Sharon Maas - Pfauentanz

  • Ist zwar schon vier Jahre her, aber irgendwie fehlt hier die Rezi. :scratch:



    544 Seiten
    OT: Peacocks Dancing



    Autor:
    Sharon Maas kam 1951 in British-Guyana zur Welt. Und wie kaum eine andere kennt sie die Probleme, die sich aus einem Schmelztiegel der Völker ergeben - Einsichten, die ihre Romane vielfach widerspiegeln.


    Sie arbeitete zuerst einige Zeit in Georgetown als Journalistin, reiste dann durch die Welt, absolvierte nach ihrer Heirat in Deutschland ein Studium der Sozialpädagogik und war schließlich Jahre lang als Bewährungshelferin tätig. 1983 erhielt Sharon Maas die deutsche Staatsangehörigkeit und lebt heute abwechselnd in Süddeutschland und England.


    Ihr Debütroman "Der Zaubergarten" begeisterte Leser, Buchhändler und Kritiker in vielen Ländern und war auch in Deutschland ein fulminanter Erfolg.



    Inhalt:
    Die kleine Rita Maraj lebt mit ihrem Vater Ronnie, einem fröhlichen Taugenichts und Verschwender, in einer ehemals hochherrschaftlichen Villa in Georgetown. Rita, ungekrönte Prinzessin des Haushalts, kann tun und lassen, was immer sie will: Also umgibt sie sich mit einer Menagerie von Tieren, die sie pflegt und züchtet, und mit einer ganzen Horde von lebhaften Nachbarskindern, deren Anführerin und Beschützerin sie ist. Doch die unbeschwerten Kinderjahre voller Magie und Freiheit enden bitter, als Ronnie zum zweiten Mal heiratet und Ritas Stiefmutter Marilyn das Kommando über das heruntergekommene Haus und seine Bewohner übernimmt. Anfangs entzieht Rita sich trotzig den drastischen Zähmungsversuchen, doch als Isabelle, ihre kleine Stiefschwester, zur Welt kommt, fügt sie sich resigniert in die neuen Umstände.


    Da taucht eines Tages ein Fremder in Georgetown auf, der im Auftrag von Ritas indischer Großtante Rani, der Witwe eines ehemaligen Maharadscha, die letzten Nachfahren in Übersee aufsucht. Rani lebt in einem märchenhaften Palast in Mahapradesh, doch ihre Träume, den alten Adelsstand, den ihre Familie in den Wirren der Unabhängigkeitskämpfe eingebüßt hat, durch ihren verwaisten Enkel Kamal wieder aufleben zu lassen, erweisen sich als unerfüllbar.


    Nach Jahren voller Selbstzweifel und Demütigungen beschließt Rita, die Einladung Ranis zu akzeptieren. Denn sie spürt, dass ihr wahres Schicksal sie Tausende Kilometer weit entfernt erwartet. In der Heimat ihrer Vorfahren - Indien...



    Meine Meinung:
    Ich glaube, das war einfach nicht mein Buch.


    Ich hatte eigentlich einen Indienroman erwartet und war dann doch etwas enttäuscht. So tiefgehend und ergreifend das erste Buch "Der Zaubergarten" war, so oberflächlich war für mich "Pfauentanz".


    Die ersten 340 Seiten erzählen nur von dem Schulmädchen Rita in Georgetown, ihren Tieren, ihren Freunden und was sie alles aushecken, ihre Probleme mit der Stiefmutter und Stiefschwester etc.


    Dann endlich nach 340 Seiten trifft Rita in Indien ein, aber auch hier konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln. Wollte schon zweimal abbrechen, habe es dann aber doch aus Neugier fertiggelesen, aber die am Buchrücken angekündigte "exotische Familiensaga voller Schönheit, Dramtaik und Sinnlichkeit" konnte ich leider nicht finden. Auch über Indien wurde nicht sehr ausführlich geschrieben. Ich glaube, ich hatte nach "Der Zaubergarten" einfach zu hohe Erwartungen.


    Liebe Grüße
    Helga :winken:


    :study: [b]???


    Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)

  • Hallo Helga,


    Danke für die Rezi - du wirst es nicht glauben, aber ich bin gerade dabei mir ein neues Buch auszusuchen und hatte dieses vor ein paar Minuten noch in der Hand. Das SUBt nämlich schon seit langer Zeit hier rum....


    Ähhhh, ich werds dann wohl mal lieber noch mal wieder ins Regal stellen. Da gibts dann doch wichtigere Bücher, die ich noch lesen möchte...


    :friends: Feli

  • Hallo Felicia,


    vielleicht liest du ja einfach kurz hinein, wenn du es schon hast, vielleicht gefällt es dir ja.;)

    Liebe Grüße
    Helga :winken:


    :study: [b]???


    Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)

  • Hallo Felicia,


    vielleicht liest du ja einfach kurz hinein, wenn du es schon hast, vielleicht gefällt es dir ja.;)


    Habe das Buch nun (nach fast einem Jahr Bedenkzeit :-, ) doch angefangen. Bin jetzt gerade mal über die ersten 200 Seiten raus gekommen und habe dafür tatsächlich 5 Tage gebraucht. :shock:
    Irgendwie kommt die Geschichte nicht in die Gänge. Sie ist zwar nett erzählt und in einer leichten Sprache aber u.a. muss ich gerade diese leichte Sprache ein bisschen bemängeln. Wenn z.B. Menschen mit weniger Bildung sprechen schreibt sich das so : hier ein paar Beispiele " Wir kriegen hier oben nich allzu viele neue Sachen zu Gesicht ... Deshalb hab ich dir all die Jahre auch nich geschrieben..." Das Problem daran sind nicht nur die einzelnen Worte, sondern dass es nicht konsequent durchgezogen wird :-? Irgendwie nervt mich das sehr beim lesen.


    Außerdem, wie es Helga auch schon so treffend beschrieben hat - Indien, was hat dieses Buch mit Indien zu tun??? :scratch:
    Ich habe keine Lust, erstmal 400 Seiten (also nochmal 200) lesen zu müssen, um mal auf den Punkt zu kommen :roll:


    Nun kurz und gut: ich habe beschlossen, das Buch abzubrechen. :|

  • Ich kann dich gut verstehen Felicia, da ich ja auch eine falsche Vorstellung hatte. Kennst du "Der Zaubergarten"? Das ist ein schönes Buch, das würde dir sicher gefallen. :winken:

    Liebe Grüße
    Helga :winken:


    :study: [b]???


    Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)