ihren Lebenswillen auf. Etwas an dem man sich unbedingt ein Beispiel nehmen sollte.


    Nach Roots wieder ein für mich sehr interessantes, lehrreiches Buch.

    "Wie soll auch eine Generation von Männern, die hauptsächlich von Müttern, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen umsorgt und erzogen wurde, Frauen glücklich machen?"
    (Generation Doof)

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