David Safier - Mieses Karma

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Mieses Karma

4|284)

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 288

ISBN: 9783499275357

Termin: Mai 2018

  • Ich hatte das Buch heute im Briefkasten und freue mich nun auf die Lektüre - auch wenn noch andere Schätzchen auf meinem SUb warten. :bounce:

    „In jedem Menschen steckt ein König. Sprich zu dem König, und er wird
    herauskommen.” :king: 
    Dt. Sprichwort

  • Der Begriff "nett" wurde hier im Thread schon öfter strapaziert ... ich schließe mich an. Das Buch ist einfach nett. 2/3 des Buches sogar sehr nett, das letzte Drittel weniger nett, vielmehr übertrieben, gewollt lustig und kitschig. Insgesamt aber ein Lesevergnügen für einen Nachmittag, mit teils sehr gelungenen Ideen und Gedanken.

    Herzliche Grüße
    Rosalita


    :study:  
    Wenn das Schlachten vorbei ist - T.C. Boyle
     
     
     


    *Life is what happens to you while you are busy making other plans* (Henry Miller)

  • Habe das Buch schon vor längerer Zeit gelesen!!
    Ich fand es den Hammer, ich habe so gelacht!!!


    Ich kann es nur jedem empfehlen!!!

    Ich lesee gerade The Haunted
     :study: 2016: 51 Bücher
     :study: 2015: 31 Bücher :pale: 
     :study: 2014: 50 Bücher :pale: 
     :study: 2013: 69 Bücher :-, 
     :study: 2012: 50 Bücher :pale: 
     :study: 2011 : 132 Bücher :cheers: 
     :study: 2010 : 102 Bücher :dance:


    :flower: Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele :flower: 

  • Das Buch ist herrlich unterhaltend. Der Autor schreibt lebendig, mit Gefühl und vor allem witzig. Durch seinen lockeren und flüssigen Schreibstil liest sich das Buch sehr gut. Die Geschichte ist nicht vorhersehbar und auch nicht langweilig. An einigen Stellen musste ich sogar laut lachen. Und es lässt einen über das eigene Leben nachdenken. Ich fand es rund um gelungen – na ja fast - das Ende fand ich etwas schlecht gewählt und ich hatte das Gefühl, dass es etwas gehetzt geschrieben wurde.
    Aber dennoch empfehlenswert. Ich vergebe :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Nettes Buch das einige kurzweilige Stunden bereitet. Es besteht aus einigen originellen Ideen, hat jedoch manchmal seine Längen und der Schluss bewegt sich nahe der Schmerzgrenze zum Kitsch. Kann man lesen ist jedoch kein Muss ;)


    Dieser Ansicht ist meines Erachtens nichts hinzuzufügen. Hatte mir ehrlichgesagt etwas mehr versprochen...

    Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen, ab heute glücklich zu sein (Voltaire)

  • Der Begriff "nett" wurde hier im Thread schon öfter strapaziert ... ich schließe mich an. Das Buch ist einfach nett. 2/3 des Buches sogar sehr nett, das letzte Drittel weniger nett, vielmehr übertrieben, gewollt lustig und kitschig. Insgesamt aber ein Lesevergnügen für einen Nachmittag, mit teils sehr gelungenen Ideen und Gedanken.

    Dieser Meinung schließe ich mich an. Ich finde das Buch in Ordnung.
    Beim ersten Mal lesen ist es auch noch einigermaßen lustig und man hat auch ganz witzige Vorstellungen.
    Jedoch musste ich dieses Buch ein zweites Mal lesen (da wir es in der Schule als Zwischenlektüre gelesen haben) und fand es da um einiges "unlustiger". Die Witze werden flach und zunächst ganz gute Gedankengänge erscheinen sinnfrei.


