Markus Heitz - Das Schicksal der Zwerge

  • Buchdetails

    Titel: Das Schicksal der Zwerge


    Band 4 der

    Verlag: Piper Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 624

    ISBN: 9783492281041

    Termin: September 2016

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 44 Bewertungen

    79,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Das Schicksal der Zwerge"

    Viele Zyklen sind vergangen, seit der tapfere Zwerg Tungdil Goldhand in der Schwarzen Schlucht verschwand. Das Geborgene Land treibt unaufhaltsam dem Untergang entgegen. Drachen, Magier und die grausamen Albae haben das Reich unter sich aufgeteilt. Die Zwergenstämme wurden in die finsteren Stollen zurückgedrängt oder fast völlig vernichtet. Dann kehrt ein Zwergenkrieger in einer schwarzen Rüstung zurück, der sich Tungdil nennt. Für seinen treuesten Freund Ingrimmsch und seine Gefährten bedeutet das neue Hoffnung. Doch bald mehren sich Zweifel – ist es wirklich Tungdil, oder führt der Zwerg etwas ganz anderes im Schilde? Es geht um die Zukunft des Geborgenen Landes – und um das Schicksal aller Zwerge.
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  • Kurzmeinung

    Hirilvorgul
    Ein ziemlich düsterer Teil in der Saga, aber wieder großartig gelesen.
  • Viele BTler haben dieses Buch schon gelesen, aber keiner will ein Rezension darüber schreiben.
    Irgendwie kann ich das nachempfinden.
    Aber nun erstmal der Reihe nach.....


    Klapptext:
    Viel Zeit ist vergangen, seit der tapfere Zwerg Tungdil in der Schwarzen Schlucht verschwad. Das Geborgene Land treibt dem Untergang entgegen. Grausame Albae erobern das Reich der Zwerge. Da erscheint ein Krieger in schwarzer Rüstung, der sich Tungdil nennt. Für seinen treuesten Freund Ingrimmsch und seine Verbündeten bedeutet das neue Hoffnung. Doch ist es wirklcih Tungdil? Was führt der Kämpfer in Wahrheit im Schilde? Es geht um die Zukunft des Geborgenen Landes - und um das Schicksal aller Zwerge....


    Meine Meinung:
    Es ist die Entäuschung des Jahres. Soviel verrate ich schonmal vorab.
    Für Heitz war nach dem Krieg der Zwerge die Reihe abgeschlossen.
    Dies obwohl Tungdil verschwand und ein Drache ins Spiel kam.
    So konnte die Geschichte natürlich nicht enden und somit verlangten die Leser einen weiteren Teil.
    Ich lese immer zuerst das Nachwort des Autoren und dadurch bekam ich hier meine Befürchtung bestätigt.
    Heitz hatte keine Lust mehr, einen weiteren Zwergen Band zu schreiben.
    Leider merkt man dies beim Lesen ständig.
    So werden die Helden des Romans mit Problemen konfrontiert, auf die ich mich gefreut habe, wie sie wohl gelöst werden.
    Doch Heitz schafft das Problem aus der Welt, indem es plötzlich nicht mehr existierte.


    Die Spannung der letzten Zwergen Bände gibt es hier nicht.


    Viel Fragen bleiben offen. Der (un)echte Tungdil hatte einen Lehrmeister.
    Seine Person wurde angerissen und die Neugierde nach dem "Warum" stieg.
    Doch wurde es nie beantwortet.
    Ebenso bleiben weitere Fragen offen.
    Abkklatsch von verstorbenne Personen treten hier auf.
    Dadurch "korrigert" Heitz die Geschichte der vergangenen Bänd.


    Um das Buch nicht ganz kaputt zu reden sein gesagt, die Idee die hinter dem Buch steckt finde ich richtig gut.
    Doch hat sich Heitz mit der Ausführung keine Mühe gegeben.
    Nur Ingrimmsch ist klasse. Er durfte zum Glück seine Humer beibehalten.


    Für mich waren die Zwerge etwas ganz besonderes. Der erste Band hat mich entgültig in die Welt der Fantasy entführt.
    Häte ich inzwischen nicht so viel anderes gelesen, ich würde nach diesem Band der Fantasy wieder den Rücken kehren.


    Somit lautet mein Fazit: Wer meint, er muß die Zwergenreihe beenden, kann dieses Buch lesen.
    Wer aber lieber die Helden in guter Erinnerung behalten will, ist gut damit beraten, dieses Buch in der Buchhandlung stehen zu lassen.


    Wertung: **

    Im Leben kann man auf vieles verzichten. Außer auf Katzen und Bücher!


