Markus Heitz - Die Mächte des Feuers

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Die Mächte des Feuers

4.2|29)

Verlag: Piper Taschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 576

ISBN: 9783492281065

Termin: November 2016

  • Kurzbeschreibung (Amazon)
    Seit Jahrhunderten werden die Geschicke der Welt in Wahrheit von übermächtigen Wesen gelenkt: den Drachen. Sie entfachen politische Konflikte, stürzen Könige und treiben Staaten in den Krieg. Doch nun schlagen die Menschen zurück ... Im Jahr 1925 untersucht die Drachentöterin Silena eine Reihe mysteriöser Todesfälle. Immer neue geheimnisvolle Gegenspieler und Verbündete erscheinen. Silena wird in einen uralten magischen Konflikt verstrickt. Stecken Drachen dahinter, oder muß sie sich einem ganz anderen Gegner stellen? Und welche Rolle spielen die Gargoyles, jene unheimlichen Stein figuren an alten Kirchen und Gemäuern? Fantasy, Horror, düsterer Thriller - Markus Heitz' neues Meisterwerk hat alle Trademarks der Riesen er fol ge seiner »Zwerge«- und »Ulldart«-Zyklen (mehr als 500.000 verkaufte Exemplare) und führt dabei in eine faszinierende Welt, die noch kein Heitz-Fan zuvor gesehen hat.



    Meine Meinung
    Das Buch ist sehr gelungen und es hat mich gewundert, dass es noch keine Vorstellung in diesen Forum gibt.
    Wie bei Ritus hat Markus Heitz auch bei diesen Buch nachforschung betrieben und ist dabei auf Drachenheilige gestosen. In diesen Buch geht es um Silena, die eine Erbin der Drachenheilige ist und zu einer Organisation gehört (die Kirche), die sich darauf spezialisiert hat Drachen zu jagen. Als ihre beiden Brüder jedoch sterben, soll die Drachentöterin sich zu Ruhe setzen und sich um die Weiterführung ihrer Blutlinie kümmern. Doch Silena hat keine Lust zu Hause zu sitzen und Mutter zu werden und widersetzt sich ihren Befehlen.


    Drachenreiter, Drachenkrieger oder ähnliche sind weit verbreitet bei Fantasy-Autoren, doch in diesen Blickwinkel habe ich noch nie Drachen gesehen. Das Buch ist sehr interessant, man kann sich sehr gut in Silena hineinversetzen und das Lesen ist sehr flüssig. Sehr gut hat mir gefallen zu sehen wie die Altvorderen, die ältesten Drachen der Welt, leben und wie unterschiedlich ihre Charaktere sind.


    Ein sehr schönes Buch, das in sich zwar abgeschlossen ist, Markus Heitz sich aber die Möglichkeit offen gelassen hat weiter zu schreiben.

  • Da kann ich dir nur zustimmen. Ich wundere mich auch gerade, dass es noch keine Vorstellung bisher gab.
    Auch mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist rasant geschrieben, die Story reist einen direkt mit. Heitz schafft es ganz oft, dass ich total überrascht bin beim Lesen. Die Wendungen, die seine Geschichten nehmen, kommen manchmal ganz unerwartet und das finde ich klasse. Allzu oft lese ich Bücher, bei denen ich schon in der Mitte weiß, wie der weitere Handlungsverlauf wird. Das passiert mir bei diesem Autor selten.

  • Ich bin leider erst jetzt über das Buch gestolpert und war schon nach den ersten Seiten total gefesselt. Markus Heitz hat einen mitreißenden und spannenden Schreibstil. Die Hauptcharaktere sind sehr gut beschrieben und es ist schön, dass vieles nicht so ist, wie es zu nächst den Anschein erweckt. Man rätselt und fiebert mit und wird von den Wendungen oft genug überrascht.


    Besonders großartig finde ich diese Mischung aus tatsächlichen geschichtlichen Ereignissen und der Fantasy-Geschichte über die Herrschaft der Drachen und der Geschichte der Drachentöter. Das Buch ist erfrischend anders und es wird sicher nicht das Letzte gewesen sein, das ich von Markus Heitz gelesen habe.

