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Joanne K. Rowling - Harry Potter and the Deathly Hallows [EN]

Harry Potter and the Deathly Hallows

4.8 von 5 Sternen bei 679 Bewertungen

Band 7 der

Verlag: Bloomsbury Publishing PLC

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 607

ISBN: 9780747591054

Termin: Februar 2007

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  • So, hiermit eröffne ich die Harry Potter-Leserunde.


    Dies ist keine gewöhnliche Leserunde, sondern ich unterteile einfach das Buch in fünf Abschnitte und man kann in den betreffenden Threads frei über den Inhalt diskutieren, ohne auf Spoiler Rücksicht zu nehmen.


    In diesem Thread sprechen wir über Kapitel 1 (The Dark Lord Ascending) bis 8 (The Wedding).


    Los geht's, was hat Euch gefallen, was ist Euch aufgefallen oder unklar?

    Ich höre :musik: gerade "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker.

    Einmal editiert, zuletzt von Kasalla ()

  • Dann mache ich mal den Anfang. Inzwischen bin sich zwar "schon" bei Kapitel 10, hatte aber nur Zeit die ersten beiden Kapitel genauer zu kommentieren.


    Kapitel 1:


    Super, dass das Buch mit Snape beginnnt! Auch wenn ich kaum noch glauben kann, dass er zu den Guten gehört. Aber ich will mich nicht von meiner Theorie verabschieden. Meint ihr, Snape und Yaxley treffen in diesem Kapitel das erste Mal wieder auf Voldemort? Oder ist es hier nur eines von regelmäßig stattfindenden Treffen der Deatheater? Ich komme auf die Frage, weil Yaxley sagt: "You sound confident that your reception will be good."


    Als die beiden in die stille Runde eintreten, sagt Voldemort "you are very nearly late" - was ist das denn bitte für eine Aussage! Komische Grammatik! Musste einerseits grinsen, weil es so eine kindliche Aussage ist, andererseits aber eine Drohung drin steckt.
    Was wohl zwischen Band 6 und diesem Treffen in Snapes Leben vorgegangen ist?!


    Wer bitte ist "the source we discussed"? Dann wuerden wir den Verraeter kennen...


    Erschreckend, wie weit die Deatheater schon das Ministerium unterwandert haben! Sie sind echt gut organisiert! Das wird bald sicher noch schlimmer!


    Und wer ist der Gefangene im Keller? Ollivander?


    Die Malfoys und Bellatrix bekommen es in diesem Kapitel echt dicke, oder? Wo ist ihre Großspurigkeit hin? Soviel zu dem Geprahle und ihrem Glauben, Voldemorts Lieblinge zu sein! Hah... geschieht ihnen recht, aber ein wenig Mitleid habe ich doch mit Draco. Irgendwie ist er völlig ueberfordert. Ob er mutig genug ist, dem Kreis zu entfliehen und für das Gute zu kämpfen? Ich denke, Rowlings hat mit ihm noch mehr vor...


    Schade, dass man von Tonks und Remus' Heirat auf diesem Weg erfahren muss...


    Das Ende des Kapitels ist jawohl echt nur eklig... So kann man Leichen auch verschwinden lassen. Uargh...


    Kapitel 2:


    Endlich Harry!
    Schön, dass er wieder in Privet Drive ist. Das hat Tradition! Doch alles ist anders... Harry bereitet sich auf seine endgültige Abreise vor. Egal, worüber er nachdenkt, alles hat Bezug zu seiner Zukunft. Schön, durch seine Aufräumaktion nochmal mit Dingen aus der Vergangenheit konfrontiert zu werden. Der Spiegelsplitter wird sicher noch wichtig (er gehört zum "Zweiwegespiegel" - wusstet ihr noch, was das war? Dank http://www.harrypotterwiki.de kommen einige Wissensbrocken wieder, die ich völlig verdrängt hatte).