    Ich denke, es ist für jeden etwas und manche werden das Buch lieben, wie ich es hier beispielsweise schon öfter gelesen habe, jedoch gehöre ich zu den Personen, die es einmal gut finden, aber sich beim zweiten Lesen schon langweilen und es anschließend weniger weiterempfehlen würden.
    Nichts für ungut :wink:

    Wenn der geworfene Stein Bewusstsein hätte, würde er sagen: Ich fliege, weil ich will. -Blaise Pascal

  • Jaja, was soll man zu so einem Buch sagen ? :wink: 
    Der Reihe nach so ungefähr folgendes: Als ich von der Idee des Buches gehört habe (durch das zugehörige Brettspiel auf der Spielemesse 2011 in Essen) dachte ich "Wow, super Thema, tolle Idee - unbedingt lesen." Gesagt getan, Buch besorgt, jetzt sogar passend zur Bücherchallenge 2012 (Januaraufgabe: Buch mit Tier) noch auf dem SUB: Los gehts.
    Bis etwa 2/3 auch wunderschön, tiefsinnig ohne zu anstrengend zu sein, mit einem zwinkernden Auge eine schöne erfrischende Geschichte erzählt. Mehrmals habe ich laut gelacht und nachdem ich während des Lesens (was insgesamt nur 2 Tage gedauert hat) mal hier in den Rezensionen gelesen hatte, kam bei mir die Frage auf: Warum die zwiespältige Meinung, ein tolles Buch, das von mir 5 Sterne + bekommen würde.
    Das Ende

    fand ich dermaßen schlecht, gehetzt erzählt, selbst in der kühnsten Phantasie un"realistisch", meiner Meinung nach auch ein Bruch im gesamten Erzählstil. Die einzige Konstante war Casanova, den ich bis zum Ende mochte. So einen krassen Bruch innerhalb eines Buches habe ich noch niemals erlebt.
    Fazit: Jetzt sind wir wieder am Anfang angekommen: Was soll man zu so einem Buch sagen ? :wink: Vielleicht 2/3 * 5 Sterne und 1/3 * 1 Stern ergibt 3,6 Sterne mit dem Abzug von 0,6 Sterne für den Ärger über das blöde Ende also eine glatte 3 Sterne und einem bedauernden: "Schade, es hätte auch mehr werden können."

    "Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht aus Intelligenz, sondern aus Phantasie." - Terry Pratchett


    :study: 

    61 Stunden - Lee Child

    London - Die Biografie - Peter Ackroyd


    :bewertung1von5: 2018: 19 :bewertung1von5:

  • Ich habe das Buch mal auf meine Wunschliste gesetzt, auch wenn ich derzeit nicht absehen kann, wann ich es lesen werde. Hängt auch von der Bücherei ab ...


    Hat zwar ein paar Jährchen gedauert :wink: , doch mittlerweile besitze ich das Buch. Ich habe es als Urlaubslektüre genossen und musste zuweilen laut lachen, was will man mehr. Die Grundidee ist originell und wird witzig erzählt. Eine höchst kurzweilige Lektüre, die einfach Spaß macht. Es hat mich allerdings - im Gegensatz zu einigen Vorrednern hier - nicht zum nachdenken animiert (was aber auch an der Urlaubsstimmung liegen könnte) Und ich kann mich an keine Stelle erinnern, an der ich traurig wurde, dazu war die ganze Geschichte einfach zu schräg.
    Ich habe das Buch übrigens später auch noch einmal als Hörbuch gehört, auch dabei kam keine Langeweile auf.


    Das bereits angesprochene Brettspiel habe ich auch, die Buchidee ist dabei gut umgesetzt worden, es macht also auch noch Spaß beim spielen.


    grüße von missmarple

  • Auf die eine oder andere Weise glauben wahrscheinlich die meisten an das berühmte Karma, auch wenn nicht jeder diese Bezeichnung für das Prinzip "irgendwann bekommt man die Rechnung für das, was man tut" verwendet.
    Kim für ihren Teil glaubt nicht daran. Das würde nämlich voraussetzten, dass sie sich reflektierend mit dem Leben im allgemeinen und ihrem im Speziellen auseinandersetzt. Aber dafür hat sie keine Zeit. Sie muss an ihrer Karriere feilen. Und als sie endlich ein großes Etappenziel erreicht hat und den Deutschen Fernsehpreis in der Hand hält, stirbt sie auf eine dermaßen absurde Weise, dass es gleich richtig lustig macht. Und so ist das ganze Buch aufgebaut. Absolut verrückte und wahnwitzige Ideen vereint mit einem (nicht einmalig aber dennoch sehr) lustigen Schreibstil voller Sarkasmus und Situationskomik lassen das Lesen dieses Romans zu einer enspannenden und amüsanten Lektüre werden.