  • Das Buch ist zwas interessant und ganz gut gelungen, allerdings fehte mir ein bißchen mehr Tiefe des "ersten" Handlungsstrangs.
    Wenn ich mich recht entsinne, beginnt da Buch in einem Drachenhorst. Ein geplantes Treffen oder ien Überfall oder etwas in der Richtung.....
    Doch der Faden wird nur nochmal kurz aufgenommen.
    Okay, die "Macht" der Drachen war schon stark.
    Aber ich hätte es besser gefunden, hätte Heitz dies noch ein wenig mehr beschrieben.
    Naja, vermutlich war es nicht das Ziel des Buchs.........

    Im Leben kann man auf vieles verzichten. Außer auf Katzen und Bücher!


    :study: Der Drachenbeithron von Tad Williams
    :musik: Die Bücherdiebin von Markus Zusak


    mb-db

  • Das Thema ist zwar schon etwas älter aber ich denke ich schreibe trotzdem mal eine Rezension dazu :)
    Ich habe "Die Mächte des Feuers" gestern ausgelesen. Habe eine Woche daran gelesen.
    Hat mir gut gefallen. Auch wenn ich nicht immer ganz den Durchblick über die ganzen Drachen hatte.
    In dem Buch war eigentlich alles drin. Vor allem die Wendungen,die das Buch immer nimmt ( vor allem gegen Schluss) fand ich sehr interessant und gut.
    :D:study:

  • Und nun mein Senf dazu:


    Wir schreiben das Jahr 1925 in einer Welt nur eine Dimensionsverschiebung neben der unseren. Die verschiedenen Revolutionsbewegungen der letzten Jahrhunderte waren nur wenig erfolgreich und so sind die Aristokratie und das König-, Kaiser- und Zarentum weierhin weit verbreitet und bestimmen die europäische Politik – und damit auch die Politik der restlichen Welt. Asien erscheint fern und Amerika und Kanada sind Gegenden, von denen man nur sehr selten hört. Und es tauchen immer mal wieder Drachen auf, die von einer offiziellen europäischen Einrichtung mit Sitz in Deutschland gejagt werden – dem Officium Draconis. Nur Mitglieder des Officiums dürfen Drachen jagen und deren Einzelteile danach für die Forschung, Waffenherstellung und zum Verkauf verwenden. Andere Drachenjäger werden ähnlich harsch verfolgt, wie die Primärbeute.

    Silena ist Großmeisterin der Drachenjäger, direkte Nachkommin vom Heiligen Georg – wie übrigens viele der Drachenjäger, die direkt dem Vatikan unterstehen – und eine der wenigen Personen, die Flugdrachen mit einem Jagdflugzeug direkt in der Luft zu verfolgen versteht. Dies scheint eine erbliche Fähigkeit zu sein, die auch ihre beiden Brüder beherrschen.

    Bei einem Übungsflug kommen diese beiden Brüder allerdings um. Was zunächst nach menschlichem oder technischem Versagen aussieht stellt sich als eine sehr seltsame Art von Angriff heraus, deren Verlauf sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Officiums zunächst nicht erklären können. Und eigentlich soll Silena sich auch nicht weiter damit beschäftigen. Als letzte Überlebende der Georg-Linie soll sie besser einige neue Drachenjäger zeugen, statt sich bei weiteren Einsätzen und Ermittlungen in Gefahr zu bringen. Doch seltsame Todesfälle im näheren Umfeld des Officiums, bei denen immer mehr Drachenjäger getötet werden, machen ihre Ermittlungsarbeit immer notwendiger. Zeitgleich werden aus verschiedenen Museen und Sammlungen Drachenartefakte entwendet und bei zumindest einem Fall greift ein schwarzer Drache in London eine Pfandleihe an.

    Auf der Jagd nach einem sagenumwobenen Objekt – dem Weltenstein – kommen ein Versicherungsagent, ein russischer Hellseher und ein französisches Medium hinzu, die mit Silena in wechselnder Konstellation durch Europa reisen auf der Suche nach Drachen und nach Spurend es Weltensteins, der nach einer Vision des russischen Hellsehers die Welt vernichten könnte.