    Wer hätte gedacht, dass Dumbledores Familie ebenfalls an die Rassenlehre glaubte. Irgendwie hatte ich immer angenommen, dass er aus einer alten, ehrwürdigen aber doch toleranten Zaubererfamilie stammte. Hier fällt erstmals auf, wie wenig wir eigentlich über ihn wissen. Bestimmt tauchen während des Bandes noch mehr Informationen über ihn auf. Vielleicht gibt es ja auch noch mehr über Aberforth... Wusstet ihr, dass er der Wirt des "Hog's Head" in Hogmeade ist?


    Und Rita Skeeter... die ist ja so dreist und nie um eine Geschäftsgelegenheit verlegen, was? Ich finde sie zwar nervig, aber sie belebt die Handlung ja doch immer! Herrlich, was sie sich da wieder zusammengeschustert hat!


    Auch hier ein schönes Ende, das viel offen lässt!

    She wanted to talk, but there seemed to be an embargo on every subject.
    - Jane Austen "Pride and prejudice" - +

  • Ein wundervoller Anfang, Fezzig! =D>


    Dem ist ja kaum noch etwas hinzuzufügen! Im Gegenteil, ich hatte ein paar Dinge schon wieder vergessen... :uups: Dass die Schlange die Leiche am Ende des ersten Kapitels frisst finde ich auch ziemlich eklig und für ein "Kinderbuch" recht heftig.


    "you are very nearly late" habe ich gar nicht als komisch empfunden, ich empfand es als typisch britische Untertreibung, dass man ziemlich knapp dran ist, also nicht zu spät, aber fast... :wink: Übrigens, wenn man den Satz bei Google eingibt, kriegt man ne Menge Einträge, alle scheinen die komplett abgetippten Texte zu sein.


    Über Aberforth wusste ich bisher überhaupt nichts, bzw. hatte ihn bereits vergessen, falls schon einmal etwas über ihn zu lesen war..


    Kapitel 3:


    Der Abschied von den Dursleys... Zunächst typisch Vernon, wie er Harry anblafft, und dann geht mit Dudley plötzlich eine Wandlung vor, die darin endet, dass er Harry sogar dafür dankt, dass er sein Leben gerettet habe und ihm sogar die Hand hinhält. Als ich das las, fragte ich mich, ob man bei einem etwaigen Happy End am Ende des Buches auch die Versöhnung Harrys mit den Dursleys lesen würde. Dieses eine Kapitel war mir zu wenig Dursleys. :wink:

    Ich höre :musik: gerade "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker.

  • Zitat

    Original von JuleBule
    Ich hätte auch gerne am Ende noch etwas mehr von den Dursleys erfahren, ob sie noch mit Harry in Kontakt sind, etc.


    Jule:
    Tut mir leid, wenn mein Kommentar jetzt etwas unfreundlich klingt, aber ehrlich gesagt, gehört dein Kommentar hier nicht hin... [-( Ich finde es vollkommen okay, in den einzelnen Threads dieser Leserunde ohne Spoiler zu schreiben - man kann sich ja zusammenreißen und hier erst reinschauen und kommentieren, wenn man den betreffenden Teil beendet hat.


    Dass jetzt aber ein Kommentar zu enttäuschten Erwartungen, die letztendlich in ein Fazit gehören, hier zu lesen ist, finde ich schade. Du hast nichts wirklich wichtiges verraten, aber trotzdem fühlte ich mich nach dem Satz traurig. Als hätte ich was verloren...


    Ich konnte durch meinen Umzug leider erst spät beginnen und hatte bisher das Glück, dass nichts durchsickerte. Das soll auch so bleiben! [-o<
    Also bitte bitte: überlegt euch zweimal, was ihr wo postet...


    Hoffentlich nimmst du / nehmt ihr mir den Kommentar nicht krumm. Aber ich kann hier nur mitschreiben und -lesen, wenn sich alle an die Regeln halten.