    Es gibt keine Längen in der Geschichte (wie ich finde), weil Kim niemals zögert, etwas zu unternehmen und deshalb nie still steht. Diese Charaktereigentschaft wird auch auf den Erzählstil übertragen und es ist immer Action angesagt. Sehr gelungen fand ich auch die Darstellung Giacomo Casanovas, der hin und wieder in den Fußnoten auch zu Wort kommen darf und dessen Ausdrucksweise wirklich stark dem Ton der Memoiren (die ich tatsächlich gelesen habe) entlehnt, was wieder für einige witzige Stellen sorgt, weil sich der chauvinistische, dem 18. Jahrhundert entsprungene Casanova mit einer emanzipierten Frau wie Kim und auch den technischen Neuerungen der Gegenwart auseinandersetzten muss. Zusammen schaffen es die beiden aber auf der Evolutionsleiter soweit hochzuklettern, dass sie wieder Säugetiere werden und Kims Mission "Familie retten" angehen können. Dabei bekommt Kim zum ersten Mal Gelegenheit, von außen auf ihr menschliches Selbst zu blicken und erkennt, dass sie wirklich nicht gerade die angenehmste Person war. Im Laufe des Romans macht sie dann - unter anderem, weil sie ja immer weiter gutes Karma sammeln muss - eine ziemliche 180° - Wendung und lernt, dass sich nicht immer alles um das eigene Ich dreht.


    Am Ende gibt es dann zu der ganzen lockeren Komik auch ein bisschen was philosophisch angehauchtes zum Nachdenken, sozusagen die Moral von der Geschichte, die mich grade auch in Anbetracht von Kims Entwicklung sehr gerührt hat und das Buch zu einem schönen runden Abschluss macht.
    Gestört hat mich nur das Ende von Casanova ein bisschen, denn


    Eine absolut zu empfehlende Sommerlektüre also. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

  • Das Buch ist ganz nett. Man kann es, muss es aber nicht gelesen haben.


    Der Meinung schliess ich mich auch an. Ich hab das Buch gekauft, da ich gute Kritiken gelesen hatte und es auch von vielen empfohlen wurde. Leider war ich ziemlich enttäuscht. Die Geschichte mit der Reinkarnation an sich ist interessant und wizig. Aber das Ende ist nach meinem Geschmack zu kitschig und unwirklich. Auch der Schreibstil war für mich nicht sehr ansprechend. Irgendwie....zu einfach.. :-? 
    Aber für ein Buch Nur-Mal-So-Zwischendurch ist es sehr gut geeignet.
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    :study:Simon Beckett - Obsession


    Book hangover: Inability to start a new book, because you're still living in the last book's world. :drunken: 

  • Ich habe das Buch an einem Vormittag gelesen und fand es wirklich gut geschrieben. Die Idee mit der Reinkarnation war gut umgesetzt, die Handlung ging zügig voran und die Charaktere waren durchweg sympatisch. Mit seinen "nur" 280 Seiten ist das Buch in jedem Fall als nette Lektüre zwischendurch zu empfehlen. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:


    El Novelero

  • Habe "Mieses Karma" im Rahmen des Monats-Challenge-Threads-2013 gelesen und bin etwas zweigeteilt in meiner Meinung über das Buch.
    Die zahlreichen Widergeburten als Ameise, Meerschweinchen, Hund und co. waren sehr einfallsreich und amüsant. Als die Protagonistin dann allerdings als Mensch wiedergeboren wird, driftet die Geschichte doch sehr ins Unwahrscheinliche und Kitschige ab.
    Trotzdem gibt es von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: !

    Ich :study: gerade:
    "Das Lied von Eis und Feuer 4 - Die Saat des goldenen Löwen" von George R.R. Martin (Kindle)




  • driftet die Geschichte doch sehr ins Unwahrscheinliche und Kitschige ab.


