Agatha Christie - Das fahle Pferd / The Pale Horse

  • Kurzmeinung

    Lavendel
    Ein nicht ganz so typischer, toller Christie, etwas oberflächlich, unscharf, schwammig. Passt aber zur Herbstzeit.

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  • Mord auf Bestellung. Das ist nichts Neues. Diesmal wird die
    "Dienstleistung" dermaßen perfekt erledigt, daß es den Anschein hat,
    die Klienten sterben alle eines natürlichen Todes. Aber dann passiert
    doch ein Fehler. Er ist winzig klein, doch mit großen Folgen. Endlich
    hat Scotland Yard eine heiße Spur.


    Das fahle Pferd ist eines jener unbekannten Bücher von Agatha Christie,
    in dem weder Hercule Poirot noch Miss Marple auftreten. Ist das Buch
    deswegen schecht? Nein, eigentlich nicht. die Auflösung des Falles
    könnte zwar stärker sein. Als Leser möchte man schon genauer wissen,
    wie die Opfer gemeuchelt wurden. Das wäre aber auch schon der einzige
    Kritikpunkt. Christie liefert hier eine gut geschrieben und leicht
    lesbare Geschichte ab, die ein überraschendes Ende für den Leser
    bereithält. Ein wenig Esoterik, eine Spur Liebesgeschichte und ein
    bißchen Verwirrspiel sind die Elemente, derer sich Christie hier
    bedient. Eine gewisse Oberflächlichkeit hinsichtlich der Charaktere und
    Themen bleibt da natürlich nicht aus. Die Frage, ob eine solche
    Geschichte mit einem Hercule Poirot bzw. einer Miss Marple überhaupt
    möglich wäre, sei aber einmal dahingestellt. Von daher gehört diese
    Unschärfe einfach zu Geschichte.


    Das Fazit: Wer eine gute Geschichte lesen möchte, ist bei diesem Roman
    sicherlich gut aufgehoben. Der Roman ist im Scherz - Verlag erschienen.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Agatha Christie: Das fahle Pferd“ zu „Agatha Christie - Das fahle Pferd / The Pale Horse“ geändert.

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