    :study: Der Drachenbeithron von Tad Williams
    :musik: Die Bücherdiebin von Markus Zusak


    mb-db

  • Zitat

    Ich lese immer zuerst das Nachwort des Autoren und dadurch bekam ich hier meine Befürchtung bestätigt.
    Heitz hatte keine Lust mehr, einen weiteren Zwergen Band zu schreiben.

    Genau so mache ich es auch und danach hatte ich eigentlich schon überhaupt keine Lust mehr. Er hätte diesen Band wirklich lassen sollen. Nach 100 Seiten konnte ich einfach nicht mehr und habe das Buch enttäuscht weggelegt. Es ist einfach schrecklich was er mit Tungdil gemacht hat. Und dann noch so viele Jahre übersprungen... das wollte ich mir einfach nicht mehr antun und nun bin ich ganz froh das ich das gemacht habe und ich meine kleinen Helden so in Erinnerung behalte, wie sie mir noch sympathisch waren.

  • Ich kann dieser Reihe nichts abgewinnen und habe sie mir deshalb auch nicht zugelegt.
    Traurig finde ich es nur, wenn ein Verleger aus finanziellen Überlegungen unbedingt einen (weiteren) Nachfolger haben will und noch trauriger ist es, wenn sich ein Autor aus welchen Gründen auch immer dazu breitschlagen lässt und dann ein Buch herauskommt, welches scheinbar weder dem Schriftsteller noch dem geneigten Leser gefällt.
    [-(

    Shalom, kfir


    :study: Joe Hill - Teufelszeug
    :thumleft: Farin Urlaub - Indien & Bhutan - Unterwegs 1 #2533 signiert


    "Scheiss' dir nix, dann feit dir nix!"

  • Ich war ebenfalls sehr enttäuscht.


    Meiner Meinung nach hat Heitz den 3. Band so beendet, dass es eine weitere Fortsetzung geben MUSSTE. Der Held schlechthin der Reihe verschwindet und prompt steht das Geborgene Land einer weiteren Gefahr (Drache) gegenüber...und Schluss. Kein normaler Mensch beendet so eine Fantasy-Reihe. Offenes Ende hin oder her, aber das klang für mich danach, als ob einiges gefehlt hätte. Dann ziert der Autor sich und schreibt trotzdem etwas, das wohl ein Roman sein soll. Hierzu verdreht er den Hauptcharakter dermaßen, dass er mit dem alten nichts mehr gemein hat und lässt den Leser im Unklaren, was eigentlich passiert ist. Er wirft alle "Regeln" des Landes über den Haufen, nämlich, dass Albae und Zwerge eigentlich nicht miteinander können und die Dritten mit den Zwergen sowieso nicht. Verbrüderung unter Feinden ist ja ok, aber wenn sie alle mit allen versöhnen, ist das sehr seltsam.
    Dann greift er im vierten Teil mehrere Handlungsstränge auf, führt sie aber nicht zu Ende. Da wird Tungdils Meister schön in Details vom Äußeren her beschrieben und ätsch, das wars auch, was man zu diesem Typ erfährt! Mich hätte wirklich interessiert, woher der kam, wer er war und wieso er Magie wirken konnte und warum er so entstellt war.


    Was sollte diese kurze Story, indem einer der schwarzen Albae-Zwerge aus purem Jux behauptete, er wäre Tungdils Sohn? Weil er den angeblich echten Sohn so hat reden hören...sehr verworren :-?


    Dann, da habe ich mich darauf gefreut, nachdem der erste Drache in Teil eins schon tot war, dass man jetzt endlich mal einen trifft...und nun ist der auch tot. Das spricht doch für eine große Phantasie :puker: Naja, so hat man sich ein paar Kapitel und somit ein paar Mühen gespart.


    Davon ganz abgesehen...was sollte dieser Rodario-Abklatsch? Dass er in Wirklichkeit der Schreiber der ganzen Proteste war, kann man sich sofort denken, aber was war der Sinn davon? Wenn man einen Rodario ins Buch bringen will, dann sollte man von Anfang an nicht so viel Zeit vergehen lassen. Das Ende dieser Dreiecksbeziehung zwischen dem Gaukler und den beiden Weibern ist ja wohl auch lächerlich...sie teilen sich ihn. Welche normale Frau macht sowas???? ](*,)



    Das einzig Positive...neben unglaublich vielen Rechtschreibfehlern, die meiner Meinung nach nicht in ein Buch gehören, das außerdem von einer Lektorin gelesen wurde, die im Nachwort noch so gelobt wurde :--o ...war Ingrimmsch, der auf einmal zum Hauptdarsteller des ganzen geworden ist.