    She wanted to talk, but there seemed to be an embargo on every subject.
    - Jane Austen "Pride and prejudice" - +

  • Fezzig:
    Tut mir leid, ich hatte das nur ohne Spoiler geschrieben, da Kasalla ja in ihrem Beitrag auch schon gesagt hatte, dass ihr das eine Kapitel mit den Dursleys zu wenig war, von daher dachte ich, dass eh schon klar war, was Sache ist. :|

  • So, jetzt aber etwas zum Inhalt.


    Kapitel 3:


    Ueber Dudleys Verhalten war ich auch erstaunt, aber anders als Kasalla empfand ich das Kapitel sehr "Dursley-typisch". Vernon ist wieder unverschämt ("Oi! BOY!") und von Petunia hatte ich mir in diesem Band mehr versprochen. Ihr wortloser Abschied war sehr verletzend. Gerade sie hätte doch noch was sagen müssen. Vielleicht begegnen wir ihr aber auch nochmal... Ich hoffe es! Dudleys Verhalten dagegen ist überraschend rührend und unbeholfen.


    Wir erfahren, dass auch den Muggles Gefahr droht, die sich aber unter ihr nichts vorstellen können. Vernons Theorie, dass es sich um ein Komplott handelt, um ihm sein Haus abzuluchsen, ist typisch für ihn. Statt Harry und "his lot" zu glauben, konstruiert er lieber unhaltbare Verschwörungstheorien. Aus Harrys Bemerkungen geht hervor, wie sehr auch die Welt der Muggle von Voldemorts Schreckensherrschaft beeinträchtigt wird.


    Gab es bereits einen Hinweis darauf, dass Harrys Schutz ab seinem 17. Geburtstag nicht mehr funktioniert? Wenn ja, hatte ich dies bereits wieder vergessen.


    Vernon sagt auf Seite 34 "If we'd seen CVs..." CV steht für Cirruculum vitae (Lebenslauf), oder?


    Ich mag Dedalus. Er ist so lebendig und sprudelnd. Natürlich ist er nicht der perfekte Beschützer für die Dursleys, denn sein exzentrisches Gehabe muss sie abschrecken.

    She wanted to talk, but there seemed to be an embargo on every subject.
    - Jane Austen "Pride and prejudice" - +

  • Das passt ja genau, hab gestern Abend das Kapitel "Shell Cottage" gelesen.
    Dann kann ich hier mal loswerden, was mir so auf dem Herzen liegt.


    Am meisten denk ich über Dumbledore nach. Er scheint ja genau gewusst zu haben was er tut und wem er was schenkt.
    Die Zeichen in Hermines Buch und auf dem Grab in Godrics Hollow (also dachte er wirklich, dass sie dahin kommen werden, auch wenn Voldemort leider den selben Gedanken hatte.).
    Aber von wem kommt der Patronus? Wer hat das Schwert in den See gelegt?
    Ich denke nicht, dass es der Geist Dumbledores war, auch wenn Ron sagt, der Patronus könne sich ändern.
    Was ich mich die ganze Zeit frage:
    Wenn Dumbledore alles so gut geplant hat, überall seine Spuren hinterlassen hat sodass sich nach und nach alles zu einem Bild zusammenfügt, scheint er ja gewusst zu haben, dass er stirbt.
    Das wäre auch noch eine mögliche Rettung für Snape. Dumbledore hätte darum gebeten haben können, dass Snape ihn umbringt. Aber ich glaube nicht, dass Snape gut ist.
    Jedenfalls hätte Dumbledore seinen Schützling doch etwas besser vorbereiten können auf die große Aufgabe, die ihn erwartet. Es ist schließlich nicht einfach etwas, von dem man sagen könnte: "Da muss der Junge allein durch, das muss er sich selbst erarbeiten" so als eine Art Test oder so, damit Harry lernt selbst seine Schlüsse zu ziehen, sondern die gesamte Welt hängt vom Erfolg oder Misserfolg dieser Aufgabe ab.


