Robert Sedlack - Afrikasafari

  • Kurzbeschreibung Amazon:
    Richard Clark ist neunzehn Jahre alt, kreist am liebsten um sich selbst, und wenn er gerade nicht an Sex denkt oder selbst Hand anlegt, dröhnt er sich mit Drogen jeglicher Art zu. Qualitäten, die ihn nicht gerade als Vorzeigesohn stolzer Eltern auszeichnen, und trotzdem wird er von ebendiesen aufgefordert, sie auf eine Reise nach Kenia zu begleiten. Richard ekelt sich vor den übergewichtigen weißen Durchschnittstouristen, und ist angeödet von seiner weinerlichen Mutter und seinem Whisky trinkenden Macho-Vater, die seinen Aggressionen hilflos gegenüberstehen. Doch in der Wildnis Kenias gibt es kein Entrinnen. Während Richard zwischen Hass, Selbstmitleid und Resignation schwankt, spitzt sich die Situation dramatisch zu, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die hochexplosive Stimmung auf tragikomische Weise entlädt.



    Also auf den ersten Seiten fand ich den Schreibstil schon mehr als gewöhnungsbedürftig, habe dann aber glücklicherweise weitergelesen, in der Hoffnung, dass es besser wird - und es wurde besser!
    Man wird als Leser auf die unglückselige Safari mitgenommen, die der Vater trotz zunehmender Seltsamkeit seiner Frau, Drogenkonsums seines Sohns und seiner eigenen Alkoholexzesse auf keinen Fall abbrechen will, da eineSafari seit jeher sein Traum war. Wohin das letzten Endes führt...lasst euch überraschen! :cyclopsani:


    Irgendwie schwankt man beim Lesen ständig zwischen morbider Faszination, komisch-tragischen Begebenheiten und Unverständnis...das ist zwar ungewohnt, aber auf jeden Fall nicht langweilig, sondern im Gegenteil sehr unterhaltsam.


    LG schnakchen