J. K. Rowling - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes / Harry Potter and the Deathly Hallows

Cover zum Buch Harry Potter und die Heiligtümer des ...

Titel: Harry Potter und die Heiligtümer des ...

, (Übersetzer)

4,8 von 5 Sternen bei 749 Bewertungen

95,1% Zufriedenheit

Band 7 der

Verlag: Carlsen

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 752

ISBN: 9783551354075

Termin: April 2011

Aktion

  • Klappentext:

    Harry ist mit einer dunklen, gefährlichen und anscheinend unmöglichen Aufgabe belastet worden: Dem Auffinden und Zerstören von Voldemorts verbleibenden Horcruxen. Niemals hat sich Harry so alleine gefühlt oder einer so schattenerfüllten Zukunft gegenüber gestanden. Aber Harry muss irgendwie in sich selbst die Stärke finden um die ihm gestellte Aufgabe zu erfüllen. Er muss die Wärme, Sicherheit und Kameradschaft der Burrows verlassen und ohne Angst und Zögern dem harten Weg folgen, der ihm bestimmt ist ....


    In diesem letzten, siebenten Teil der Harry Potter-Serie enthüllt J. K. Rowling in spektakulärer Weise die Antworten auf viele der Fragen, die so sehnsüchtig erwartet wurden. Die verzaubernde, reich verwobene Erzählunge, die dahinrattert, sich windet und dreht in einem atemberaubenden Tempo bestätigt die Autorin als eine Meisterin der Erzählkunst, deren Bücher gelesen, wieder gelesen und noch einmal gelesen werden.


    Eigene Beurteilung:

    Der siebente Band ist ein würdiger und folgerichtiger Abschluss der Reihe, ohne erzählerische Hintertürchen, die allzu auffallend sind und trotz aller Überraschungen auch treu zu den bisherigen Charakterisierungen der etablierten Figuren – über die wir bisher deutlich weniger wussten, als wir gedacht hatten. Um Mrs. Rowlings eigene Worte zu verwenden. „All was well.“ :thumright: :thumright: :thumright: :thumright: 8) :thumleft: :thumleft: :thumleft: :thumleft:

  • Ich schließe mit K.-G. Beck-Ewes Meinung an. Der 7. Band ist ein durchaus würdiger Abschluss für eine spannende Bücherserie, die ich sehr gerne gelesen habe.

    Ich habe Harry Potter and the Deathly Hallows in wenigen Tagen verschlungen, da es wirklich sehr spannend geschrieben ist. Das Buch an sich hätte mir vermutlich wenig gefallen, wäre es nicht der atemberaubende Showdown ( :tongue: ) einer Bücherreihe. Es passiert in diesem Roman einfach so viel, dass man als Leser kaum eine Verschnaufpause hat. Zum Ende hin wurde es für mich dann auch schon etwas absurd und als Harry zum 78. Mal um Haaresbreite dem Tod entrann, verlor das Ganze für mich etwas an Spannung.

    Eines habe ich außerdem nicht ganz begriffen (vielleicht könnte ihr mir weiterhelfen):

    Spoiler anzeigen

    Der "Elder Wand" muss ja seinem vorhergehenden Besitzer mit Gewalt genommen werden, soweit ich das verstanden habe. Offenbar zählt es ja auch, dass man den Zauberstab dem Besitzer entwendet, ohne sich zu duellieren, so wie Grindelwald es bei Gregorovitch und der Mörder des ersten Peverell-Bruders bei diesem getan hat. Der "Elder Wand" ist doch aber unbesiegbar, wenn er in den Händen seines rechmäßigen Meisters ist, oder nicht? Wie kommt es also, dass Dumbledore das Duell gegen Grindelwald gewinnen konnte, wenn dieser den "Elder Wand" rechtmäßig erworben hatte? ... und dann zum Ende hin: Warum galt es, dass Harry Malfoy entwaffnet hat? Er hatte den unbesiegbaren Zauerbstab ja nicht bei sich. In Folge dessen konnte Harry ihm ja nicht den "Elder Wand" gewaltsam entreißen, wie es ja geschehen muss, damit dieser den Besitzer wechselt, sondern konnte ihm nur seinen eigenen Zauberstab wegnehmen. Inwiefern hatte dies bitte Einfluss auf den unbesiegbaren Zauberstab?