    Bin mal gespannt, wie es mit Dumbledore weitergeht.
    Und was war das mit "Dumbledores" Auge im Spiegel?
    Alles sehr mysteriös...

  • Und was ich noch loswerden wollte:
    Das kann doch nicht der echte Elder wand sein, den Dumbledore in seinen Händen hatte, oder?
    Das wäre doch viel zu einfach. Scheinbar wollte er ja nicht (lauf Harrys Interpretation), dass Harry sich die Deathly Hallows beschafft (dann dürfte aber eigentlich auch nicht der Ring mit dem Stein in dem Schnatz sein, das wäre dann ja unlogisch...oder soll das nur verhindern, dass Voldemort ihn kriegt, ohne überhaupt von den Deathly Hallows zu wissen?) und deshalb hat er ihn bestimmt aufwändiger versteckt.
    Er scheint ja einfach so irgendwo rumgelegen zu haben, sodass irgendwer ihn Dumbledore in die Hände gelegt hat.
    Es wäre ja leichtsinnig bei dem bevorstehenden Kampf zwischen Harry und Voldemort, Voldemort so leicht die Möglichkeit zu verschaffen, an den stärksten Zauberstab überhaupt zu gelangen...
    Nenene, das war nicht der echte.
    Warum aber kamen dann direkt Funken aus dem Zauberstab, als Voldemort in sich genommen hat?
    Hmm...

  • Bata, alle Achtung, Du bist in einigen Dingen ganz nah dran, bei anderen wiederum auf dem Holzweg. :mrgreen:


    Ich dachte auch die ganze Zeit, dass es typisch für solche Art von Büchern ist, dass der Held so oft "Versuch und Irrtum" spielen muss, wo doch ein paar klare Worte alles vereinfacht - und das Buch um 300 Seiten gekürzt :wink: - hätten!

    Ich höre :musik: gerade "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker.

  • (Ich hatte mich nicht "abgemeldet", doch ich lese auch gerade das Buch!)


    Über die vermeintliche Nähe der Dumbledores zur Rassenlehre als auch Dudleys unbeholfenen, aber gut gemeinten Abschied bin ich besonders froh: In dem Sinne, als jene Figuren immer "breiter" sind als eine pure Einseitigkeit. Ich finde es prima, wenn damit den Personen eine "Entwicklungsmöglichkeit" zugestanden wird! :thumleft:

  • Ja, tom fleo da sprichst du mir aus dem Herzen. Dadurch werden die Personen viel tiefgründiger!
    Ich fand das erste Kapitel sehr schön. (Also schön ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, ich fands spannend. :wink:)
    Aber das zweite Kapitel mochte ich irgendwie nicht, ich fand es ein bisschen langweilig und ziemlich mühsam zu lesen, lag aber vielleicht auch daran, dass ich mich erst ins Englische reinlesen musste.
    Das 3. Kapitel mochte ich auch sehr gern, ich fands schon "Dursley-typisch" und dass sie Dudley bedankt fand ich richtig toll! :thumright:
    So, jetzt muss ich direkt überlegen was das nächste Kapitel war... Habs nämlich schon länger her fertig gelesen...
    Aaah the seven Potters. Das Kapitel ist eines der besten, vor allem am Anfang. Da gings gleich so richtig gefährlich los. :lol:


    Fisch :cat:

  • Hab es gestern Abend nun endlich durchgelesen...und verstehe nun so einiges besser!
    Freu mich schon darauf, die ganzen Spoiler endlich lesen zu können!

  • Mario

    Hat den Titel des Themas von „Harry Potter VII - Seite 1 - 133 (Achtung, Spoiler!)“ zu „Joanne K. Rowling - Harry Potter and the Deathly Hallows [EN]“ geändert.

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