  • Das Ende dieser Dreiecksbeziehung zwischen dem Gaukler und den beiden Weibern ist ja wohl auch lächerlich...sie teilen sich ihn. Welche normale Frau macht sowas????



    Früher gab es viele Fälle wo ein mann mehrere frauen hatte (denk nur an Pharao und sein Harem, die Perser, usw.), es gab zwar meistens eine hauptfrau aber besser ist das trotzdem nicht.


    Naja ich habe auch geliebäugelt mir das Buch zu kaufen aber ich denke nach euren Beiträgen schau ich erstmal ob ich dafür geld ausgeben will...

  • Früher gab es viele Fälle wo ein mann mehrere frauen hatte (denk nur an Pharao und sein Harem, die Perser, usw.), es gab zwar meistens eine hauptfrau aber besser ist das trotzdem nicht.


    Das weiß ich auch, trotzdem passt es von der Art her nicht in diesen Roman. Dass es Bigamisten gibt, ist logisch, Vielweiberei ist bei den Mormonen auch häufig. Trotzdem ist es unlogisch, dass die beiden eifersüchtigen Frauen bei Heitz den Kerl auf einmal schwesterlich teilen. Meiner Meinung nach nur wieder eine Lösung, weil er zu faul war.

  • Dann muss ich mein Geborgenes Land wohl mal verteidigen :batman:
    Ja, es stimmt, es bleiben sehr viele Fragen offen, viele haben sich auf die Begegnung mit dem Drachen gefreut, musste es wirklich so enden?
    Trotzdem fand ich die Abenteuer allesamt sehr fesselnd, auch wenn sie diesmal alle in einem sehr hohen Tempo durchs Land gezogen sind. Lustlosigkeit seitens des Autors kann ich nicht wirklich erkennen. Vorwerfen könnte man ihm, dass er so viele gute Ideen zu sehr auf die 600 Seiten gepresst hat, damit hätte er locker das doppelte füllen können.
    Wie wir Zwergenfreunde schon vermutet haben, wird es aller Wahrscheinlichkeit in der kommenenden Albae Reihe Bezug zu dem 250 Zyklus Loch geben. Ob dies nun glücklich ist oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir freuen uns jedenfalls darauf...
    Ich fand den 4.Teil sehr gut, und damit stehe ich nicht alleine, und ich sage dies nicht weil ich ein Zwergenfreund bin.

  • So, nachdem ich den 4. Teil gestern beendet habe muss ich mich nun auch mal auf die Seite der Leute schlagen die das Buch mögen :wink:
    Als ich angefangen habe war ich schon recht verwirrt, 250 Jahre sind vergangen und alles ist plötzlich anders. Man brauch ein paar Seiten bis man sich eingelesen hat aber ab da fand ichs eigentlich recht gut. Für mich kam während dem Buch keine Langeweile auf und ein paar gute neue Ideen waren auch dabei. An den "neuen" Tungdil muss man sich natürlich erst noch gewöhnen.
    Die Lösung von Rodario und den beiden Frauen finde ich allerdings auch mehr als seltsam, da hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, der arme Kerl ist sein Leben lang nur damit beschäftigt zwischen den beiden Frauen hin und her zu reisen :lol: ...


    In gewohnter Bestform dagegen war Ingrimmsch, mein absoluter Liebling der Reihe :love: .Allerdings hätte ich mir eine Auflösung gewünscht


    Außerdem hätte ich auch gerne mehr über den Meister erfahren, was Tungdil alles in der Schlucht erlebt hat und vor allem was ihn zu dem gemacht hat was er nun letztendlich wurde.


    Einige Fragen bleiben also zurück aber lesenswert fande ich es trotzdem!

    "Er liebte sie so unbändig. So unbändig, dass er niemals wieder um ihre Lippen bat und ohne sie ins Grab gehen würde " (Die Bücherdiebin)

  • was Tungdil alles in der Schlucht erlebt hat und vor allem was ihn zu dem gemacht hat was er nun letztendlich wurde.


    Es wird gemunkelt (ich hasse es Gerüchte breit zu treten) dass dieser Teil in einem seiner kommenden Albae Bände erläutert wird.
    Naja, wers glaubt :roll:

    Im Leben kann man auf vieles verzichten. Außer auf Katzen und Bücher!


