Gemma Malley - Der Pakt

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  • Klappentext:


    Zitat

    11. Januar 2140


    Mein Name ist Anna.
    Mein Name ist Anna, und mich
    sollte es gar nicht geben. Ich
    sollte nicht auf der Welt sein.
    Aber es gibt mich trotzdem.


    Anna kennt weder den Himmel noch das Leben hinter den Mauern des Überschuss-Heimes. doch Peter macht ihr klar, dass Schmetterlinge auch mal fliegen müssen.


    Ein Roman in der Tradition von Margaret Atwoods Der Report der Magd und Morton Rhues Die Welle.


    Eigene Beurteilung:


    Die medizinische Forschung ist immer weiter vorangeschritten und hat den Menschen schließlich so etwas wie Unsterblichkeit beschert. Zunächst wurde sie verboten, doch dann wurde sie erst ein westliches und dann ein globales Phänomen. Und schnellmerkte man, dass die Rohstoffe der Welt wirklich begrenzt sind, weswegen die neuen "Unsterblichen" einen Pat schlossen, der neue Geburten verhindern sollte. Aber es gibt immer wieder Verweigerer und Paktbrecher, die trotzdem Kinder zeugen und wenn diese dann gefunden werden, dann kommen sie in ein Überschussheim bei Grange Hall. Hier finden wir auch "Überschuss"-Anna, die zu einer "Wertvollen Arbeitskraft ausgebildet wird und kurz davor ist, in einen vermögenden Haushalt entlassen zu werden. Sie hat sich in ihre Illegalität eingefunden und versucht ihre Schuld an der Gesellschaft abzuarbeiten, die sie durch ihre bloße Existenz auf sich geladen hat.


    Der Bezug zum Report der Magd ist offensichtlich, der zur Welle eher nicht in meinen Augen. Wenn man den Report als Jugendbuch schreiben wollte, nach England verlegt und unter Berücksichtigung der Entwicklungen, seit Atwoods Roman, dann wäre "Der Pakt" sicherlich das logische Ergebnis - und mindestens genauso lesenswert. Nicht nur für Jugendliche. :thumright: :study: :thumleft: [Ich danke meiner Schwester für dieses Geburtstagsgeschenk :wink: ]

  • Danke für die Buchvorstellung,K.-G. Beck-Ewe, hört sich zwar etwas schaurig an,
    aber interessant. Schon notiert...

    2022: Bücher: 17/Seiten: 7911
    2021: Bücher: 205/Seiten: 93 417
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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