Kerstin Gier - Für jede Lösung ein Problem

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Für jede Lösung ein Problem

4|159)

Verlag: Bastei-Lübbe

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 304

ISBN: 9783404156146

Termin: Mai 2009

  • So, jetzt habe ich auch Kerstin Gier getestet. Naja, ich fands nur mäßig lustig. Meistens erging es mir wie Sunclaudi :

    Das Gerri`s Mutter immer diese komischen Namen für ihr Töchter benutzt, das hat mich echt TOTAL genervt. Ich habe die Namen schon nur überflogen, weil mich das echt aufgeregt hat. Sowas macht doch keine Mutter.
    Das ständige rumhacken auf Gerri, z.B. wegen ihrer Haarfarbe fand ich auch übertrieben, überhaupt die ganze Art der Familie.
    Und Ole fand ich auch schrecklich.

    Ich bezweifle, das ich noch mal ein Buch von Frau Gier lesen werde.
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Nachdem ich die Edelsteintrilogie gelesen habe, musste ich unbedingt wieder ein Buch von Kerstin Gier lesen. Als ich dann "Für jede Lösung ein Problem" zufällig beim Kiosk gesehen habe, musste ich es kaufen.


    Meine Meinung zu dem Buch:
    Es war sehr unterhaltsam, ich habe sehr oft gelacht :lol: und für mich kriegt es :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: 5 von 5 Sterne! Wenn man so ein Buch kauft, weiss man, dass es keine anspruchsvolle Lektüre ist, aber ich habe mich auf jeden Fall toll unterhalten! :thumleft:

  • Ich muss leider gestehen: ich fand dieses Buch überhaupt nicht witzig. Totz gewohntem Gier-Schreibstil, viel verpacktem Humor und den gleichen erfrischenden Charakteren, konnte ich nicht mal über einen einzigen Satz in diesem Buch schmunzeln. Das liegt ganz einfach daran, dass ich mit der Grundthematik in dieser Geschichte absolut nicht klarkam, allen voran mit der Protagonistin Gerri.


    In Gerris Leben läuft momentan nichts wie es sollte: sie wohnt in einer Dachwohnung ihrer nervtötenden Tante, hat gerade ihren Job verloren und auch in Sachen Liebe will sich einfach nicht der richtige finden lassen. Gepaart mit ihrer ungeheuer anstrengenden und belastenden Mutter, scheint das schon Grund genug für Gerri sich das Leben zu nehmen. Sie geht sogar so weit und mietet sich eigens dafür ein Hotelzimmer, kauft sich ein Abendkleid, macht sich nochmal schön und hat auch jedem einen Abschiedsbrief geschrieben, der ihrer Meinung nach einen bekommen sollte. Einfach unfassbar.


    Ich bin ja wirklich kein Piensje in solchen Sachen und vertrage durchaus auch schwarzen Humor, aber hier musste ich leider kontinuierlich den Kopf schütteln. Gerri erschien mir als ein naives Kleinkind, was keine Ahnung vom Leben hat und schon bei den kleinsten Problemen den Kopf in den Sand steckt, die Arme kreuzt und jammert, dass das alles zu viel für die arme kleine Gerri ist. Ich kann einfach niemanden ernst nehmen, der sich wegen seines Liebeslebens, einer nervigen Mutter und einem Jobverlust (wobei sie ja nicht mal wirklich joblos war!) gleich das Leben nehmen möchte. Dass sie generell ein Dach über dem Kopf, eine beste Freundin, einen verständnisvollen Vater und viele andere Dinge im Leben hatte, für die so mancher morden würde, schien Gerri dabei gar nicht zu interessieren. Nein, ihr Leben musste gründlich und mit ein paar letzten Sätzen an ihre Mitmenschen unverzüglich beendet werden. Selbst die Abschiedsbriefe selbst konnten da nicht mal ein Zucken meiner Mundränder verursachen. Einfach nur lächerlich.