    Spoiler anzeigen


    Generell fand ich die Geschichte zum Ende hin etwas seltsam. Harry, der starb oder auch nicht starb und irgendwo in seinem Gedächtnis Dumbledore traf - was auch immer der dort zu suchen hatte... und dann diese Auflösung, dass Harry der Herrscher über die Deathly Hallows ist und dass der Elder Wand eigentlich ihm gehorcht... Irgendwie war es dann schon stark konstruiert. Jedoch sehr gut konstruiert, das muss man Frau Rowling wirklich lassen

    .

    Spoiler anzeigen

    Persönlich habe ich nicht damit gerechnet, dass sie Harry sterben lässt und wollte es auch nicht. Ich finde, J.K.Rowling hat ein erstaunlich gutes Ende für Harry gefunden und damit, dass das letzte Kapitel "19 Jahre später" stattfindet auch gleich vorweggenommen, dass dies definitiv der letzte Harry Potter Band war.

    Mit hat es sehr leid getan, mich von einer Figur, die man über 7 Jahre hinweg durch ihre Abenteuer begleitet hat, zu trennen, auch wenn das Ende wirklich das beste war, das mir je bei einer Bücherreihe untergekommen ist.

    [...] Schließlich war es ja genau das, was man in Büchern suchte: große, nie gefühlte Gefühle, Schmerz, den man hinter sich lassen konnte, indem man das Buch, wenn es allzu schlimm wurde, zuschlug [...]
    "Tintentod" von Cornelia Funke

  • Ich finde auch, dass es ein gelunges ende einer fantastischen Büchereihe ist...

    Zitat

    Mit hat es sehr leid getan, mich von einer Figur, die man über 7 Jahre hinweg durch ihre Abenteuer begleitet hat, zu trennen, auch wenn das Ende wirklich das beste war, das mir je bei einer Bücherreihe untergekommen ist.

    Genau meiner Meinung :thumleft:

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    Den Elder Wand hatt Harry wirklich rechtmäßig errungen, nämlich im Hause der Malfoys , um es ma zu zitieren: 'Harry took his chance; he leapt over an armchair and wrested the tree wands from Draco's grip,...' so gilt das wohl, unter den drei Zauberstäben war auch der von Malfoy, ich denk so is es gemeint, obwohl ich im sechsten Band selbst nich mitbekommen habe, dass Malfoy sich den Zauberstab von Dumbledore gegriffen hat, aber was soll's^^

    Ich finde das Buch genial, so viele Details, so viele Enthüllungen, J.K. hat wirklich an alles gedacht,
    Ein wenig schade ist es natürlich, dass es das letzte ist...aber es ist ein würdiges Ende ,würd ich ma sagen =D>

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    Als Harry und Dumbledore beim Schloss landen, treffen sie auf Malfoy. Dieser entwaffnet Dumbledore mit einem Zauber, während Dumbledore Harry unter dem Unsichtbarkeitsmantel in eine Starre versetzt. So entreißt er ihm gewaltsam den Zauberstab, wohingegen Snape Dumbledore ja tötet, als dieser schon nicht mehr im Besitz des Stabes ist und der Elder Wand Malfoy schon als neuen Besitzer anerkannt hat.

    [...] Schließlich war es ja genau das, was man in Büchern suchte: große, nie gefühlte Gefühle, Schmerz, den man hinter sich lassen konnte, indem man das Buch, wenn es allzu schlimm wurde, zuschlug [...]
    "Tintentod" von Cornelia Funke

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    In Bezug auf die Zauberstab-Abnehm-Geschichte...
    Während des Lesens hatte ich mir das so erklärt, dass es darum geht, den Besitzer - und nicht den Elder Wand selber - des Elder Wands zu besiegen (nicht zwangsläufig gleichzusetzen mit Töten, Expelliarmus reicht wohl auch; und der Besitzer des Elder Wands muss im Moment dieses Sieges den Elder Wand nicht unbedingt benutzen, siehe Draco) - wohingegen das Reine an sich bringen des Stabes, wie Grindelwald das durch seinen Diebstahl getan hat, und wie auch Voldemort sich den Zauberstab holt, vielleicht nicht genau gleichwertig ist. Dadurch ließe sich erklären, warum Dumbledore Grindelwald besiegen konnte, obwohl der den Elder Wand besaß - weil der Stab vielleicht nicht seine ganze Macht entfaltet hat? Oder aber, Dumbledore war einfach wirklich besser, Grindelwald mal abgelenkt, und schwupps ;)

