Birgit Jaeckel - Die Druidin

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  • Inhalt Buchrücken + Amazon


    Talia wächst in der liebevollen Obhut ihrer Ziehmutter Vebromara unter Druiden auf, wo sie die Heilkunst erlernt. Bald entdeckt sie, dass ihre Fähigkeiten viel weiter reichen: Talia kann Seelen sehen - eine besondere Gabe, die andere Druiden nur zu gerne nutzen würden. Ihr Schicksal wendet sich in dem bitterkalten Winter, als von der Grippe geschwächte Söldner vom Nordvolk ihr Lager nahe der Druidenschule aufschlagen. Hier begegnet Talia Atharic, dem ersten Mann, der ihr Herz höher schlagen läßt. Doch auf ihn warten Frau und Kinder und schon bald wird er weiterziehen, nach Alte-Stadt. Vebromara liegt derweil im Sterben. Talia flieht nach Alte-Stadt und sucht dort im Haus des Stammesfürsten Caran Zuflucht vor dem Druiden Ientus, der sie um ihre Gabe beneidet und ein Kind mit der gleichen Gabe mit ihr zeugen will.
    Für Caran, ihren Vater, empfindet Talia tiefen Hass, denn einst hatte er befohlen, sie töten zu lassen - und trotzdem nimmt sie eine Anstellung bei ihm an. Schnell findet sie sich in seinem geschäftigen Haushalt in Alte-Stadt zurecht und wird von allen geschätzt, auch von Caran. Doch obwohl Talia es bald genießt, zu seiner wohlhabenden Sippe zu gehören, ist der germanische Söldner Atharic der Einzige, für den sie mehr empfindet. Lange weiß nur er um ihre besonderen Fähigkeiten. Bis die junge Druidin begreift, dass ihr Vater in Lebensgefahr schwebt. Talia muss sich entscheiden: Will sie ihre Rache - oder nutzt sie ihre Gabe, um ihn zu retten?


    Meine Meinung


    Hatte mich bei "Der CLub" angemeldet und konnte mir für 50€ einige Bücher aussuchen. Da dieses ganz interessant klang, habe ich es gewählt und es hat sich als Glücksgriff herausgestellt.
    Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Anfangs war ich noch nicht so begeistert, aber als dann die Nordmänner auftauchen und Talia nach Alte-Stadt flieht, konnte ich kaum erwarten, wie die Geschicte weitergeht. Das Buch läßt sich wirklich flüssig lesen und ist spannend geschrieben. Vor allem das Ende war sehr schön :)
    Auf jeden Fall empfehelenswert!



    Ich glaube es kommt im Februar raus.

  • Bei mir stand das Buch nun schon recht lange im Regal. Ich hatte es mir angeschafft, weil es das erste Buch war, zu dem es im Internet einen echten Trailer zu sehen gab, wie ansonsten nur bei Filmen - und dieser Trailer mir auch noch supergut gefallen hat. :)


    Jetzt habe ich mir "Die Drudin" aber doch auch lesetechnisch vorgeknöpft und das Buch war richtig gut! :thumleft:
    Ein wirklich gelungener, kurzweiliger Historienschmöker.
    Zu Anfang hatte ich ein paar Probleme mit den seltsamen, fremdartigen Namen der Protagonisten und das Geschehen der Geschichte begann so abrupt, dass ich zuerst ein paar Einfindungsschwierigkeiten hatte - aber nach etwa dreißig Seiten hatten sich diese Probleme in Luft aufgelöst und ab da war das Buch wirklich klasse.
    Spannend, unterhaltsam und sehr flüssig geschrieben.


    Birgit Jaeckel ist ein Name, den ich mir durchaus merken werde und "Die Druidin" ist ein Erstlingswerk, das wirklich Lust auf mehr von dieser Newcommer-Autorin macht.

    Ich :study: gerade: Alexander-Trilogie 02 ~ Alexander in Asien von Gisbert Haefs

  • Ich hab noch etwa zweihundert Seiten vor mir und kann es kaum erwarten es weiter zu lesen. Es ist ungemein fesselnd und spannend geschrieben. Talia ist mir schon nach den ersten Seiten richtig ans Herz gewachsen und ich leide immer mit ihr, was ihr auch passiert. Ich werd gleich noch ein bisschen weiter lesen.


    Lg, Lorelai

  • Da dieses Buch das letzte ist, das ich gelesen habe, wollte ich auch direkt mal mit meiner Meinung dazu aufwarten. Ein wenig überrascht bin ich schon dieses Buch in der Rubrik "Fantasy" zu finden, ich hätte ihn, trotz seiner fantastischen Elemente, eher ins historische sortiert, aber das nur am Rande.


