Bentley Little - Furcht

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Furcht

3.1|20)

Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag)

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 496

ISBN: 9783404157983

Termin: März 2008

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  • Merkwürdig, ich meine vor Kurzem noch eine Rezi dazu hier gesehen zu haben :-s Da ich die nicht finden konnte, oder mir das nur eingebildet hab dachte ich mir, ich schreibe eine kleine Rezi um euch das Buch etwas näher zu bringen :)
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    Inhalt:
    "Herzlich willkommen in unserer Wohnanlage. Bei uns sind Sie sicher, die Siedlung wird bewacht. Mit Ihrem Einzug akzeptieren Sie die Regeln der Gemeinde: Wir haben das Recht über Ihre Einrichtung, Ihre Freunde und Ihren Job zu bestimmen. Kontakte zu Nachbarn sind untersagt. Fluchtversuche sind zwecklos. Regelverstöße werden hart bestraft. Es drohen körperliche Sanktionen oder der Tod. Wir hoffen, Sie fühlen sich wohl. Mit freundlichen Grüßen Die Verwalter PS: Sie werden beobachtet!"


    Meine Meinung:
    Ich mag das Buch :) Ja, eigentlich schon.
    Anfangs kam ich eher schwer in die Geschichte rein und musste mich an den Schreibstil von Little gewöhnen, aber das ging recht schnell.
    Die Story gefiel mir ausserordentlich gut, auch, wenn ich ziemlich viele Fehler (In der Übersetzung?) gefunden habe. Zum Beispiel heißt jemand am Anfang noch Shea mit Nachnamen, ändert sich aber im Verlauf des Buches in Sea. Mal heißt einer Henry, dann plötzlich Henri und dann wieder Henry. Es meldet sich jemand für einen neuen Paragraphen in der Satzung des Hauseigentümervereins Bonita Vista, um welchen es sich handelt, aber dann heißt es, er würde sich der Stimme enthalten und so weiter. Ärgerlich, wenn man auf sowas achtet.
    Zum Ende muss ich noch etwas loswerden: Verdammt überzogen. Wer es gelesen hat, wird wohl wissen was ich meine. Das hätte man sich echt sparen können. Es hat mir ein wenig das Buch versaut :cry: Aber im Nachhinein blende ich das Ende einfach mal aus und erinnere mich an ein verdammt spannendes Buch, das man kaum aus den Händen legen konnte.

    1. (Ø)

      Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag)


  • Hallo Sally!
    Ich fand es schön, dass du uns auf dieses Buch aufmerksam gemacht hast. Danke :winken:
    Das Zitat aus dem Buchinhalt hab ich mit Interesse gelesen.
    Es wäre aber viel hilfreicher, wenn du wenigstens mit einem Satz gesagt hättest, um was es überhaupt
    in diesem Buch geht. Und vielleicht auch, ob es Krimi, Thriller, oder doch eher Psychothriller ist.
    Mich würde glaub ich das Buch interessieren. :)
    LG

    2019: Bücher: 112/Seiten: 46 262
    2018: Bücher: 224/Seiten: 89 626
    ------------------------------

    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

    ------------------------------

    Lese gerade:

    Moriarty, Liane - Das Geheimnis meines Mannes

    Theroux, Marcel - Weit im Norden

  • Ich bin von diesem Buch leider enttäuscht. Ich habe ca. 100 Seiten gelesen und habe mich nun entschlossen es wegzulegen.
    Die Idee ,die Story ist gut, die aber leider, meines Erachtens, schlecht umgesetzt wurde. Die Spannung fehlte,
    ich habe immer darauf gewartet ,dass endlich mal was passiert...Schade!

    Ich lese gerade :study:: "Wassermanns Zorn" von Andreas Winkelmann

  • Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit ausgelesen. Es war sehr spannend und hat mir alles in allem sehr gut gefallen. Die Vorstellung eines solchen Eigentümervereins, der wirklich über alles bestimmt (selbst darüber, welchen Vorrat an Tampons eine Frau zu haben hat...) macht mir schon ein wenig Angst. Obwohl ich gleichzeitig glaube, dass es so etwas in der Realität nicht gibt, das kann doch nicht sein.