    Mir hat der letzte Harry Potter auch sehr gut gefallen, es war spannend zu lesen (Pageturner?) und ich hatte während des Lesens auch wirklich den Eindruck, dass Rowling beim Schreiben Abschied nimmt - das habe ich mit ihr getan, es war ein Genuß. Und ich finde es schön, dass sie auf der einen Seite durch den Epilog eine Art Schlussstrich gezogen hat, auf der anderen Seite trotzdem noch genügend Details für Diskussionen und Spekulationen offen bleiben, weil zwar das Wichtigste gesagt ist - aber eben doch nicht alles.

    Apropos Epilog...

    Spoiler anzeigen

    ... die armen Kinder, die Namen sind in meinen Augen doch etwas gewöhnungsbedürftig :))

    In allem habe ich Ruhe gesucht und sie nirgends gefunden außer in einer Ecke mit einem Buch.
    - Umberto Eco

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    Zitat

    Original von Thari
    wohingegen das Reine an sich bringen des Stabes, wie Grindelwald das durch seinen Diebstahl getan hat, und wie auch Voldemort sich den Zauberstab holt, vielleicht nicht genau gleichwertig ist.

    Dann würde er aber gar nicht mehr Funktionieren (er funktioniert ja auch bei Voldemort nicht): Harry möchte den Elder Wand nicht benutzten und fragt ob dieser im Falle seines natürlichen Todes unbrauchbar wird und das beantwortet Dumbledores Gemälde mit einem nicken. Also muss Grindelwald den Stab auch im Kampf errungen haben.
    Ich habe jetzt noch mal nachgeschaut:
    Im Märchen wünscht sich der Bruder „a wand more powerful than any in existence: a wand that must always win duels for its owner, a wand worthy of a wizard who had conquered Death!” Und später nimmt ihm ein Dieb im Schlaf das Leben und ist der neue Besitzter.
    Grindewald stielt den Stab von Grogorowitch, dieser erwischt ihn und wird dann von Grindelwald mit einem Schockzauber außer Kraft gesetzt, also besiegt.
    Dumbledore wiederum möchte ja gar nicht kämpfen und kann so von Malfoy besiegt werden.
    Und Harry kann Malfoy besiegen, weil der Stab in diesem Moment gar nicht da ist.
    Wie Dumbledore den Stab von Grindelwald bekommen hat wäre sicherlich noch mal interessant zu erfahren... bestimmt mit einem Trick, denn Grindelwald war wohl weder dumm noch schwach.

    Ich fand allerdings gut, dass Harry seinen eigenen Zauberstab wiederbekommen hat, irgendwie war ich schon traurig als er einfach so zerbrach.

    Zitat

    Original von Thari
    die armen Kinder, die Namen sind in meinen Augen doch etwas gewöhnungsbedürftig

    Ich fand die Idee eigentlich ganz schön. Klar Albus Serverus ist kein toller Name, aber man hat noch mal gehört was Harry von den betreffenden Zauberern hielt. Es war so schön als er sagte Snape wäre der tapferste Mann den er je gekannt hat. Snape ist mir über die Jahre wirklich ans Herz gewachsen, das er Lily so geliebt hat, hätte ich nicht gedacht, zwischenzeitlich habe ich mal vermutet, dass er in seiner Schulzeit in sie verliebt war, aber bis nach ihrem Tod...
    Die Namen Hugo und Rose find ich gar nicht so schlecht (ich finde sie passen zu den restlichen Weasly-Namen), hab mich nur gewundert (und ich war ein bisschen enttäuscht), dass es kein Hugo Fred geworden ist (obwohl vielleicht ja doch und sie hat es nur nicht geschrieben).

    Alles in allem kann ich mich nur JK und KG anschließen: All was well.

    Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog,
    hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein,
    denn er sang wohl etwas anders und war nicht so grau wie sie,
    und das passt in Spatzenhirne nicht hinein.
    (G. Schöne)

  • Hallo erstmal!

    Ich war wirklich sehr gespannt auf den siebten und letzten Harry Potter Band. So sehr, dass auch ich nicht warten konnte und ihn mir schon auf Englisch geholt habe. Innerhalb von 48 Stunden habe ich es fast buchstäblich verschlungen und nun sitze ich hier und bin zufrieden mit dem, was ich gelesen habe.
    Mit elf Jahren habe ich mein erstes Harry Potter Buch geschenkt bekommen und bin seitdem mit Harry aufgewachsen, als wir beide nun schließlich 17 waren, kam sein letztes Abenteuer.