    Du hast schon Recht, das ist wirklich kitschig und unrealistisch, aber eben auch charakteristisch für Satire. Ich meine die Geschichte wäre kaum lustig, wenn sie nicht überspitzt und übertrieben geschrieben wäre. Ich fand alles in allem passte dieser Schluss aber schon zu der Geschichte.


    Vielleicht sollte der Teil deines Beitrags besser gespoilert werden, falls jemand das Buch noch nicht gelesen hat und das hier in dem Thread liest!!! :wink:

  • Ich muss zugeben, ich bin positiv überrascht von diesem Buch. Nach all dem was ich so gehört bzw. gelesen hatte, erwartete ich extrem seichte Kost mit viel plattem Humor. Na ja, tiefgründig ist es nun wirklich nicht, aber das war sicherlich auch nicht beabsichtigt. Die Story ist ausgesprochen schräg und jede Möglichkeit wird genutzt, einen Gag zu erzielen. Meist gelingt das auch überraschend gut.
    Kim Lange, erfolgreiche Fernsehmoderatorin, wird auf dem Höhepunkt ihrer Karriere von einem Stück einer Weltraumstation erschlagen. Statt im Jenseits findet sie sich in einem Erdloch als Ameise wieder, da sie im Laufe ihres Lebens zuviel mieses Karma ansammelte. Voller Reue und aus Liebe zu ihrer Tochter beschliesst sie, die Reinkarnationsleiter wieder hochzuklettern und zu ihr zurückzukehren. Auf ihrem Weg dorthin begegnet sie u. a. Casanova, auch er ein Wiedergeborener, der sie nach besten Kräften unterstützt.
    Wie schon geschrieben: völlig schräg und zudem genauso albern. Mir gefielen insbesondere Casanovas Kommentare, die als Fussnote dem Fliesstext beigefügt wurden.
    Alles in allem eine unterhaltsame Lektüre.

    :study: Das Eis von Laline Paul

    :study: Der Zauberberg von Thomas Mann
     :musik: QUALITYLAND von Marc-Uwe Kling

  • Inhalt:
    Die Moderatorin Kim wird mit dem Deutschen Fernsehpreis belohnt, stirbt daraufhin jedoch eines mehr oder minder tragischen Todes. Anstatt jedoch einfach nur tot zu sein, wird sie wiedergeboren: als Ameise! Aufgrund ihres schlechten Karmas, das sie sich im Laufe ihres Lebens angesammelt hat, konnte sie nur als Ameise wiedergeboren werden. Nun muss sie sich hocharbeiten und gutes Karma sammeln!


    Meine Meinung:
    Die Idee zu dem Buch ist toll. Jedoch fehlt es mir allgemein an Spannung. Für mich persönlich ist dieses Buch von vorn herein zu platt gewesen: zu viele Zufälle auf einmal. Ewig lang keine Entwicklung, bis dann alles Knall auf Fall kommt!


    Der Humor in dem Buch hat mich ebenfalls nicht angesprochen. Einige Szenen haben mich zwar zum Schmunzeln gebracht, doch mehr auch nicht. Auch habe ich nach den einigen Seiten aufgehört zu lesen, da es mir zu langlebig war, dass sie dauernd als Ameise wiedergeboren wurde und ihrem alten Leben hinterhertrauert. Das hat so etwas den Wind aus den Segeln genommen.


    Daher gibt es von mir nur 2 Sterne, für die Idee. Für die Ausarbeitung gibt es jedoch keinen Stern, da es mir alles einfach nur zu plump und zu platt ist. Es sind zu viele Zufälle auf einmal und es dauert einfach viel zu lange, bis der Groschen bei Kim gefallen ist und sie sich probiert zu bessern.


    Bewertung:
    :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    LG Drami


    *~* Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. (Friedrich Nietzsche) *~*


    :study: Robert Low - Die Königskriege 01: Der Löwe erwacht
    Gelesen 2018: 8 (0): 3245 Seiten (490)


    Punktechallenge 2018: 88,45 Punkte

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