    Die Ereignisse sind anfangs zwar eklig (die tote Katze beispielsweise), aber dabei wird es nicht bleiben. Es wird immer schlimmer, erst werden sie nur verwarnt, dann kommen Bescheide vom Verein und irgendwann wird einfach über ihren Kopf hinweg durchgesetzt, was getan werden muss. Der Verein nimmt sich Dinge heraus, die selbst in die Privatsphäre der dort lebenden Menschen eingreifen und das fand ich ja schon ein starkes Stück. So ist es dem Verein beispielsweise gestattet, seine Bewohner zu filmen, selbst bei intimen Dingen.



    Also alles in allem wirklich eine gelungene, spannende wenn auch teilwesie recht eklige bzw. absurde Geschichte. Aber dennoch lesenswert und sorgt für ein paar vergnügliche Lesestunden.

  • Danke schön, Branka!
    Das möchte ich lesen. (Vorausgesetzt es wird für mein zartes Gemüt nicht all zu schlimm :mrgreen: )

    2019: Bücher: 112/Seiten: 46 262
    2018: Bücher: 224/Seiten: 89 626
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Moriarty, Liane - Das Geheimnis meines Mannes

    Theroux, Marcel - Weit im Norden

  • Danke schön, Branka!
    Das möchte ich lesen. (Vorausgesetzt es wird für mein zartes Gemüt nicht all zu schlimm :mrgreen: )


    Gern geschehen Emuna :D Ich denke aber, du kannst es ruhig lesen. Es ist zwar teilweise etwas heftig, aber es bleibt im Rahmen. Viel Vergnügen!!!


  • Zum Ende muss ich noch etwas loswerden: Verdammt überzogen. Wer es gelesen hat, wird wohl wissen was ich meine. Das hätte man sich echt sparen können. Es hat mir ein wenig das Buch versaut :cry:



    Hallo zusammen!


    Kann mich Sally nur anschliessen...


    Zum Ende hin war das Buch dermassen überzogen, daß es mir persönlich den ganzen Lesespass verdorben hat :( .


    Aus einer anfangs sehr guten Story wurde am Ende ein, meines Erachtens, billiges Horrorbuch! Schade eigentlich...


    Gruß pimboli_baby

  • Hallo !

    Also auch mir ging es so. Ich habe das Buch mit Spannung gelesen. Und fand es bis auf den Schluss sehr gut. Wobei mir der Schluss nicht das ganze Buch vermiest hat. Nur schade, es wäre mit einem nicht so abgedriffteten Ende doch um Längen besser gewesen.


    Allerdings muss ich sagen, dass ich es zwischendurch doch sehr heftig und ins Detail gehend fand.


    LG brenda

    "Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist" Joseph Addison

  • Ich schließ mich da der Allgemeinheit einfach mal an: Die Idee des Buches der kontrollierten, abgeschotteten Wohnanlage ist gut.
    Das Buch fängt auch gut an, baut dann ab, weil die Regelungen und Aktionen der Beteiligten immer abstruser werden und endet als ziemlicher Griff ins Klo wenn es um das trashige Fantasy-Ende geht - schade.


    (siehe auch hier)

  • Hallöchen zuammen,


    ich hab das Buch in der letzten Woche gelesen und muss sagen, ich bin enttäuscht!
    Ich fand die Idee mit der geschlossenen Wohnanlage wirklich gut und auch dem Klappentext und Rezis zufolge hab ich mit einem gut umgesetzten und spannenden Thriller gerechnet. Ich dachte die Idee ist mal was anderes als ein Serienmörder der abschlachtet und "schlauer" ist als die Ermittler. Aber weit gefehlt: Ich hab schon lange kein so schlechtes Buch mehr gelesen! Wirklich schade!
    Ich hab es auch nur deshalb nicht weggelegt, weil es mir zum einen zu Schade ums Geld war und ich dachte es muss doch noch spannend werden, in den meisten Rezis wird doch die Spannung gelobt.