    Ich hab von anderen Lesern oft gehört, dass dieser Band zu hektisch sein und auch einfach gehetzt wirkt und deshalb schon fast zu viel ist, aber ich hatte genau das erwartet. Immerhin handelt es sich nun um den Showdown, Voldemort an der Macht, Zauberer auf der Flucht, ein Krieg steht aus; klar, dass es nicht langsam und ruhig zugeht.
    J.K. hat eigentlich alle Fragen restlos beantwortet und für mich ein befriedigendes Ende geschrieben, wenngleich ich einige Tode als etwas sinnlos empfand, aber so ist das halt im Krieg.

    Mein Abschied von Harry Potter war nicht einfach und natürlich ist es schade, dass es keinen weiteren Band geben wird, aber wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, dann wäre ein weiteres Buch einfach zuviel und übertrieben. Obwohl sich die liebe Autorin mit dem Epilog ein kleines Hintertürchen aufgelassen hat: Zwar hat sie damit eine Art Schlussstrich gezogen, aber nie wirklich erläutert, was die einzelnen Charaktere nun machen.
    Wir dürfen gespannt sein.

    "All was well"

    Spoiler anzeigen

    Und was das Duell mit Grindelwald angeht: Mir geht da etwas, was Rita Skeeter gesagt hat, nicht aus dem Kopf. Zitat:
    What of his famous defeat of Grindelwald? 'Oh, now, I'm glad you mentioned Grindelwald,' says Skeeter, with a tantalising smile. 'I'm afraid those who go dewy-eyed over Dumbledores's spectacular victory must brace themselves for a bombshell - or perhaps a Dungbomb. Very dirty business indeed. All I'll say is, don't be so sure that there really was the spectacular duel of legend. After they've read my book, people may be forced to conclude that Grindelwald simply conjured a white handkerchief from the end of his wand and came quietly!'
    Zwar könnte sich die liebe Rita hier einfach auf den Umstand, dass die beiden befreundet waren beziehen, aber ich denke bei dem Duell ist auch noch was besonderes gelaufen. Ich weiß, dass Rita eher das Gegenteil als die Wahrheit schreibt, aber einige Fakten die sie zu Dumbledore hatte, waren ja korekt, wenngleich sie ihre Bedeutung etwas verdreht hat.

    I've lied to you
    The same way that I always do
    This is the last smile
    That I'll fake for the sake of being with you

    2 Mal editiert, zuletzt von Saih (27. Juli 2007 um 17:40)

  • Hey leute!

    Spoiler anzeigen

    was ihr vielleicht übersehen habt, ist, dass voldemort den Elder Wand nie gehabt hat, den stab, den er hatte, war der, der ursprünglich malfoy gehört hat. Malfoy hingegen hatte ihn die ganze zeit ohne es zu wissen, daher konnte der Zauberstab bei voldemort ja auch gar nicht funktionieren (denn es war ja nicht der richtige), und daher hatte ja auch harry den Elder Wand am ende. Außerdem reicht es ja schon, wenn man dem Gegner den Zauberstab aus der hand schlägt beziehungsweise greift, damit er einen als besitzer anerkennt, denn genau das hat harry im hause der Malfoys getan, mehr nicht..., wäre das nicht genug, hätte harry voldemort ja auch ganz zum schluss nicht durch solch einen simplen spruch wie expelliarmus besiegen können, is doch klar^^
    sagen wir es mal so, voldemort hatte das, was er die ganze zeit gesucht hatte, direkt vor der nase, beziehungsweise in malfoys hand, und er wusste es nicht...tja, künstlerpech^^


    wenn ich unrecht hab, könnt ihr mich gern korrigieren^^

  • Spoiler anzeigen

    Aähm meines Wissens nach, hatte Malfoy den Stab nicht, er wäre nur der rechtmäßige Besitzer gewesen. Voldemort holt den Elder Wand doch aus Dumbledores Sarg!!

    Bittet berichtigt auch mich falls ich falsch liege.

