Sibylle Keller - Miami heiß

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  • Sibylle Keller -> Miami heiß!


    Inhalt: Für Lena kommt es knüppeldick: Die Hochzeitsringe sind schon ausgesucht, die dreistöckige Torte bestellt - wirklich ein äußerst ungünstiger Zeitpunkt für die angehende Braut, den Bräutigam mit der besten Freundin im Bett zu erwischen! Immerhin ist Lenas steinreiche Großtante Mae so zuvorkommend, am selben Tag in Florida das Zeitliche zu segnen und Lena ihr gesamtes Hab und Gut zu hinterlassen. Grund genug für Lena, nicht nur ihren Verlobten in den Wind zu schießen, sondern auch ins sonnige Florida überzusiedeln. Doch Tante Maes noble Villa entpuppt sich als wurmstichige Hütte, das Aktienpaket als Windei und die Kunstsammlung als Wunschtraum. Und dann taucht zu allem Überfluss dieser undurchsichtige, breitschultrige Amerikaner auf, der nicht nur ständig Lenas Pläne über den Haufen wirft, sondern auch ihre Nerven gefährlich zum Flattern bringt ...


    Meine Meinung: Lena ist eine witzige junge Frau, die Probleme mit ihrer Mutter, ihrem Fastehemann und ihrer noch guten Freundin. Was ist besser als einfach nach Miami zu fliegen und das Erbe ihrer toten Tante anzugehen. Ich finde es witzig wie Sibylle Keller Lena immer mehr zumutet, aber Lena ist wie ein Fisch im Glas, der sich einfach nicht unterkriegen lässt. Ford ist ein gut aussehender Kerl der lena aus der patsche hilft, aber kann sie ihm Vertrauen und warum steht auf einmal Ines wieder vor der Tür?


    Das Buch ist ein guter Roam für kalte Winterarbende, den in Miami scheint die Sonne und die Menschen sprühen nur vor Lebenslust. Lena ist ein sehr guter Charakter, Ford sinnlich erotisch, der seine Macken hat. Lenas Mutter ist die schrullige Künstlerin und Ines die nicht sehr freundliche Freundin.


    Den Roman sollte man sich zulegen wenn man etwas übrig hat für Humor, Liebe und ein bisschen Stephanie Plum! Schön für den urlaub da es die richtige urlaubslektüre ist. :thumleft: :winken:

  • Ich habe das Buch im Urlaub auch gelesen und ich fand es ziemlich blöd, muss ich sagen.
    Die Geschichte fällt von einem Klischee ins andere. Der zukünftige Ehemann geht ausgerechnet mit der besten Freundin fremd. Diese ist natürlich wunderschön und reich, während die Ich-Erzählerin eben beides nicht ist. Denn diese ist auf Biegen und Brechen eine "Durchschnittsfrau" und wenn überhaupt, dann ist sie naiv und ein bisschen tollpatschig, wie so viele andere Ich-Erzählerinnen ihres Genres auch. :sleep: Langweilig.
    In Amerika angekommen, findet sie nicht nur einen fantastischen und viel besseren Mann (was ja Hauptanliegen zu sein scheint), nein, sie wird auch noch irgendwie zu einer Assistentin dieses Privatdetektivs (obwohl sie eigentlich als Haushälterin engagiert ist). Ein paar Einlagen beim Verbrecher-Festnehmen, die an Stephanie Plum erinnern, wäre da nicht die Tatsache, dass Janet Evanovichs Figur originell und witzig ist. Das bleibt bei Lena leider aus.
    Am Ende, das dann sehr konstruiert wirkt, wird dann aber auch wirklich alles wieder gut, jedes Unrecht aufgehoben und die Bösen bestraft. Ende gut, alles gut. Oder auch nicht. Meiner Meinung nach jedenfalls ein ziemlich langweiliger und unorigineller Roman. Nichts, was ihn von anderen Geschichten abhebt oder irgendwie besonders macht. =;

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