    :study: Der Drachenbeithron von Tad Williams
    :musik: Die Bücherdiebin von Markus Zusak


    mb-db

  • Es wird gemunkelt (ich hasse es Gerüchte breit zu treten) dass dieser Teil in einem seiner kommenden Albae Bände erläutert wird.
    Naja, wers glaubt :roll:


    ...dann harren wir mal der Dinge die da kommen sollen ;)

    "Er liebte sie so unbändig. So unbändig, dass er niemals wieder um ihre Lippen bat und ohne sie ins Grab gehen würde " (Die Bücherdiebin)

  • Also ich mag den 4. band auch nicht wirklich.
    Ich denke der Verlag und leider auch viele Fans haben nach einem 4. Band geschrieen und Heitz hat dem betteln nachgegeben.
    Nach Aussage einer Freundin, die ihn ganz gut kennt hat er den Band absichtlich eher schlecht gemacht um zu verhindern, dass
    immer wieder nach einer Fortsetzung geschrieen wird (das ist keine definitive Aussage, die Heitz wirklich selbst getätigt hat, das ist die Einschätzung meiner Bekannten nach einem längeren Gespräch über besagtes Buch)

  • Ich habe nun jetzt mal dieses Buch auf meine zulesende Alt Subabbau Liste für nächstes Jahr gesetzt. Irgendwann muss ich es ja mal lesen.
    Ich habe letztens auf Heitz Seite oder der offizielen Zwergenseite gelesen, das er die Geschichte der Zwerge irgendwann wahrscheinlich weiter schreiben möchte. Bleibt zu hoffen das er es wohl lieber bleiben lässt und den Leser mit den grandiosen Ersten Zwei Bänden zurücklässt. Und nicht mit den "ach ich schreib noch schnell Band 4 bis was weiß ich". Dann aber lieber was Neues, mit weniger Schreibfehlern!
    Irgendwie kraust es mich den vierten Band zu lesen. Werde dies wohl mit Scheuklappen tun, damit mir die Rechtschreibfehler nicht ins Auge springen. Jetzt fragen sich bestimmt viele Warum ich es lesen möchte. Ganz einfach, ich liebte die Zwerge von Band 1 bis 3. Der 4. Band gehört, wenn er auch schlechter ist dazu. Die Albae möchte ich auch lesen. Bisher haben mich die negativen Meinungen etwas vom lesen abgehalten.
    Ich werde das Buch wohl schon gleich im Januar lesen.

  • Werde dies wohl mit Scheuklappen tun, damit mir die Rechtschreibfehler nicht ins Auge springen.


    Die Rechtschreibfehler sind im Verhältnis zum Inhalt ein Genuss sie zu lesen. :roll:
    Ich würde es noch schnell vor Weihnachten lesen. Denn dann gibts gleich nach dem lesen etwas, was Deine Stimmung wieder aufheitert. :D

    Im Leben kann man auf vieles verzichten. Außer auf Katzen und Bücher!


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    mb-db

  • Markus Heitz- Das Schicksal der Zwerge

    Kurzbeschreibung von Amazon

    Das Warten auf den neuen »Zwerge«-Bestseller ist vorüber: Viele Zyklen sind vergangen, seit der tapfere Zwerg Tungdil Goldhand in der Schwarzen Schlucht verschwand. Das Geborgene Land treibt unaufhaltsam dem Untergang entgegen. Drachen, Magier und die grausamen Albae haben das Reich unter sich aufgeteilt. Die Zwergenstämme wurden in die finsteren Stollen zurückgedrängt oder fast völlig vernichtet. Dann kehrt ein Zwergenkrieger in einer schwarzen Rüstung zurück, der sich Tungdil nennt. Für seinen treuesten Freund Ingrimmsch und seine Gefährten bedeutet das neue Hoffnung. Doch bald mehren sich Zweifel - ist es wirklich Tungdil, oder führt der Zwerg etwas ganz anderes im Schilde? Es geht um die Zukunft des Geborgenen Landes - und um das Schicksal aller Zwerge.

    Über den Autor

    Markus Heitz, geboren 1971, gehört seit den sensationellen Romanen um die «Zwerge« und seinen »Ulldart-Zyklus« zu den erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren. Er gewann bereits sechsmal den Deutschen Phantastik-Preis, dreifach allein im Jahr 2007 u.a. für seinen Roman »Die Mächte des Feuers« - ein einzigartiger Erfolg. Wenn Markus Heitz nicht schreibt, erfindet er köstliche Backrezepte.


