Christa Kayser - Ein jeder Mensch hat seinen Preis

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  • Bedrückend, beklemmend.... trotzdem (oder gerade deswegen?) fesselnd


    Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der auch mal einen Blick auf
    die harten Seiten des Lebens werfen möchte. Nicht alles läuft rund...
    im Leben von Leon läuft gar nichts so, wie es sollte. Seine Ehe geht
    auf den Abgrund zu, Alkohol spielt eine große Rolle in seinem Leben.
    Doch es kommt noch schlimmer: Er bekommt den Auftrag, einen Roman zu
    verfassen, dessen Vorlage ein existierendes Tagebuch aus dem Ersten
    Weltkrieg ist. Damit beginnt der Kampf um seine Existenz. Der Zerfall
    seiner Ehe wir dadurch nur beschleunigt und um dies zu verhindern,
    wirft Leon all seine Prinzipien über Bord.


    "Ein jeder Mensch hat seinen Preis" ist ein gelungener Roman, der
    Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche gibt und von der
    grausamen Zeit des Ersten Weltkrieges erzählt. Christa Kayser
    beschreibt teilweise beklemmende Alltagssituationen, aber die Spannung
    wird bis zum Schluss aufrecht erhalten, so dass man das Buch gar nicht
    aus der Hand legen möchte.

  • Hallo ich habe auch den Roman gelesen. Es ist wirklich bedrücken, aber unglaublich spannend. Es ist der erste Band von einer Triologie. Der zweite Band ist auch schon draußen: Christa Kayser: Weiße Steine (2003). Der letzte Band ist in Vorbereitung.


    Anspurchsvolle Literatur für anspruchsvolle Menschen, die nicht nur auf schnelle, kurzweilige Unterhaltung stehen. Auch die Geschichte des zweiten Bandes liegt ein Ereignis aus dem Ersten Weltkrieg zu grunde. Er schlildert den Menschen, in seinen festgelgten Haltungen. Die Autorin überzeichniet den Fatalismus auf provokante Art und Weise, so dass dies gerade ein Abwehr/Gegenwehr heraufprovoziert wird.:thumleft:


    Klaus

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