Michael Lewin Wer viel fragt

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    Kurzbeschreibung
    Als die sechzehnjährige Eloise Crystal Albert Samson beauftragt, ihren biologischen Vater ausfindig zu machen, hält er das zunächst für eine Teenagerlaune. Aber da er mal wieder nicht gerade von Aufträgen überflutet wird, beginnt er mit den Recherchen - und steckt plötzlich in großen Schwierigkeiten..."Es liest sich fesselnd, wie Michael Lewin seinen Helden mit diesem vordergründig kuriosen und unbedeutend klingenden Auftrag in eine Vielzahl von Wespennestern stechen läßt. Geradezu genüßlich nimmt man teil an Samsons akribischen Recherchen.


    Inhalt
    Der Privatdetektiv Albert Samson der so schwere Entscheidungen wie „soll ich mich zum Lesen in mein Büro begeben oder im Wohnzimmer bleiben?“ treffen muss, bekommt Besuch von einer neuen Klientin, Eloise.
    Er übernimmt zwar ihren „Fall“, allerdings mit grossem Vorbehalt, stösst in seiner unkonventionellen Art auch auf mehrere Ungereimtheiten was die Familie von Eloise betrifft und wenn dem Leser nach fast ¾ des Buches eine mögliche, „akzeptable“ Lösung präsentiert wird, weiss man, das kann nicht sein.



    Meine Meinung
    Die Krimis von Michael Lewin mit dem Protagonisten Albert Samson, wobei in Deutsch leider nur drei erschienen sind, strotzen weder von mörderischen Gewalttaten noch fliesst Blut. Die Spannung die der Autor aufbaut ist anderer Art, das hängt sehr mit Albert Samson zusammen. Mehr als einmal wundert man sich, und kann sich ein Lachen nicht verkneifen, wenn er sich wieder mal in eine unmögliche Situation hinein manövriert hat, wieso dieser Privatdetektiv nicht mehr Zeit im Gefängnis wie in Freiheit verbringt. Erst wenn er alle „Leichen“ ausgegraben hat, denn hartnäckig, das ist er, der „Fall“ somit gelöst ist, kann man wieder aufatmen, dass er nochmals mit „heiler Haut“ davon gekommen ist.
    Es ist ein Genuss dieses Buch zu lesen, man liebt ihn diesen etwas „skurrilen“ Privatdetektiv von der ersten bis zu letzten Seite.

    Bei so vielen Dingen, welche wieder in Mode kommen, kann ich es kaum erwarten, bis Moral, Intelligenz und Respekt wieder zum Trend werden.

    Denzel Washington

    Einmal editiert, zuletzt von serjena ()

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