Ich berate mich mit meinem König über eine Möglichkeit, ein bestimmtes Heilmittel zu finden. Er hat da ein paar alte Informationen gefunden…
An welchem Ort (in eurem Buch) befindet ihr euch gerade?
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In Erzurum in Ostanatolien. Der Gebetsruf zum Abendgebet beginnt gleich. Ich steuere den Lastwagen auf das Gefängnistor zu. Auf der Ladefläche unter Heu versteckt: eine selbstgebaute Splitterbombe mit Zeitzünder. Mir bleiben fünf Minuten!

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Ich bin in den USA und versuche meine Mutter finanziell zu unterstützen. Es ist grad nicht einfach bei mir

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Wir sind mit der ganzen Familie bei Zinas Theateraufführung.
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Ich bin gerade zum ersten Mal unter Wasser und fühle mich ganz schwerelos

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Im Auto, neben meinem Lehrer.
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Ich sitze im Flugzeug und spreche mit meiner Schwester über unsere Urlaubspläne.
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Ich sitze außerdem auf einem Felsblock in Vystrana und schaue mir einen Drachen an.
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Im Auto, neben meinem Lehrer.
War das nicht das Buch, dass Emili so extrem aufwühlend fand? Berichte mal gerne, wie du es wahrgenommen hast.

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Im Auto, neben meinem Lehrer.
War das nicht das Buch, dass Emili so extrem aufwühlend fand? Berichte mal gerne, wie du es wahrgenommen hast.

