Holly Black - Elfentochter/ Die Zehnte / Tithe

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  • Inhlatsangabe (amazon):


    Die 16-jährige Kaye ist eine Art moderne Nomadin. Mit der Band ihrer Mutter zieht sie herum, bis ein seltsamer Anschlag die beiden dazu zwingt, in ihrer Heimatstadt Zuflucht zu suchen. Dort begegnet sie Roiben, dem Elfenritter, der ihr das Geheimnis ihrer wahren Herkunft offenbart: Kaye wurde als Elfe geboren. Bevor sie noch begreifen kann, was mit ihr geschieht, findet sie sich in den uralten Kampf zweier verfeindeter Elfenhöfe verstrickt und wird zum Spielball einer tödlichen Intrige.



    Meine Meinung:


    Ich habe "Elftentochter" (damals hieß das Buch noch "Die Zehnte") vor ein paar Jahren aus der Bücherei ausgeliehen und es innerhalb von einem Tag geradezu verschlungen!
    Da es schon einige Zeit her ist, erinnere ich mich nicht mehr genau an den Inhalt des Buches. Ich weiß allerdings noch, dass nicht nur die Story an sich toll war.
    Die ganze Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch romantisch, da sich Kaye in den geheimnisvollen Roiben verliebt; einfallsreich und auch irgendwie düster, dadurch, wie die "bösen" Elfen beschrieben sind.
    Alles in allem hat mich dieses Buch total gefesselt und ich kann es nur weiter empfehlen!! :cheers:

  • Inhalt (Amazon):


    Die 16-jährige Kaye ist eine Art moderne Nomadin. Mit der Band ihrer Mutter zieht sie herum, bis ein seltsamer Anschlag die beiden dazu zwingt, in ihrer Heimatstadt Zuflucht zu suchen. Dort begegnet sie Roiben, dem Elfenritter, der ihr das Geheimnis ihrer wahren Herkunft offenbart: Kaye wurde als Elfe geboren. Bevor sie noch begreifen kann, was mit ihr geschieht, findet sie sich in den uralten Kampf zweier verfeindeter Elfenhöfe verstrickt und wird zum Spielball einer tödlichen Intrige ...


    Eigene Meinung:


    Kaye ist eine der Protagonisten, die ich von Anfang an mag. Sie ist eine Schulschwänzerin, die den "zweiten Bildungsweg" versucht, direkt, geht mit ihrer Mom auf Konzerte und hilft bei ihren Auftritten, und ist sich durchaus bewusst, dass alle Anderen sie merkwürdig finden. Allerdings nicht ohne Grund, denn in der Grundschule und zT darüber hinaus hat sie vielen Leuten erzählt, dass 3 kleine Elfen ihre besten Freunde sind.
    Mit 16 wohnt sie in Philadelphia, allerdings ändert sich ihr Leben schlagartig nach einem missglückten Mordversuch an ihrer Mom. Ohne Bleibe bleibt ihnen nichts anderes übrig, als zu ihrer Oma zu ziehen. Und promt melden sich auch ihre Elfenfreunde wieder. Sie ist angeblich die Auserwählte und muss (allerdings nur scheinbar) geopfert werden. Und als sie dann auch noch den attraktiven Elf Roiben kennenlernt scheint sich alles zu ändern. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt aller Geschehnisse, unklar, wie sie dorthin kam.


    Fazit:


    Es ist ein gelungenes Jugendbuch von der "Spiderwick"- Autorin Holly Black, welches nicht nur für Jugendliche gedacht ist. Gelesen hab ich es zum ersten Mal mit 13, allerdings hab ich auch heute noch ne Menge Spaß am Lesen, von daher ist es sicher auch für junge Erwachsene sehr lesenswert. Ich denke auch, dass mittlerweile jede größere Bibliothek das Buch besitzt, da es unter dem Titel "Die Zehnte" schon 2003 erschien.
    Das Buch steht auf der Liste der Bücher, die ich jährlich einmal lese, und ich kann von dem Buch nicht genug bekommen! Deswegen habe ich mir jetzt auch schon den zweiten Teil angeschafft. Das Buch ist genial, (relativ) unverblümt in der Sprache und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Daher :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Sub: 70 (aktiv 46, inaktiv 24)
    2010/2011 gelesen: 74/33
    Seiten: 25547/11556

  • Inhalt: Kaye zieht zurück in ihre Heimatstadt. Sie ist verbunden mit Kindheitserinnerungen an Elfen und Magie – und an das Anderssein. Als sie im Wald einen schwer verletzten jungen Mann findet, wird die Magie wieder lebendig und Kaye muss begreifen, dass sie etwas Besonderes ist.


    Meine Meinung: Kayes Mutter ist eine talentierte aber erfolglose Musikerin, die ihr Leben mit zwielichtigen Typen, Alkohol und Zigaretten verbringt. Nach dem plötzlichen Ende ihrer letzten Beziehung bleibt nur das Haus von Kayes Großmutter in ihrer Heimatstadt als Zufluchtsort. Auf das Mädchen hat der Lebensstil ihrer Mutter längst abgefärbt: Die Schule hat sie abgebrochen, sie raucht und zeigt besonders gegenüber ihrer Großmutter ihre rebellischen Züge. Kaum in ihrer Heimatstadt angekommen, versucht Kaye, zu den Elfenfreunden ihrer Kindheit Kontakt aufzunehmen. Dass diese auch nur Erfindungen eines kleinen Kindes sein könnten, kommt ihr allerdings auch mit 17 Jahren in den Sinn.
    Kaye ist ein starrköpfiges pubertierendes Mädchen, das vorgibt, reif und erwachsen zu sein, durch Naivität und schwülstges Verliebtsein einen sehr unsympatischen Eindruck macht und mit ihrem Verhalten überhaupt nicht in das Schema eines an Magie glaubenden Menschen macht.


    Die Magie macht im Übrigen nur einen kleinen Teil der Geschichte aus. Es geht um den Dauerbrenner Gut gegen Böse und die Protagonistin ist natürlich die Auserwählte, die alles verändern soll. Diese große Bekanntmachung à la “Du bist in Wirklichkeit diejenige, die uns alle retten soll” ist allerdings so unspektakulär und so kompliziert verstrickt, dass ich nicht einmal verstanden habe, worum es geht und wie der großartige Rettungsplan lautet.


    Auch der weitere Handlungslauf mit einigen Logikfehlern gespickt lässt zu wünschen übrig, denn die Handlung wurde auf ein Minimum reduziert, Akzente falsch gesetzt und die Bedeutung vieler widerkehrender Figuren ist mir bis zum Schluss nicht ganz klar gewesen. Als Beispiel gibt es den Bruder von Kayes bester Freundin, der oft Auftritte hat, im Großen und Ganzen aber immer fehl am Platz und völlig nichtssagend geblieben ist. Das einzig Positive war das kuriose Bild eines jungen Professor Snape, das seine Beschreibung in mir erzeugt hat.


    Fazit: Vielleicht habe ich es nur durch Langeweile geschafft, dieses Buch in zwei Tagen durchzulesen, aber länger hätte ich mich damit auch nicht beschäftigen können. Obwohl das Cover sehr ansprechend ist und etwas Potential in der Geschichte steckt, auch wenn mir letztendlich selbst die Grundidee nicht einmal gefallen hat, rate ich von diesem Buch ab und werde mir die restliche Reihe nicht antun.

    "All we have to decide is what to do with the time that is given to us."

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