    Die Autorin Birgit Jaeckel hat eine schöne Geschichte aus der Zeit der Völkerwanderung und der Kelten geschrieben und mit einigen fantastischen Elementen gespickt.
    Lesen lässt sich diese Geschichte flüssig, denn die Sprache ist nicht der Zeit, in der sie spielt, angemessen, sondern modern, was besonders jüngere Leser gut gefallen müsste.
    Die Charaktere sind schön gezeichnet und besonders die Hauptperson Talia ist sehr überzeugend.
    Vieles ist allerdings auch etwas vorhersehbar, was nicht weiter schlimm ist, denn die Geschichte kann einen dennoch fesseln.
    Im ersten Teil der Geschichte, macht sie Talia auf die Suche nach einer Familie, die sie damals als Kind verstoßen hat, damit sie nicht in die Fänge des Druiden Ientus gerät. Ihren Vater findet sie schnell, offenbart aber nicht, dass sie seine Tochter ist.
    Das erfährt Caran erst im zweiten Teil, der dann acht Jahre später spielt. An dieser Stelle nicht mehr dazu, ich will ja niemanden spoilern.


    Generell aber ein sehr schönes Buch mit einigen fantastischen Einflüssen, die jedoch nicht überwiegen, mit einer modernen Sprache und an diversen Stellen auch mit einem rasanten Erzähltempo.

  • Ich habe das Buch jetzt seit ca. 1 Jahr im Schrank stehen und vorgestern herausgeholt. Ich finde die Storry bis jetzt sehr gut.
    Mir ist Talia auch richtig ans Herz gewachsen und auch Liebhaber. Die Hälfte des Buches habe ich schon gelesen.


    Im Oktober kommt Teil 2 raus. Der Fluch der Druidin. Bin schon sehr gespannt auf den Teil. Das Buch steht schon auf meiner Wunschliste.

    Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zugeben.


    Cicero

  • Dieses Buch klang vom Plot her absolut nach Lesefutter für mich, leider entpuppte es sich dann als absolute Enttäuschung; ein langweiliger Schreibstil, endlose Wiederholungen, blasse Figuren. Tolles Thema, aber leider keine gute Umsetzung. Der Anfang war ja noch ganz vielversprechend, aber ab dem Moment, als das mit ihrem Vater losging, wurde das Buch immer schlechter und langweiliger, die handlung kam kaum voran (wie auch, wenn die Autorin laufend alles wiederholte), Spannung wurde meist schon im Ansatz erstickt.

  • Ich habe das Buch gestern zu Ende gelesen. Okay ein bisschen ist es schon langweilig. Aber ich mag es trotzdem. Freu mich schon auf Teil 2.
    Das Ende fand ich ein bisschen kurz und schnell herbei geführt.


    Spoiler erst lesen, wenn das Buch zu Ende gelesen worden ist.


    Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zugeben.


    Cicero

  • Die Druidin- Ein historischer Roman


    Kurzbeschreibung von Amazon:


    120 v. Chr., südlich der Donau: Die junge Talia besitzt eine geheimnisvolle Gabe, die machtbesessene Druiden nur zu gerne für sich nutzen würden. Im Haus des einflussreichen Caran sucht sie Zuflucht. Dieser nimmt sie freundlich auf, denn er ahnt nicht, dass Talia die Tochter ist, die er einst zu töten befahl und die ihn deshalb hasst. Als der Vater in Lebensgefahr gerät, steht die junge Frau vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens ...


    Eigene Meinung:
    Da es mein erster historischer Roman war, den ich auf Anraten einer Bekannten gelesen habe, tat ich mich anfangs etwas schwer.
    Vor allem die ungewöhnlichen Namen und auch zu Beginn die Zusammenhänge brachten mich etwas durcheinander. Leider habe ich erst nach Ende des Buches die erklärende Zusammenfassung über alle Völker und Namen gesehen. Die wäre sicher am Anfang sehr hilfreich gewesen.


    Generell hat mir das Buch aber sehr gut gefallen. Aufgrund einer Leseflaute habe ich zwar etwas länger gebraucht es zu lesen, vor allem weil es absolut nicht mein Metier war (bisher), dennoch war es spannend und interessant geschrieben. Ich fand auch, dass die Charraktere sehr gut beschrieben wurden. Nachdem ich mich eingelesen hatte, war ich auch sehr neugierig wie es weiterging. Ich wollte wissen wie Talia ihren Aufenthalt in Alte-Stadt meistern würde und wie sich ihr Verhältnis zu ihrem Vater entwickelt etc. (ich mag an dieser Stelle nicht zuviel verraten)


    Das einzige Manko ist meiner Meinung nach, dass man über Talias Fähigkeit nicht genug erfahren hat.


    Ich werde mir aber Definitiv den folge Roman "Der Fluch des Druiden" besorgen.


    Alles in allem ein interessantes, spannendes Buch, dass nach kurzer Einlesungsphase wirklich fesselt. Allen die gerne über Kelten und Druiden aber auch Schlachten lesen, ist dieses Buch sehr zu empfehlen.


    Ich bin auf eure Meinungen, sehr gespannt. Vor allem von den etwas erfahreneren Lesern dieses Genres.