    Fisch :cat:

    :study: Lycana von Ulrike Schweikert
    liebe Grüße, Fisch :cat:

    Einmal editiert, zuletzt von Fisch (28. Juli 2007 um 15:46)

  • Zitat

    Original von Fisch

    Spoiler anzeigen

    Aähm meines Wissens nach, hatte Malfoy den Stab nicht, er wäre nur der rechtmäßige Besitzer gewesen. Voldemort holt den Elder Wand doch aus Dumbledores Sarg!!

    Bittet berichtigt auch mich falls ich falsch liege.

    Fisch :cat:

    Nein, du liegst nicht falsch.

    Spoiler anzeigen

    Voldemort hatte den richtigen Zauberstab, den Elder Wand, aber er war einfach nicht der rechtmäßige Besitzer. Harry entreißt Voldemort am Ende den Elder Wand mit dem Expilliamus und da der Zauberstab seinen eigenen Meister weniger schaden wollen würde, hat sich der Avada Kedavra von Voldemort gegen eben diesen gerichtet und ist dann zu Harry geflogen.

    I've lied to you
    The same way that I always do
    This is the last smile
    That I'll fake for the sake of being with you

  • Auch ich konnte nicht warten, bis die deutsche Übersetzung kommt - und vor allen Dingen wollte ich verhindern, das Ende vorab zu erfahren, so habe ich mich an das englische Original gewagt und bin ein klein wenig stolz, dass ich es trotz nicht so toller Englisch-Kenntnisse verstanden habe :cheers: .

    Ich fand das Buch spannend und klasse, lediglich den Epilog fand ich etwas überflüsig und aufgesetzt.

    Spoiler anzeigen

    Witzig war, dass mein Sohn, der ganz gespannt auf den deutschen Potter ist und dem ich nichts verraten oder erzählen wollte am Ende bemerkte: "Also stirbt Harry nicht, denn sonst würdest du nicht so glücklich aussehen!" Ein cleveres Kerlchen :mrgreen:

    Gefreut hat es mich, dass Hogwarts nicht ganz außen vor bliebt und dort der Showdown stattfand.

    Zu Snape:

    Spoiler anzeigen

    Ich hatte eigentlich immer daran geglaubt, dass er auf der guten Seite steht und Dumbledor in dessen Einverstädnis getötet hat. Ich dachte nur, dass Dumbledore durch das Trinken des Giftes zum Horcrux wurde und somit getötet werden musste und dies nutzte, um Snape in den Augen Voldemorts von allen Zweifeln zu befreien.

    Zu Kings-Cross:

    Spoiler anzeigen

    Ich habe das so verstanden, dass Harry so eine Art "Nah-Todes-Erlebnis" hat und die Wahl hat, ob er durch den Todesfluch stirbt - und dann mit ihm Voldemort - oder ins Leben zurück zu kehren und weiter zu kämpfen, dass nicht noch mehr Seelen verstümmelt würden. Voldemort, war ja auch mit seiner verstümmelten Seele in Kings-Cross, durch Harrys Blut war er ja mit ihm verbunden.


    Jetzt, wo ich dies schreibe, kommt es mir nicht mehr ganz so logisch vor, beim Lesen fand ich das für mich sonnenklar. :scratch:

    Zu Lupin und Tonks:

    Spoiler anzeigen

    Als Harry der Pate von Ted wurde, war für mich klar, dass die beiden sterben würden, das passte einfach und so wiederholte sich ja letztlich das, was Harry widerfuhr.

    Ich hätte noch viele Punkte, über die ich mich austauschen möchte und sicher auch noch werde, doch nun möchte ich mich nach meinem Urlaub erst noch die anderen Threads nachlesen.

    Ich mich aber auf jeden Fall auf die deutsche Übersetzung, ich werde wohl noch viele Feinheiten und Details für mich entdecken.

    grüße von missmarple

  • Spoiler anzeigen

    also das mit dem elder wand versteh ich immer noch nicht so ganz, ich dachte malfoy hätte ihn, denn sonst hatt harry ihn bei keiner gelegenheit "geschlagen", naja, ich les mir das buch eh noch einmal durch, vielleicht, weiß ichs dann besser^^


    Ist trotzdem n tolles buch :D, nur schade ,dass es das letzte ist ](*,)

  • Zitat

    Original von missmarple

    Zu Lupin und Tonks:

    Spoiler anzeigen

    Als Harry der Pate von Ted wurde, war für mich klar, dass die beiden sterben würden, das passte einfach und so wiederholte sich ja letztlich das, was Harry widerfuhr.