    Meine Meinung


    Erst einmal vorweg. Ich habe die ersten 3 Zwergen Bände wirklich sehr gerne gelesen und die Zwerge doch sehr lieb gewonnen.
    Nachdem ich mit Das Schicksal der Zwerge nun fertig bin, hoffe ich das Heitz keinen weiteren Zwergenband heraus bringt.
    Es entstehen nach über 200jähriger Abwesenheit Tungdils viele Fragen, die zwar auch immer im Raum standen, aber auf die man keine Antwort bekam.
    Die Charaktere wirken unglaubwürdig ( einzige Ausnahme bildet Boïndil ). Charaktere, die in den ersten 3 Bänden mitwirken sind dann einfach durch Nachahmer ausgetauscht worden, Rodario. Also ehrlich, ihn und sein Liebeswirrwarr hätte man aus dem Buch auch raus lassen können.


    Ein Tungdil, der total verändert nach 250 Zyklen wiederkehrt, um gleich zu verkünden, dass er in den Ruhestand gehen will. Ein Geborgenes Land, das den Namen schon lange nicht mehr verdient hat, weil eigentlich alle Freien unterdrückt sind und ein Drache, ein Kordrion und die Albae samt Dritten über das Geborgene Land herrschen und es unterdrücken. Die Idee fand ich recht gut. Auch der Schreibstil von Heitz hat sich doch zum guten geändert. Aber leider hat er die Geschichte sehr lieblos geschrieben. Viele Probleme entstanden und anstatt sie zu lösen, verschwanden sie einfach. Leider fehlte es doch sehr an Spannung in dem Buch. Mit vielem machte er einem die Nase lang, aber nö, wurde einfach nicht weiter erwähnt.
    Und auch der einstige Held Tungdil ging mir ehrlich gesagt das komplette Buch durch auf die Nerven.
    Ich hoffe das Heitz seine Drohung, irgendwann einen weiteren Band zu veröffentlichen, nicht ernst meint.


    Klasse, wie immer, Ingrimmsch!!
    Von mir gibt es 1 von 5 Sterne :bewertung1von5:

  • Ich war auch eher enttäuscht von dem Buch, ich würde nun nicht sagen das es schlecht ist, aber nach dem meiner Meinung nach sehr starkem 3. Teil hatte ich mehr erwartet. Ich finde man hat gemerkt das er noch "schnell" einen 4. Band hervor bringen musste.
    Mit dem Ende des Buches war ich einfach garnicht zufrieden, und auch für meinen Geschmack sind einfach zu viele unbeantwortete Fragen.
    Schade, das die Zwergenreihe ein nicht so starkes Ende gefunden hat, und auch wenn ich gerne ein paar Antworten hätte, wünsche ich mir ebenfalls das es keinen 5. Teil gibt


    Vielleicht lese ich auch noch die Albae, aber auch da bin ich nun ziemlich skeptisch


    Und ja Ingrimmsch ist und bleibt toll :D

    "Kopf hoch - Neuer Wind kommt von vorn!"
    (Van Canto - Neuer Wind)

  • Im Vergleich zu den anderen 3 Teilen, finde ich den letzten nicht so gelungen. Die Story hat mich bei weitem nicht so gefesselt wie bei DIE ZWERGE. Eigentlich schade drum, denn ich habe die anderen Teile sehr gerne gelesen. Aber der neue Teil, also DIE LEGENDEN DER ABLAE, ist wieder besser. Er löst viele Fragen, die während des 1. Teiles aufgekommen sind, wir zum Beispiel warum der Zwerg das Tor geöffnet hat und was Nod Odin eingefahren ist. Außerdem löst es einen TEil der Geheimnisse der Albae.

  • So dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Vorab ich fand die ganze Reihe echt gut aber dieser Teil war für mich auch sehr sehr enttäuschend. Das Buch selber ist zwar gut geschrieben und die Story ist auch nicht schlecht, aber das ganze Buch passt einfach nur so halb in die Reihe rein. Das Ende ist einfach unbefriedigend und lässt zu viele Fragen offen. Ich glaube auch, dass dies eine Marketingstrategie ist, denn wenn noch ein Zwergen-Teil erscheint "muss" man einfach das Buch kaufen weil man wissen will wie es denn nun weitergeht.


    Fazit: 2,5 als Schulnote weil ich die Story nicht schlecht finde aber Heitz sich eindeutig unter Wert verkauft hat.

    :study: George R.R. Martin - Das Lied von Eis und Feuer Band 3 - Der Thron der sieben Königreiche



    2012 gelesen: 15 :study: - 4976 Seiten (So wenig wegen Studium :( )
    2013 gelesen: 0 (nach den Prüfungen gehts wieder los!)

  • Ich bin der meinung das das Buch entgegen vieler Beiträge hier sehr gut ist, es mag ja sein dass der Autor im Vergleich zu den Vorangegangenen Bänden etwas nachgelassen hatt trotzdem handelt es sich um ein spannendes Buch das schwerlich Langeweile aufkommen lässt.