Hans Wilhelm Finger - Dhammayangyi- eine Reise ins Herz Birmas

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  • Eine phantastische Geschichte aus Birma.
    Dieses Buch ist die lebendige Biographie eines Tempels und der Menschen um ihn, mehr noch, es schildert die damit verbundene Geburt und den Untergang des ersten birmanischen Reiches. Die Geschichte erzählt von einem Fremden, der in das historisches Zentrum des geheimnisvollen Landes reist, die Begegnung mit den Menschen dort und mit den Kindern des Tempels, und der über den pyramidalen Dhammayangyi in phantastischer Weise tief in die Vergangenheit Pagans und seiner Bewohner eintaucht. Sie schildert die Schrecken des königlichen Erbauers, den Bau des Tempels und sein Fortleben in seiner Düsternis und im Spiegel von Mythen und Legenden, die von den Gläubigen bewahrt und von Mund zu Mund überliefert worden sind.


    Kurzbeschreibung bei amazon kopiert.


    Vorweg möchte ich sagen, dass es sich hierbei um eine der einfachsten, verständlichsten und schönsten Beschreibungen eines Bauwerks in Asien handelt, die ich je gelesen habe. Der Autor beginnt mit einer etwas rührselig-kitschigen Geschichte über seine Beziehung zu einigen Kindern in Myanmar. Allerdings klingt sie durch die Weltabgeschiedenheit des Landes wieder einigermassen glaubhaft. Dann erzählt er die Geschichte des Tempels, die sich aus Legenden und Mythen zusammensetzt, nach. Dabei fand ich es nicht so schlimm, wenn ich mir die schwierigen Namen nicht alle gleich merken konnte und manchmal zurück musste um zu schauen welcher König mit welcher Schwester usw. Aber der Geschichte tat dies keinen Abbruch, sie war eben wie ein Märchen sein muss. Daran schließt sich noch ein kurzer Abschnitt über die "technischen Daten" an. Sehr schön sind auch die mehr als 30 Fotos, welche wohl auch den etwas hohen Preis für dieses "Büchlein" erklären.

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