    Spoiler anzeigen

    Eu, das widerum würde bedeuten, dass Harry auch in nicht alt und dattrig von uns gehen wird. Man bedenke Sirius...
    Ich persönlich fand, dass manche Tode einfach zu schnell gekommen sind und dann als völlig unwichtig erschienen. Lupin und Tonks zum Beispiel. Oder Hedwig. Im Gegensatz dazu wurde Dobbys Tod viel ausführlicher geschildert.

    Ich finde Neville einfach toll!! Und wie er dann am Ende Nagini tötet!! Das war...TOLL!! :cheers:

    Fisch :cat:

  • Nach einem Lesemarathon mit nur kurzer Schlafunterbrechung habe ich nun mit dem 7.Band der Reihe die HP-Ära beendet und werde mich an einer Rezension versuchen. Übt Nachsicht, meine letzte liegt schon gut und gerne ein Jahr zurück.
    Zumal wird es schwer sein, Inhalt und Meinung hier darzustellen, ohne komplett alles mit Spoilern zu versehen.


    Inhalt:

    Nachdem in Band 6 Severus Snape Albus Dumbledore getötet hat, beschließt Harry Potter nicht mehr nach Hogwarts zurück zu kehren, sondern sich mit seinen Freunden Ron und Hermine auf die Suche nach den Horkruxen zu begeben, die die abgespalteten Teile von Voldermorts Seele enthalten, um diese zu zerstören und den Dunklen Lord damit zu besiegen.
    Die Suche gestaltet sich schwieriger als angenommen, da die Drei ständig auf der Flucht vor Todessern und Dementoren sind und letztenendes in den Wäldern ihre Zuflucht suchen müssen.
    Nicht nur eine von Rita Kimmkorn verfasste Biographie über Dumbledore führt schließlich dazu, dass der verwirrte und zum Teil hoffnungslos agierende Potter nun auch noch beginnt, an seinem ehemaligen Schulleiter und Auftraggeber zu zweifeln.

    Als Harry auf verschlungenen Wegen Informationen über die Heiligtümer des Todes erlangt, mit deren Hilfe man Macht über denselben erlangen kann, weiss er nicht mehr, was ihm wichtiger erscheinen soll:
    Die Horkruxe zu vernichten oder die Heiligtümer zu finden.
    Bis es zum finalen Endkampf kommt, sterben viele Wegbegleiter Harrys einen zum Teil grausamen Tod.
    Und am Ende wird es heißen: Es kann nur einen geben !

    Meine Meinung:
    Da heute gerade erst zu Ende gelesen, bin ich noch hin -und hergerissen.

    Bis zum Ende hätte ich diesen Band als besten der Reihe beurteilt, weniger wegen großer sprachlicher Genialität, sondern wegen der Art und Weise, wie das Werk verfasst ist:
    Man bekommt den Eindruck, einem Film beizuwohnen anstatt einen Roman zu lesen.
    Gerade die Action-Szenen leben von ihrem Tempo und lassen den Leser zum Teil atemlos zurück.
    Mag sein, dass es sich um ein von ihr bewusst gewähltes Stilmittel gehandelt hat, vielleicht hatte aber auch sie schon den Film zum Buch vor Augen ?
    Die Entwicklung der Figuren von Kindern zu jungen Erwachsenen war zudem auch sehr schlüssig dargestellt.
    Von ihrem Ideenreichtum, was die Darstellung der magischen Welt betrifft, hat die Autorin auch im letzten Band der Reihe nichts eingebüßt.
    Ebenso schaffte sie es wieder, trotz aller Dramatik, den britischen Humor nicht zu kurz kommen zu lassen.

    Das Ende allerdings war zum Teil komplex, wirkte zum Teil aber auch als wäre es recht schnell fertig geschrieben worden, so dass einerseits die ein oder andere Frage nicht direkt beim ersten Lesen geklärt werden kann, zB:

    Spoiler anzeigen

    1. Ist die Geschichte mit dem Elderstab und den anderen Zauberstäben in sich schlüssig ?
    2. Was verkörpert das wimmernde verkrüppelte Baby in Harrys Kings-Cross-Erscheinung ? Voldemorts abgespaltener Seelenteil, den er in sich trug ?


    dass man sich andererseits aber auch fragt, wieso JKR zB immens viel Zeit mit der Beschreibung der erfolglosen Reise von Harry, Hermine und Ron verbringt und dann am Ende einen äußerst kurzen zweiseitigen Epilog verfasst, der einfach wirkt wie "Deckel zu" (und auch etwas zu kitschig war für mein Dafürhalten)?
    Ebenso frage ich mich,

    Spoiler anzeigen

    wieso sie um Dobbys Tod eine größere Szene geschrieben hat als um den von Fred sowie Tonks und Lupin, die am Ende sterben ?

