Elizabeth George - Am Ende war die Tat / What came before he shot her

  • Dies ist mal ein ganz ungewöhnliches Thema für Elizabeth George...


    Nachdem in ihrem letzten Buch (With no one as witness)

    - einem zwölfjährigen Jungen. Sie beschreibt sein Leben im von Drogen und Kriminaliät geprägten North-Kensington und die Mischung aus Schicksal und Umständen, die im Endeffekt ein Kind von 12 Jahren zu einem Mörder machen!


    Meines Erachtens eine hoch interessante Sozialstudie, die in vielen anderen sozial benachteiligten Stadtvierteln oder Städten dieser Welt angesiedelt sein könnte. Sehr gut geschrieben, fesselnd und mitreißend.


    Man muß nur ein wenig aufpassen, daß man sich nicht derartig in das Buch vertieft, daß man nach der Lektüre denselben Slang benutzt, indem jedes Gespräch wiedergegeben wird... das würde einem eindeutig ein paar hochgezogene Augenbrauen einbringen!

    Viele liebe Grüße von Barbara, Sammy, Bärchi, Benny und Bill!!!!

  • Oh Gott,

    Ich habe in einer Kurzbeschreibung nur gelesen, dass sie in einen Fall von Gewalt verwickelt werden, aber das... Ich hinke ja ein bisschen nach, weil ich nach "Wer die Wahrheit sucht", das ich für einen ziemlichen Flop hielt, vorerst nicht in HC-Bücher von E. George investieren wollte. Nun hoffe ich, dass das Folgebuch ("Wo es keine Zeugen gibt") bald als Taschenbuch erscheint, denn dieser letzte Band klingt wirklich sehr interessant und spannend.

  • Ich bin bei "With no one as witness" aus der Serie ausgestiegen, weil dieses Buch mich sehr gelangweilt hat. "What came before he shot her" werde ich mir nicht kaufen.
    Kommen darin denn wenigstens die anderen Figuren (Barbara Havers & Co) vor?

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Barbara Havers kommt nur in einem einzigen Absatz ganz zum Schluß bei der Vernehmung vor.


    Da es sich hier mal nicht um die übliche "who has done it"-Story handelt, solltest Du Dir vielleicht überlegen, dem Buch eine Chance zu geben! Ich war absolut fasziniert.
    Es hat mit der Serie nur insoweit zu tun, daß die "Geschichte" des Mörders des Opfers des letzten Bandes der Serie aufgerollt wird.


    Ein Buch, das ich von Elizabeth George nicht (mehr) erwartet hätte!


    Sorry Susannah - ich wollte wirklich nicht den Ausgang des letzen Bandes vorwegnehmen.... das war äußerst ungeschickt von mir :uups: !!

    Viele liebe Grüße von Barbara, Sammy, Bärchi, Benny und Bill!!!!

  • Das letzte Buch habe ich auf der Häfte abgebrochen, deshalb würde ich bei diesem Roman, der mich nach wie vor nicht sehr reizt, vermutlich auch nicht alles verstehen.
    Ist etwas darüber bekannt, ob E.G. weitere "normale" Krimis in dieser Serie veröffentlichen will?

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  • Das macht nichts, Barbara. So bin ich wenigstens schon mal darauf vorbereitet und der Schreck kommt nicht völlig unerwartet. :wink:


    Dass Elizabeth George die Reihe weiterführen will, verstehe ich eigentlich nicht. Die letzten Bücher waren ja wirklich schon ziemlich schwach und mir kommt das ganze ein bisschen gekünstelt und erzwungen vor.


    Dennoch würde mich interessieren, wann denn nun endlich "Wo es keine Zeugen gibt" als Taschenbuch erscheint... Weil lesen will ich es schon lesen... ;)

  • Danke für den Link


    Zitat

    Ich habe neulich irgendwo ein Interview mit ihr gelesen (ich glaube spiegel-online) und da hat sie zur Kenntnis gegeben, dass die Lynley/Havers Reihe weitergeführt wird.


    Ich hoffe, dass sie dann zu ihrer alten Form zurückfindet.


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    Einmal editiert, zuletzt von €nigma ()

  • Zitat

    Original von €nigma


    :lol: Das sehe ich auch so!! Sie war in "Wer die Wahrheit sucht" kaum zu ertragen!

  • Und genau weil die letzten Bücher von ihr so "zäh" waren, hat mich dieses Buch völlig überrascht... war nen Notkauf am Airport...


    Und plötzlich hing ich da - völlig fasziniert - das Buch ständig unterm Arm und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen...


    Dieses Buch geht weit tiefer als ich es von E.G. je erwartet hätte...

    Viele liebe Grüße von Barbara, Sammy, Bärchi, Benny und Bill!!!!

  • Ich habe auch für mich beschlossen, eine "George-Pause" einzulegen, weil ihre letzten Bücher so langweilig waren. Doch finde ich es nicht schön, hier bereits zu lesen, wer in einem anderen Buch erschossen wird. Ich fänd's gut, wenn das gespoilert würde, damit nicht noch anderen die Spannung genommen wird. (Auch wenn viele meinen, dass es den Büchern an Spannung mangelt :loool: )


    grüße von missmarple

  • Habe dieses Buchauf Deutsch gelesen "Am Ende war die Tat" und bin nicht 100% sicher, ob ich hier weiterschreiben soll, oder einen neuen Thread aufmachen?? Wie ist das üblich, bei Büchern die in meherern Sprachen gelesen werden??