    Im Hintergrund fechten die Drachen Europas – die heimlichen und wahren Beherrscher des Kontinents – ihre eigenen Sträuße aus, wobei speziell einer von ihnen die absolute Vorherrschaft anstrebt und dabei geradezu biblische Ambitionen entwickelt, die direkt aus der Johannesoffenbarung zu stammen scheinen.

    Eine etwas andere Form der Drachenerzählung, die die feuerspeienden Riesensalamander nicht als Kameraden und Freunde der Menschen darstellt, sondern alte Schrecken wieder aufleben lässt. Durch ständige pseudohistorische Verweise auf die achtzig Drachenheiligen, die es im katholischen Kanon zu geben scheint, hat Herr Heitz hier eine sehr dichte und temporeiche Erzählung mit interessanten Charakteren geschaffen, zu der es glücklicherweise mit Drachenkaiser eine genauso spannende Fortsetzung gibt.

  • Ich habe dieses Buch im Zuge der Challenge für Januar gelesen, da ja ein Tier vorkommen sollte. In diesem Fall hier war es also einer oder mehrere Drachen, die sich in diesem Buch getummelt haben.


    Klappentext
    Seit jeher haben sie ihren angestammten Platz in der Fantasyliteratur -- die sagenumwobenen Drachen. Kaum ein Autor, der etwas auf sich hält, kommt ohne die mythischen Feuerspeier aus, und in den phantastischen Welten wimmelt es nur so vor Drachenreitern, Drachentötern und -bändigern. Auch in Markus Heitz‘ Roman spielen die schuppigen Ungeheuer die Hauptrolle, doch vor einem durchaus ungewöhnlichen Hintergrund.


    Der Roman ist in den Zwanziger Jahren angesiedelt, die Geschichte ist hier jedoch ein wenig anders verlaufen, als wir sie kennen. Nachfahren der Dinosaurier haben bis in die heutige Zeit überlebt und treiben nun als Flugdrachen überall auf der Welt ihr Unwesen. Sie werden von den Drachentötern gejagt, einer jahrhundertealten traditionellen Organisation, die auf die christlichen Drachenheiligen zurückgeht. Alle Mitglieder der Organisation sind direkte Nachfahren der Drachenheiligen und führen deren Erbe fort.


    Auch Silena ist eine Drachentöterin und jagt die geflügelten Untiere in einem speziell ausgerüsteten Kampfflieger sogar am Himmel. Als ihre beiden Brüder durch einen Angriff von Drachen ums Leben kommen, verlangt die Kirche von Silena, dass sie die Drachenjagd aufgibt und stattdessen lieber für die Weiterführung ihrer Blutlinie sorgt. Doch Silena hat keine Lust, Hausfrau und Mutter zu werden, sie will nur eines: den Tod ihrer Brüder rächen. Derweil braut sich über Europa großes Unheil zusammen. Die Altvorderen, die ältesten Drachen der Welt, die man nur aus Mythen und Legenden kennt, haben sich zusammengetan, um einen Kriegszug gegen die Menschen zu führen.



    Meine Wertung
    Grossmeisterin Silena ist eine Nachfahrin des Heiligen Georg, (des Heiligen, der zu Pferde einen Drachen mit einer Lanze tötet) und Sie ist Drachentöterin von Beruf, bzw. Berufung, wegen Ihres Ahnen. Diese Tätigkeit verrichtet Sie im offiziellen Auftrag der Kirche, des sogenannten Officiums (Abteilung, zuständig für Drachenangelegenheiten), als Pilotin in der Mitte der 20er Jahre des 20 Jahrhunderts. Da die Drachen Europas nicht mit den stetigen Fortschritten die die Menschheit so mit der Zeit macht einverstanden sind, haben sie sich zusammengerottet um diese in ihre Schranken zu weisen. Mit Hilfe zweier medial bzw. mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestatteter Personen, sowie eines Versicherungsdetektivs macht sich dieses Gespann um Silena also, als Zweckgemeinschaft daran, die Menscheit zu bewahren und die Drachen zur Strecke zu bringen. Aber anscheinend sind noch andere Kräfte am Werke, die es auch zu bekämpfen gilt.