    Ich bin erstmal schon recht schlecht in die Geschichte reingekommen, weil mir der Schreibstil irgendwie nicht so richtig gefallen hat.
    Und dann hab ich vergebens nach Spannung gesucht. Die Geschichte tröpfelt so vor sich hin und es passieren immer absurdere Dinge, die mich lediglich den Kopf schütteln und "Och, nicht schon wieder" denken liessen.
    Irgendwie war ich einfach nur erstaunt wie Maureen und Barry so dämlich reagieren konnten. Diesen ganzen Mist würde niemand mitmachen.



    ACHTUNG: Sehr viel Inhalt wird verraten:


    Kurz um das Buch bekommt 0 Sterne von mir, weil ich es einfach ganz schlecht finde!!!


    Generell hab ich kein Problem mit überzogenen Büchern, auch nicht im Bereich Horror und Co. Im Gegenteil die Bücher von Richard Laymon sind ja auch nicht gerade urrealistisch - aber die sind wenigstens so spannend, dass man die Bücher nicht weglegen kann ;)

    Liebe Grüßle
    Halbengelchen


    Momentan :study: Black Dagger - rauf und runter!


    Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!(Albert Einstein)

  • "Furcht" hat mir insgesamt gut gefallen.


    Das Ende fand ich ziemlich daneben, war sogar sehr enttäuscht davon. Es passte so gar nicht mehr zu der fast schon satirisch überzogenen Haupthandlung. Eine "psychologische" Erklärung für das Handel und Ertragen der Einwohner wäre vielleicht besser gewesen. Aber wer weiß schon, wieviel "Mitspracherecht" der Verlag hatte? Schließlich ist der Regulierungswahn nicht unbedingt an den Haaren herbeigezogen und muss nicht nur in Wohnanlagen existieren. Wir werden alle irgendwie reguliert. Warum nicht auch Autoren von Verlagen?


    Warum lassen die Einwohner das alles mit sich machen? Eine gute Frage. Das Buch beantwortet sie nicht - vielleicht ist das auch gar nicht gewollt. Vielleicht soll es dazu anregen, einfach mal selbst zu überlegen, dass wir Menschen ähnlich handeln. Uns kommt auch so vieles völlig absurd vor, was uns da so vergesetzt wird, trotzdem ertragen wir es irgendwie - versuchen sogar, uns das Absurde schön zu reden.
    Nichts ist letztlich nur gut oder nur schlecht. Alles hat etwas Positives und Negatives. Den Mittelweg zu finden ist sehr schwer.
    Da wird bereits über Microchips diskutiert, die unter die Haut transpantiert werden können. Bei Kindern! Damit man sie halt schneller wieder findet, wenn sie verloren gehen. An sich ist die Idee nicht verkehrt. Sie ist aber auch missbrauchsfähig. Denn setzt sich das durch, sind irgendwann alle Menschen überall zu finden - sprich: auch kontrollierbar. Den Begriff "Überwachungsstaat" muss ich ja wohl auch nicht anführen.
    Die Parallelen von "Furcht" zum tatsächlichen Dasein in unserer heutigen Zeit sind schon erschreckend.


    Ich bin gesapnnt auf Weiteres von dem Autor.

    Das Buch:
    Verborgen hinter etwas, das es niemals offenbahren kann, zeigt sich nur ein kleiner Teil von dem, was es ist: eine Ganze Welt.
    - M-F Hakket

  • So hab es gerade durch und vorher habe ich Böse gelesen.