    :queen::king:

    Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreist und den keine Kraft zurückfließen lassen kann. Adalbert de Chamisso

    :study:Brumm- Helmut Barz

    :study:Harry Potter und der Feuerkelch - J.K. Rowling

    :study:Das andere Geschlecht - Simone de Beauvoir

    :study:Meine Reise zum Tadsch Mahal

    :musik:Die kleine Bäckerei in Brooklyn - Sophie Caplin und Julie Caplin

    :study:Testleserin für einen bis dato unveröffentlichten Roman von Anette Schaumlöffel

  • Es gab schon mal eine Vorstellung einer anderen Ausgabe dieses tollen Buches. Allerdings in der Rubrik Fantasy :scratch: Warum auch immer.?( Brigitte, kannst du den alten Threadvielleicht hier anhängen?

    Gelesen in 2021: 2 - Gehört in 2021: 1 - SUB: 480


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Zitat

    Allerdings in der Rubrik Fantasy :scratch: Warum auch immer.


    Ich hatte das Buch damals rezensiert und in den Fantasybereich gestellt, da Magie eine wesentliche Rolle spielt und es meiner Meinung nach kein rein historischer Roman war.

  • Inhalt:
    120 v. Chr., südlich der Donau: Die junge Talia besitzt eine geheimnisvolle Gabe, die machtbesessene Druiden nur zu gerne für sich nutzen würden. Im Haus des einflussreichen Caran sucht sie Zuflucht. Dieser nimmt sie freundlich auf, denn er ahnt nicht, dass Talia die Tochter ist, die er einst zu töten befahl und die ihn deshalb hasst. Als der Vater in Lebensgefahr gerät, steht die junge Frau vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens ...


    So steht es im Klappentext und das fasst die erste Hälfte des Buches recht gut zusammen. Es geht um die Geschichte von Talia die in einer Druidenschule aufwächst, bei ihrer Ziehmutter Vebromara. Von dieser hatte sie erfahren das ihre Mutter bei der Geburt starb und ihr Vater Geld bot um sie auch zu töten, was Vebromara aber nicht tat, sondern nur vortäuschte. Als sie 14 ist erwacht in Talia die Gabe Seelen zu sehen und zu beeinflussen. Eine Gabe die der mächtige Druide Ientus für sich nutzen will. Nachdem Tod von Veborama, Talia ist inzwischen 19, und als diese von Ientus Plänen zufällig erfährt, flieht sie aus der Druidenschule und lässt sich von einer germanischen Söldnergruppe mit nach Alte-Stadt nehmen, wo sie eben auf die Familie ihres Vaters trifft...


    Im ersten Teil des Buches wird diese Geschichte erzählt, was genau passiert will ich nicht vorwegnehmen. Der zweite Teil des Buches, spielt dann 9 Jahre später, man erfährt was aus den wichtigsten Charakteren geworden ist und die Geschichte wird sozusagen weiter gesponnen, alle Fäden laufen wieder zusammen und es wird weiterhin spannend und auch bedrohlich für die Hauptcharaktere.



    Meinung:
    Das Buch ist eindeutig ein historischer Roman mit, man könnte es so nennen, Fantasy-Elementen. Die Handlung spielt vor einem realen Hintergrund, der Wanderung der Kimbern und Teutonen welche auch Rom in Angst und Schrecken versetzt hatten. Ort ist das keltische Volk der Vindeliker. Das gab es auch, auch wenn man über Sie weniger weiß. Erzählt wird die Geschichte von Talia und im weiteren Verlauf wird daraus durchaus auch eine Familiengeschichte ihrer Sippe. Zudem spielen politische Ränke und der Glauben der Kelten eine Rolle. Zudem werden auch die Germanen wichtig, hier durch die Söldner eines kleinen Stammes mit ihrem Führer Atharic.


    Ich finde die Geschichte stimmig und gut. Die Charaktere handeln meiner Meinung nach logisch und ihrer Rolle entsprechend. Jeder hat seine guten Seiten aber auch Momente wo man nur den Kopf schütteln kann, wenn sie sich auch mal dumm (menschlich) benehmen. Die Schwierigkeiten die Talia immer wieder erlebt sind durchaus realistisch und auch das Ende ganz am Schluß ist kein klassisches Friede-Freude-Eierkuchen Ende, was mir aber gefällt. Auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen der ganzen Charaktere ist nicht immer alles rosig. Einige Entwicklungen konnte man vorraussehen ehe sie passierten, jedenfalls dann wenn man genug Romane kennt, trotzdem ist die Story richtig spannend.


    Sehr interessant ist auch das magische Thema der Seelen. Ich finde es wirklich toll beschrieben und warum soll das nicht so sein? Wer von uns hat den die magische Gabe? Nichtmal die Druiden *g* auch wenn sie es gerne behaupten. Es gibt ja einen Fortsetzungsroman der sozusagen die Story der nächsten Generation erzählt, darauf freue ich mich schon!


    Würde das Buch jedem empfehlen, aber man sollte schon Interesse an der Vergangenheit haben und gegen ein bisschen Zauberei auch Nichts einzuwenden haben. Zur besseren Erklärung ist eine kleine Karte dabei und am Ende eine Charübersicht und ein paar erklärende Worte.

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