Christian v. Ditfurth - "Schatten des Wahns"

Schatten des Wahns

4.2 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

Band 3 der

Verlag: KiWi-Taschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783462039436

Termin: September 2007

Klappentext / Inhaltsangabe: »Ein deutscher Krimiautor, der locker mit der internationalen Konkurrenz mithält.« Braunschweiger Zeitung Stachelmanns dritter Fall: Die Dinge sind anders, als sie scheinen. Ganz anders. Diesmal wird Stachelmann zurückgeworfen auf die eigene Geschichte und auf einen Mord in einer Thingstätte, die dereinst Joseph Goebbels eingeweiht hatte. Nach Mitternacht klingelt die Oberkommissarin Carmen Hebel an der Haustür. Sie bringt dem Hamburger Historiker Josef Maria Stachelmann eine schreckliche Nachricht: Ossi ist tot. Oskar Winter war ihr Kollege und Stachelmanns Freund. Er wurde tot an seinem Schreibtisch gefunden, sein Kopf lag auf einem Aktenordner, darin Flugblätter, Zeitungsausrisse und Protokolle aus den Siebzigerjahren, als Ossi und Stachelmann in Heidelberg studiert und an die Revolution geglaubt hatten. Alle Indizien sprechen für Freitod, der Staatsanwalt stellt die Ermittlungen ein. Doch Stachelmann zweifelt. Ossi hätte sich nicht umgebracht, und wenn doch, dann nicht mit Gift. Die Akte auf Ossis Schreibtisch ist eine Spur. Statt mit Anne in den Urlaub zu fahren, reist er zurück in die eigene Vergangenheit. Er findet heraus, dass Ossi kurz vor seinem Tod in Heidelberg gewesen war, offenbar um ein Verbrechen aufzuklären, das fast dreißig Jahre zurückliegt: den Thingstättenmord. Wurde Ossi umgebracht, weil er den Tätern zu nah gekommen war? Haben die Thingstättenmörder ein zweites Mal zugeschlagen? Wollen sie nun auch Stachelmann töten? Bevor er den Fall lösen kann, muss er Spuren bis nach Italien folgen. Es zeigt sich: Tote sind nicht tot, und kaum einer sagt die Wahrheit. Im dritten Band seiner Stachelmann-Reihe zeigt sich Christian v. Ditfurth erneut als Meister des anspruchsvollen Kriminalromans. In der Presse heißt es: »Dieser unfreiwillige Ermittler und sein Autor gehören zum Besten, was die deutsche Krimilandschaft derzeit zu bieten hat.«
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  • "Schatten des Wahns -
    Stachelmanns dritter Fall"
    von Christian v. Ditfurth

    396 Seiten, KiWi-Paperback,
    Erstausgabe: 2007
    ISBN:978-3-462-03943-6

    Aus dem Inhalt:
    Stachelmanns Freund Ossi ist tot. Für die Polizei ist die Sache klar. Es war Selbstmord, doch es gibt keinen Abschiedsbrief. Doch das passte so gar nicht zum extrovertierten Kommissar, dass er sich so still und heimlich verabschiedet. Und warum hatte er eine Akte über einen Mord an einem linken Studenten aus den Siebziger-Jahren vor sich liegen?
    Stachelmann begibt sich nach Heidelberg, weil er überzeugt ist, dass im ungeklärten Mord von vor dreißig Jahren der Schlüssel zum Tod seines Freundes liegt.


    Über den Autor:
    Christian v. Ditfurth, Jahrgang 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor bei Lübeck. Neben anderen, voneinander unabhängigen Romanen schuf er die Serie um den schrulligen Historiker Josef Maria Stachelmann, der unfreiwillig in Kriminalfälle verwickelt wird.


    Unsere Kritik:
    Stachelmann nervt. Und zwar gewaltig und mit Fortdauer des Buches immer mehr.
    Der Kriminalfall an sich ist zwar nicht schlecht aufbereitet, die ständigen Beziehungsprobleme des Protagonisten gepaart mit der permanenten Angst davor, seine Habil-Arbeit beim Institutsvorstand an der Uni einzureichen, nehmen einen zu großen Teil dieses Buches ein. So sehr ich mich nach der Lektüre von "Mit Blindheit geschlagen - Stachelmanns zweiter Fall" auf den Nachfolge-Roman gefreut hatte, so sehr wurde ich durch diesen enttäuscht. Liebe Krimifreunde, den muss man nicht gelesen haben.

  • Ist schon etwas länger her, dass ich das Buch gelesen habe, und ich kann mich auch nicht mehr wirklich dran erinnern (prinzipiell schonmal ein schlechtes Zeichen) Was ich aber noch ganz genau weiß: Mich hat die Habil-Geschichte zwar auch genervt, aber doch nicht so arg, dass ich von dem Buch abraten würde... :scratch:


    Jedoch erreicht dieses Buch die ersten beiden bei weitem nicht!!!

    Das Missliche an neuen Büchern ist, dass sie uns hindern, die alten zu lesen.
    J.Joubert