    Also, ich brauchte auch erstmal eine Zeit lang eh ich richtig in das Buch reingekommen bin. Nach den ersten 100 Seiten dachte ich *oje, nach einem wirklich gutem Werk von Little (Böse) ist das wohl eine Nullnummer*. ABER dann gings los, und wie es los ging. Ich habe ja schon viel Horror gelesen, aber was in dem Buch abgeht das hat mir sogar kalte Schauer über den Rücken gejagt. Für dieses Buch brauch man starke Nerven.
    Das Ende hat ja so manchen hier nicht gefallen, es ist gewöhnungsbedürftig, aber mir persönlich hat es super gefallen.


    Da es am anfang einige Schwächen aufweisst vergebe ich 4 von 5 Sternen :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • So ich habe das Buch gestern Nacht beendet.
    Ich hatte zu Weihnachten "Böse" bekommen, war da aber nicht ganz so begeistert. Und "Furcht" hatte ich als Mängelexemplar gefunden und habe gedacht "ach, warum nicht"!
    Und ich muss sagen es hat sich gelohnt!!!!
    Es war wie schon vor mir gesagt wurde am Anfang noch sehr ruhig, aber dann.
    Dann ging es richtig rund! Und es war wirklich spannend bis zum Schluss.
    Das es am Ende so anders wird, war schon vorauszuahnen, denn immer hin deutete ja schon vieles darauf hin das die Vorsitzenden anders sind. Daher fand ich das Ende eigenlich auch recht gut!
    Von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :thumright:

    oOo Zu wissen, dass man nichts weiß ist der erste Schritt zur Weissheit! oOo


    Bücher 2013:


    Gelesen: 20 Seiten: 16083


    Am Lesen:


    Die Arena - Stephen King :study:

  • Zum Ende muss ich noch etwas loswerden: Verdammt überzogen.

    Das Buch fängt auch gut an, baut dann ab, weil die Regelungen und Aktionen der Beteiligten immer abstruser werden und endet als ziemlicher Griff ins Klo wenn es um das trashige Fantasy-Ende geht - schade.

    Ich kann irgendwie nicht verstehen, dass man hier, wie es viele User getan haben, nach einer Logik sucht. Ich verstehe auch die Anmerkungen vom User Halbengelchen im Spoiler, aber wenn man hier die Satzung des Vereins hinterfragt oder das Verhalten der Bewohner oder gar wie so etwas möglich sein sollte ohne dass das FBI innerhalb eines Tages mit einer Hundertschaft anrückt, dann kann man gleich 0 Sterne geben und das Buch nach 100 Seiten abbrechen, denn ein realistischer Thriller ist bestimmt nicht das, was Bentley Little mit "Furcht" beabsichtigt hat.


    Das Buch ist auch gar kein Thriller, sondern ein Horrorroman in einem humorvollen Psychothrillergewand. Auch wenn wenig phantastische Elemente vorkommen, liegt es doch auf der Hand, dass es nicht mit rechten Dingen zugehen kann in dieser Wohnanlage. Mich hat "Furcht" vom Ablauf der Geschichte her sehr an "Fieber" erinnert, das ansonsten einzige Buch, das ich von Bentley Little bisher gelesen habe. Hat mir bei diesem das nervige Ende noch einiges kaputt gemacht, fand ich das Ende hier wiederum sehr passend und auch witzig, obwohl der Showdown recht kurz war.


    Ansonsten wurde mir auf keiner Seite dieses Buches langweilig und ich empfehle "Furcht" allen Fans von Richard Laymon, Brian Keene und Stephen King (auch wenn Little an dessen Klasse natürlich nicht heranreicht). :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    :study:Edward Brooke-Hitching - Atlas der erfundenen Orte

    :study: 2019 gelesen: 31 :study: SUB: 323

  • Ach, es ist doch immer wieder schön zu lesen, wie sich die Geister an manchen Büchern scheiden. Zum Glück hab ich den Thread bis zum Schluss gelesen. Am Anfang dachte ich: Okay, das kann ich mir dann wohl sparen. Doch nach den letzten 3 Beiträgen werde ich dieses Buch wohl doch irgendwann mal lesen. :wink:

    Gelesen in 2019: 17 - Gehört in 2019: 14 - SUB: 389


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

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