    Liebe Grüße
    Gabi


    "Welchen Kummer deiner Seele du auch ertränken willst,
    deine Bibliothek ist der beste Keller!"
    Jean Cocteau

  • @ Gabi5


    Und was hältst Du von dem Buch? Ich habe es gar nicht mehr gelesen, nachdem der Vorgänger (With no one as witness) mich so gelangweilt hat, dass ich nach der Hälfte abgebrochen habe.
    Neulich habe ich beim Hugendubel schon wieder ein neues Buch von EG gesehen (englisches Hardcover). Ich werde dafür aber kein Geld mehr ausgeben. :(

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  • Und was hältst Du von dem Buch?


    Mir hat das Buch (allerdings auf Deutsch) sehr gut gefallen! Die ersten ca. 50 Seiten weniger, da dachte ich noch "naja", doch dann hat es zunehmend an Spannung aufgebaut und gegen Ende konnte ich es überhaupt nicht mehr aus der Hand legen.
    Ich finde es so realitätsnah, es regt zum Denken an und ich glaube diese Dinge geschehen täglich auf dieversen Straßen. Schrecklich Manche Menschen haben wirklich einen schlechten Start ins Leben ...

    Liebe Grüße
    Gabi


    "Welchen Kummer deiner Seele du auch ertränken willst,
    deine Bibliothek ist der beste Keller!"
    Jean Cocteau

  • Ich muss sagen, das war mein erstes Buch von Elizabeth George und wahrscheinlich auch mein letztes. Der Anfang war vielversprechend und das Ende fand ich auch ok. Die ganze Geschichte war aber viel zu stark in die Länge gezogen. Die Autorin hätte locker um 200 Seiten kürzen können, da im Mittelteil eigentlich recht wenig passiert und ich mich regelrecht gelangweilt habe.

  • Die ersten Bücher der Serie waren ganz gut, aber bei "With no one as witness" bin ich wegen Langeweile aus der Serie ausgestiegen.

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  • Ich habe mittlerweile das Buch gelesen, in dem

    Ich fand dieses Buch ziemlich mittelmäßig und fühlte mich wieder bestärkt in meinem Vorsatz, eine George-Pause einlegen. Dann war ich längere Zeit krank und hatte einen großen Bedarf an Hörbücher, da habe ich mir "Am Ende war die Tat" - natürlich auf deutsch - als Hörbuch aus der Bücherei ausgeliehen. Und wurde positiv überrascht.
    Da es ein auf 7 CDs gekürtztes Hörbuch war, gab es m.M. nach keine Längen, die einige hier kritisierten.
    Ich fand es interessant, in das Milieu eines "sozialen Brennpunkts" einzutauchen und fand, das diese Schilderung George gelungen ist. (Zumal ich kurz vorher in einem Weltspielgel den Bericht über Jugendgangs in Liverpool gesehen hatte) Ich bekam großes Mitleid mit und Hochachtung vor Joe, und zuweilen eine Stinkwut auf einige Charaktere z.B. die ignoranten Polizisten.
    Ich dachte ja auch, ich wüsste, wie das Buch ausgeht, fand das Ende aber doch überraschend.


    grüße von missmarple

  • Vielleicht wäre es doch gut, diesen Thread aus der Rubrik "Ausländische Bücher" zu verschieben, man findet ihn unter dem deutschen Titel nicht im Rezi-Index. Ich war ja noch nie ein Fan von Mehrfachthreads von ein und demselben Buch ...


    grüße von missmarple

  • Ich habe mir hier nur das Hörbuch aus der Bibliothek ausgeliehen, da mir schnell klar war, das dieser Titel aus der gewohnten Inspector-Lynley-Reihe herausbricht und da wollte ich das Geld nicht investieren.


    Mir hat es dennoch gefallen und ich war erschrocken, wie realitätsnah Elizabeth George den Alltag in sozialen Brennpunkten beschreibt. Gleichzeitig bin ich aber auch froh, dass die Autorin mit "Wo kein Zeuge ist" wieder gewohnte Krimibahnen eingeschlagen hat. Hier gefällt sie mir einfach am besten und ich kann es kaum erwarten, wie es mit Thomas Lynlwy und Barbara Havers weitergeht.

    :flower: Das Leben findet immer einen Weg und blüht pötzlich da wieder auf, wo man es am wenigsten erwartet.

  • Das war das erste Buch von Elizabeth George, das mich wirklich enttäuscht hat. Ich habe es ganz gelesen, weil ich immer auf Besserung gehoft habe. Leider vergebens.
    Meine Mama liest gerade den nachfolger ud ist davon auch sehr enttäuscht. ich bin mal gespannt. Schade, das sie so abbaut, das hätte ich bei ihr nie gedacht.
    Am Ende war die Tat ist einfach nur grotten langweilig und interessiert nicht wirklich, warum man dann ein ganzes Buch über das Leben des Jungen schreibt, werde ich nicht verstehen. Das hätte auch mit einem kapitel abgearbeitet werden können. Schade.
    ich hoffe auch, das sie zu ihrer alten Form zurück findet.

    Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen.


    [align=center]Oliver Jobes