Ja, das hat mich neugierig gemacht. Mache ich

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, das hat mich neugierig
Würde mich auch freuen das zu erfahren. Du gehst doch solche emotionale Themen anders an, wenn ich falsch liege berichtige mich bitte.
Bin gespannt, was du erzählst. Ich bin immer noch bewegt, wenn ich an diesen Roman denke. Aber so ging es mir auch mit Lolita von Nabokov. 
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Emili nachdem Lolita so oft erwähnt wird, hab ich überlegt, ob ich den Roman auch mal lesen sollte. Bisher habe ich mich immer dagegen gesträubt. Mal sehen. Ich werde berichten.
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Ich (der Autor) bin in Wien unterwegs, mit einer speziellen "Mission":
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Mein Pferd geht durch, ich versuche mich zu halten.
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Im Shelter. Ich suche mir einen Hund aus.
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nachdem Lolita so oft erwähnt wird, hab ich überlegt, ob ich den Roman auch mal lesen sollte. Bisher habe ich mich immer dagegen gesträubt. Mal sehen. Ich werde berichten.
Lolita fand ich ehrlich gesagt noch schwieriger zu verdauen. Dieser Roman ist aus Ich Perspektive des Humbolt erzählt. Ich fand es quälend schmerzlich.
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Im britischen Konsulat im westafrikanischen Kinjanja. Was ist so bemerkenswert an Dalmire, dass Priscilla ihn mir vorziehen konnte…?
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Ich habe untiges Buch gestern beendet und gebe meinen Senf in einem Spoiler dazu. Emili dYna
Spoiler anzeigen
Ich kann verstehen, warum viele das Buch als schwierig zu lesen und triggernd empfinden. Eine Triggerwarnung wäre sicher nicht verkehrt, vorn im Buch drin. Weiß nicht, ob die jüngeren Exemplare die tatsächlich haben, denn meins war schon etwas älter aus der Bibliothek.
Emili das Buch hat mich schon emotional berührt, aber sicherlich anders als viele andere potentielle oder tatsächliche Leser*innen. Mein Eindruck, den ich bereits nach wenigen Seiten gewann und der sich zum Ende hin nur verstärkte, nicht aber auflöste, war nämlich, daß eigentlich alle Figuren, denen die Autorin mehr Raum gibt, nicht ganz knusper sind. Auf Vanessa und Jacob gehe ich gleich noch kurz ein, aber ich fand z.B. auch Vanessas Eltern und das Lehrerkollegium ziemliche Versager. Die beiden einzigen Figuren, die mir ihre Sinne beisammen zu haben schienen, waren Ruby und Ira, der ja bezeichnenderweise mit Vanessa Schluß gemacht hat und auch nur ganz kurz und am Rand in der Handlung auftaucht, fast so, als habe Russell es bezweckt, die "Arena" mit unfähigen, durchgeknallten oder kranken Figuren zu füllen, um zu gucken, was dann passiert. Und obwohl Ruby einige gute Ansätze hat, verpaßt sie doch auch so manche Chance oder läßt Dinge nur angedeutet im Raum stehen, was einem Menschen in Therapie ja eigentlich auch nicht hilft.
In der Konsequenz wand ich mich als Leser an vielen Stellen, weil so vorhersehbar ist, daß das alles kein gutes Ende nehmen wird und daß die Autorin dem Leser am Ende des Romans eben keinen echten Abschluß gönnen wird, vordergründig, damit man als Leser noch eine Weile nachdenkt und das Buch nachhallen lassen muß (ich hege bei sowas immer die Vermutung, daß Autoren über ihren Buchschluß auch nicht hinausdenken, vielleicht aus Faulheit, weil so eine verkorkste Situation wie die von Vanessa auch nur mit viel Arbeit aufzulösen ist).
Schwierig war die Lektüre für mich, weil ich die beiden Hauptfiguren Vanessa und Jacob von Anfang an ganz unsympathisch fand. Strane kam mir von Beginn an übergriffig vor, z.B. seine Verweise auf das Frost-Gedicht und Sex. Sowas sagt doch kein normaler Lehrer zu seinen halbwüchsigen Schülern. Jacob schien mir eigentlich auch zu reflektiert für viele Dinge, die er im Laufe der Geschichte tut, z.B. sich überhaupt auf eine Schülerin einzulassen und später seinen Selbstmord. Irgendwie kriegte ich das nicht übereinander.
Vanessa...ganz schwierig für mich, was über diese Figur zu sagen. Am meisten hat mich erbost, wie manipulativ sie ist, ihrer Familie, Jacob, später auch Henry und anderen gegenüber. Bis zum Ende wird sie nicht wirklich erwachsen, obwohl sie sich selbst für sehr erwachsen und reif hält (das ist ja eigentlich auch die Ironie an der Geschichte, also, daß sie einerseits selbst sehr manipulativ ist, sich aber andererseits auch die ganze Zeit von anderen manipulieren läßt). Ich bin ehrlich, eigentlich hätte ich mir gewünscht, daß sie in den Fluß springt, weil ich es als Leser lästig fand, ihren meist unausgegorenen Gedankenwust bis zum Ende aushalten zu müssen. Ich fand, daß Russell an vielen Stellen so krass mit Verhaltensklischees von Traumatisierten spielt, daß ich mich schon fast persönlich beleidigt gefühlt habe, lol. Bei mir kam überhaupt keine Sympathie, kein Verständnis für Vanessa auf.
Insgesamt kamen mir gewisse Aspekte viel zu kurz oder wurden gar nicht erwähnt. Korrigiert mich, aber ich habe das so gelesen, daß er sich einer Vasektomie unterzogen hat, um sicherzustellen, daß er keine Kinder zeugen kann, um diese keinem Mißbrauch durch ihn selbst auszusetzen. Er ist sich also seiner Neigungen bewußt (s. Erdbeer-Schlafanzug und diese Daddy-Szene). Er geht auch in der Beziehung zu Vanessa planvoll vor, z.B. indem er direkt eine Eingabe bei der Direktorin macht, daß Vanessa ihn anhimmelt. Ich hätte es begrüßt, wenn er nicht als eindimensionales Monster (und dann noch fett und häßlich, na klar) hingestellt worden wäre, sondern wenn dieser an sich reflektierte Mann uns auch beim Versuch gezeigt worden wäre, sich seinen Neigungen zu stellen, sich Hilfe zu suchen. Das wird aber nur Vanessa zugebilligt. Damit läßt sich Russell die Chance durch die Lappen gehen, auch seine Seite der Geschichte zu beleuchten und ihn mehrdimensionaler zu gestalten. Auch mochte ich diesen Zufall nicht, daß ausgerechnet Henrys Frau jetzt mit Strane zusammenarbeitet. Das sind alles Dinge, die mich gegen ein Buch einnehmen.
Ich habe das Buch gestern mit 3 Sternen bewertet, muß jetzt aber nach unten korrigieren, wie ich gerade merke.
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Lolita fand ich ehrlich gesagt noch schwieriger zu verdauen. Dieser Roman ist aus Ich Perspektive des Humbolt erzählt. Ich fand es quälend schmerzlich.
Vor vielen Jahren gelesen, aber Maschenka von Nabokov hat mich mehr beeindruckt!
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Ich sitze in einer Kutsche und bin unterwegs zu der Residenz einer Person, mit der wir uns unterhalten müssen.
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