    Das Buch ist übrigens aufgrund der düsteren Atmosphäre und diverser Folter - und Mordszenarien für Kinder ganz und gar ungeeignet.


    Mein Epilog: :wink:
    Es ist (obwohl von Frau JKR stets beteuert) nicht so, dass das Buch derart gestaltet ist, dass es nie eine Fortsetzung geben könnte.

    Spoiler anzeigen

    Denn was ist in zB den 19 Jahren zwischen Ende und Epilog geschehen ?
    War Snape wirklich tot ?
    Welche Auferstehungen könnte man mit den Heiligtümern des Todes noch im Nachhinein in einem Band 8 oder 9 erklären ?
    Was geschieht mit Harrys und Rons Kindern ?

    Sollte Rowling irgendwann in naher oder ferner Zukunft von Langeweile geplagt werden, ist das Tor zu Hogwarts sicher nicht für immer verschlossen.

    Edit:

    Hier gibt es noch ein sehr interessantes Interview mit JKR in einem webchat nach Erscheinen des 7.Bandes, in dem sie einige Fragen aus dem 7.Band und Fragen nach dem Leben der Akteure nach dem Endkampf beantwortet.

    Viel Spaß !

    http://www.bloomsbury.com/harrypotter/content.asp?sec=3&sec2=1</a>

  • kann dich gut verstehen hab ebenfalls einen marathon hinter mir gerade genügend schlaf um morgens in der schule nicht auf der bank zusammen zubrechen.

    ich muss sagen du hast recht manches ist seltsam (was bessers fällt mir net ein) geschrieben denoch muss ich sagen das mich die autorin volkommen überzeugt hat vor allem mit der planung die bis auf das erste buch zurückzuführen ist was mich schon immer bei einem buch begeistert hat.

    ich kann nur noch sagen das mir das buch wieder mal fanastisch gefallen hat und es ist schade finde ich das sie es nicht wenigstens offen gelassen hat ob noch ein buch kommen könnte oder nicht. wie du hoffe ich darauf das sie irgendwann langeweile bekommen wird und doch noch etwas schreibt

  • Also ich war auch total beeindruckt von der Wendung am Ende! Hätt ja mit viel gerechnet aber nicht damit! Hab das Buch auch in einer Nacht gelesen. Konnts gar nicht mehr aus der Hand legen. Das war mit Abstand das spannendste ihrer Bücher!
    Finds allerdings schade das sie am Ende nicht auch von den anderen erzählt. Also was aus denen geworden ist...naja dazu müssen wir dann wohl unsere Fantasie spielen lassen...

    :study:Diana Gabaldon - Das flammende Kreuz

    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.Heinrich Heine

  • Ich habe das Buch heute abend fertiggelesen und bin noch ganz darin versunken. :wink:

    Bis zur Mitte hin fand ich es stellenweise etwas laaaaang, aber dann gings ja Schlag auf Schlag ziemlich rund.
    Das Ende, dabei eine krasse Wendung - es folgt ein fulminanter Schluss!

    Und darauf noch ein interessantes letztes Kapitel. 8) Da kann ich mich SiriNYC anschließen, eine Fortsetzung ist so nicht unbedingt ausgeschlossen...

    Liebe Lesegrüße
    Eure Süße 
    :study::)

    Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren.

  • Hallo Leute!

    Spoiler anzeigen

    Harry wurde der Pate von Ted, Lupins und Tonks´ Sohn. Aber als dann die beiden gestorben sind und auch im Epilog fand sich kein Hinweis darauf, wo der kleine Ted nun hingekommen ist. Wurde er von Verwandten aufgenommen, warum nicht von Harry und Hermine? Oder habe ich da was überlesen?

    [-o<Im Grossen und Ganzen ein gewaltiges Showdown. JK wusste genau, wie sie die Spannung bis ans Ende halten konnte. [-o<

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