    Wäre dieses Buch nicht das einzige in meinem SuB gewesen, in denen Tiere, in diesem Fall Drachen, vorkommen, hätte ich es nie, oder noch lange nicht gelesen. Und hätte ich nicht schon im ersten Monat dieser Challenge versagen wollen, hätte ich es schon nach den ersten zwei Seiten wieder weggelegt. So aber habe ich mich tapfer durchgequält bis zum Schluss. Für meinen Begriff war es das schlechteste Buch, dass ich jemals gelesen habe. Ich weiss gar nicht, wieso ich es mir gekauft habe, denn eigentlich stehe ich gar nicht auf Drachen. Wahrscheinlich war es der Name Markus Heitz, welcher mich zu diesem Kauf bewogen hat, denn seine Bücher "Ritus" und "Sanctum" haben mir unheimlich gut gefallen. Ersteres etwas mehr.
    Sämtliche Charaktere in die "Mächte des Feuers" fand ich absolut unsymphatisch und an den Haaren herbeigezogen. Alles irgendwelche Extremisten. Die meisten davon fürcherlich gutaussehend, charmant und unwiderstehlich für alles und jeden, dafür aber entweder massiv drogenabhängig, gefühlskalt, eigensinnig und selbstüberschätzend oder vollkommen unscheinbar. Einfach keine Personen die man gerne kennen oder in deren Haut man stecken möchte.
    Die Geschichte selbst war bis zu einem gewissen Grade noch erträglich, allerdings als dann noch eine dritte Spezies vorkam, fand ich das eindeutig zu viel.
    Leider konnte ich die hochbejubelten Rezensionen bei Amazon nicht nachvollziehen und auch nicht die hohen Wertungen hier im Forum. Solche Bewertungen sind wirklich reine Geschmackssache und meinem Geschmack entsprach dieses Buch jetzt einfach überhaupt nicht. Von mir bekommt es :bewertungHalb:
    Anscheinend, gibt es von diesem Buch noch eine Fortsetzug, die da wohl Drachenkaiser heisst, das ich mir aber nicht antun werde.

  • Auch wenn das Buch nicht mehr brandaktuell ist, will ich doch noch meine Senf dazugeben, da ich das Buch jetzt für die Buch-Challenge gelesen habe:
    Inhaltlich wurde das Buch ja schon umfassend beschrieben. Sehr schön fand ich die historisch-phantastische Einordnung des Buches. Sprich es spielt zwar im Jahr 1925 und es gibt auch historische Anspielungen, daneben existiert aber dann eben auch noch die Welt der Drachen.
    Schwieriger für mich war die Einstellungswandlung, dass hier die Drachen einmal die bösen sind. Zwar die traditionelle Rolle, aber gerade Romane wie Eragon in letzter Zeit haben doch ein positives Drachenbild eingeimpft. So richtig mit dem Abschlachten der Drachen konnte ich mich aber bis zuletzt nicht anfreunden, da blieb ein zwiespältiges Gefühl.
    Ähnlich war es bei den Personen: mit Silena bin ich nicht ganz so warm geworden, den Fürst fand ich aber wieder klasse beschrieben...nicht ganz so perfekt.


    Letztlich ist das Buch aber eben doch sehr spannend und mit vielen Überraschungen geschrieben, so dass man das ein oder andere unangenehme Bauchgefühl auch verdrängen kann und einfach wissen will wie es weitergeht. Deshalb gibt es auch noch :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Silena ist Großmeisterin des Officium Draconis', einer militärischen Einheit der katholischen Kirche, die aus Drachentötern besteht. Diese sind Nachfahren der Drachenheiligen und sorgen dafür, dass die Drachen, die als Ausgeburten des Teufels angesehen werden, vernichtet werden.