    Ich möchte nicht sagen, dass es sich hier um ein schlechtes Buch handelt. Es finden ja offensichtlich einige andere Gefallen daran und stören sich keineswegs an dem skurrilen Thema. Diese Leser werden bestimmt auch wieder ihren Spaß hiermit haben, wenn sie Anhänger von Kerstin Giers Erzählweise sind. Ich bin es eigentlich auch, aber das hier geht einfach zu sehr gegen meine Sichtweise der Dinge. Gerris Mutter und so manch anderer Charakter waren mir einfach zu überspitzt dargestellt und hätten sich von mir aus gern einen Strick greifen dürfen. Wenn die Mutter sich nämlich erst mal darüber aufregt wie sehr sie sich jetzt wegen der Abschiedsbriefe ihrer Tochter schämen müsse, anstatt zu realisieren, dass die Tochter sich ja eigentlich umbringen wollte, ist das an dieser Stelle einfach so ungeheuer übertrieben, dass es zwar super zur Skurrilität des Buches, aber absolut nicht zu meiner Art von Humor passt. Gerri selbst hätte ich da lieber mal zu einem ordentlichen Psychiater geschickt oder mal zu jemandem, der ihr tatsächlich etwas von “Leid” erzählen kann.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Also mir hat das Buch hervorragend gefallen. Im Gegensatz zu einigen meiner Vorredner fand ich die Gründe, warum sie sich umbringen wollte, sicherlich nicht gut, aber dennoch plausibel. Es haben sich schon Menschen wegen weniger das Leben genommen. Es ist auch keine reine Fantasie, dass es Familien gibt, in denen bestimmte Personen gemobbt werden (wenn auch nicht unbedingt bewusst). Genauso wenig ist es Fantasie, wenn Menschen so sehr auf ihren Ruf bedacht sind, dass sie die eigentlichen Probleme nicht sehen wollen(bin selbst so aufgewachsen - und das ist wirklich kein Spaß).
    Klar war das Ganze überzogen, aber es ist auch nicht so einfach, sich an ein solches Thema zu wagen, und es dann noch zu schaffen, daraus eine witzige Konsequenz zu ziehen. Es ging der Autorin ja auch nicht darum, die ganze Problematik des Selbstmordes an sich ins Lächerliche zu ziehen, sondern darum, was passieren kann, wenn man jahrelang geschwiegen hat und den Menschen plötzlich sagt, was man von ihnen hält.
    Letztendlich kann man selbst daraus noch eine Lehre ziehen: Sei bereits zu Lebzeiten ehrlich. Damit mag man sich so manches Mal in die Nesseln setzen, aber auf die Art findet man schnell heraus, wer einem wirklich wohlgesonnen ist und wer nicht :wink:


    Von mir bekommt das Buch fünf Sterne

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Mir persönlich hat das Buch von der Handlung her gut gefallen - und wie so oft hab ich mich auch hier wieder gefragt, wie man denn nur auf sowas kommt?! ?( :uups:
    Es war ein ziemlich lustiger Roman, doch wie sonst auch, war es klar bereits nach einigen Kapiteln klar, wie der Roman ausgehen würde.. Auch Kerstin Giers Schreibstil finde ich richtig gut! Sie hat was sehr eigenes, muss ich sagen und bringt den Leser bzw. die Leserin ( :wink: ) oft zum Lachen!


    Von mir kriegt es nur 4 von 5 Sternen, aus dem einfachen Grund, dass es zwar lustig aber nichts Neues ist und die Situationen zeitweise ein bisschen übertrieben dargestellt werden.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Jeder ist überzeugt, er könne Bücher kritisieren, nur weil er lesen und schreiben gelernt hat.