    Als ihre beiden Brüder sterben, bleibt Silena als einzige Nachfahrin Sankt Georgs zurück, und eigentlich wäre ihre Aufgabe nun, für Nachwuchs zu sorgen, damit die Linie nicht ausstirbt. Aber Silena will Rache, Rache für ihre Brüder. Dann werden weitere Drachentöter tot aufgefunden und Drachenartefakte aus Museen gestohlen. Stecken Drachenjäger dahinter, die aus dem Töten von Drachen Gewinn herausschlagen und als kriminell angesehen werden? Oder gar Drachenfreunde, die sich dafür einsetzen, dass Drachen als Götter verehrt werden?


    Dass es eine weitere Macht geben könnte, nämlich die Drachen selbst, die nicht alle Tiere ohne Verstand sind, für die die Menschen sie halten, ahnt zunächst niemand.


    Ich bin ein großer Drachenfan und in meiner Vorstellung sind diese Wesen eher gut als böse, und so hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten mit der Welt, die Markus Heitz hier erschaffen hat, denn dort sind die Drachen alles andere als gut. Nun, der Autor baut seine Geschichte auf der Tatsache auf, dass die katholische Kirche über 80 Drachenheilige kennt, darunter neben dem allseits bekannten Sankt Georg, z. B. auch Maria Magdalena und Ignatius von Loyola (eine Liste findet sich am Ende des Romans). In der Welt des Romans haben diese Heiligen nicht nur tatsächlich Drachen bekämpft, sondern ihre Nachfahren tun dies immer noch – die Drachen konnten einfach nicht gut sein. Ansonsten ist die Welt die unsere, allerdings historisch verändert, da die Drachen (unerkannt von den Menschen) Einfluss nahmen, und z. B. die russische Revolution verhinderten. Der Roman spielt zudem 1925 und hat viel 20er-Jahre-Flair. Diese Welt ist interessant und dem Autor gut gelungen. Gut gefallen haben mir bestimmte Anspielungen, wenn z. B. jemand in der Londoner Baker Street in der Nachbarschaft eines bekannten Detektivs wohnt oder Inspektor Lestrade auftaucht.


    Am besten gefällt mir der Roman immer dann, wenn er aus der Sicht der sogenannten Altvorderen, der alten Drachen, die im Hintergrund agieren, erzählt. Diese Szenen sind leider rar gesät, im Mittelpunkt stehen die Menschen, vor allem Silena. Leider mag ich Silena nicht besonders, sie berührt mich nicht, ich fühle nicht mit ihr, finde sie auch nicht besonders interessant – da sind Markus Heitz schon deutlich bessere Charaktere gelungen. Interessanter sind ihre Mitstreiter/Widersacher, wer was ist, ist nicht immer klar: Grigorij Zadornov, der russische Fürst und Hellseher, Arsènie Sàtra, das französische Medium, Onslow Skelton, britischer Versicherungsagent, Enis Mandrake, Mitglied eines Geheimdienstes, sie alle sorgen für Spannung und manchmal auch für Verwirrung, ihre Charakterisierung bleibt aber oberflächlich.


    Erzählt wird größtenteils spannend aus verschiedenen Perspektiven und mit einigen überraschenden Wendungen. Manchmal hatte ich das Gefühl von Unlogik, vor allem, aber nicht nur, schwarze Drachen mit mehreren Köpfen betreffend, allerdings klärt sich das größtenteils bis zum Ende des Romans. Sehr vermisst habe ich ein Personenverzeichnis mit kurzer Erklärung zum jeweiligen Charakter (inkl. Drachen).


    Der Roman ist schon etwas älter und mittlerweile gibt es zwei Fortsetzungen. Die sind auch nötig, denn am Ende des Romans sind noch nicht alle Fragen geklärt. So spielt er gänzlich im europäischen Raum (inkl. Russland), es gibt aber auch Hinweise auf Drachen in Asien und Nordamerika, die hoffentlich in den Folgebänden aufgegriffen werden.


    Ich habe den Roman gern gelesen, kenne aber bessere des Autors. Daher gibt es von mir „nur“ knappe 4 Sterne.

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