    - William Somerset Maugham

  • Es war mein erstes Buch von Kerstin Gier und ich kann leider nur :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: geben. Es war alles viel zu sehr vorhersehbar und eher nervend. Sowohl diese komischen Namen, die keine Mutter einem Kind geben würde, als auch zu viele unsympatische Charaktere. Bis auf die entfernte Tante und dem Chef vom Aurora Verlag mochte ich niemanden. Besonders Gerri nicht. Diese ständigen Entschuldigungen... dieses Kleinmädchenhafte...

  • Mein Fazit:


    Lange habe ich um dieses Buch gekreist bzw. stand in meinem Regal. Ich glaube, es war vor langer Zeit mal ein Wichtel-Geschenk. Und Kerstin Gier ist mir durchaus nicht unbekannt – habe ich doch schon ihre “Liebe geht durch alle Zeiten”-Trilogie gelesen – nein verschlungen.


    Nun, dieser Roman ist eigentlich eine ganz herzerfrischende Geschichte. Eigentlich deshalb, weil es mir da manchmal zu komisch war, zu lustig. Die Namen der Kinder, das persönliche Umfeld und die vielen Zufälle … ja, natürlich ist es sehr humorvoll geschrieben, aber ich fand es an einigen Stellen einfach zu dick aufgetragen. Dabei war mir Gerri die ganze Zeit recht sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen, ihre Gefühlswelt nachempfinden (allerdings nicht die Suizid-Gedanken). Die Briefe, die sie abgeschickt hat, waren mir ehrlich gestanden dann auch etwas zu harmlos. Ich hatte mit mir mehr Pepp gerechnet.


    Richtig in Schwung kam die Geschichte dann durch den mißglückten Suizid. Die Geschehnisse danach waren für mich dann tatsächlich komisch und es interessierte mich ungemein, wie es weiter ging (auch wenn man vieles schon erahnen konnte). Eine ganz tolle Figur war für mich dann Charly, die schwangere Freundin, die zwar auch einen Brief bekommen hat, aber zu Gerri ohne wenn und aber stand. Auch ihre Sorge um die Freundin war für mich sehr berührend und wie sie Gerri danach ein wenig in die richtige Bahn schubste.


    Alles in allem ist eine kurzweilige und an vielen Stellen heitere Geschichte, die durchaus vier Sterne verdient hat.

    LG, Elke :wink:

    • in 2016 gelesen: 83 Bücher/ 30.850 Seiten/ 506 Minuten gehört
    • in 2017 gelesen: 84 Bücher/ 34.387 Seiten/ 20 Hörbücher/ 10.930 Minuten gehört
    • in 2018 gelesen: 46 Bücher/ 17.537 Seiten/ 13 Hörbücher/ 7.651 Minuten gehört/ SuB: 113 Bücher :-,

    Bücher suchen ein neues Zuhause!

  • Das war mein 4tes Buch von Kerstin Gier - alle innerhalb von knappen 8 Tagen gelesen. Die Story reichlich skurril. Die Figuren teils sympathisch, teils eben nicht.
    Was sich wie ein roter Faden durch die Gier´schen Bücher zieht :
    1. Es gibt immer eine schrullige Figur :thumbdown: , die sich keinen ( meist den der Hauptfigur) Namen merken kann, und daher alle halbwegs annährend ähnlich klingende benutzt. ](*,) Komische Marotte das, aber in jedem Buch verwendet!
    2.Die Hauptfigur hat in allen Geschichten Figurprobleme (meist mehr Sitzfleischpolter als dem Rest der Figur entsprechend :-,:-,:-, .Ob das wohl schon autobiographisch ist ??? :-k
    3. Vorher(seh)sagbar , daß der Freund der Protagonistin , sich gleich mal als Nichtsnutz präsentiert - und dann die "Zufallsbekanntschaft" als der /ihr Ritter ( Retter) herauskristallisiert. Wegen FriedeFreudeEierkuchenGlückamEnde. :applause:
    Trotzdem leichte Sommerlektüre mit etlichen witzigen Zeilen, wobei man auch mal herzhaft lachen kann. Nichtsdestotrotz gibt´s :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: .

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