Eva Heller - Melittas wunderbare Verwandlung

Melittas wunderbare Verwandlung: Für Kin...

5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: dtv

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 160

ISBN: 9783423622424

Termin: November 2005

  • Inhalt:


    Klappentext:


    Lesen macht schlank, beliebt und glücklich! Hätte Melitta auch nicht so ohne weiteres geglaubt. Doch als sie das dicke Märchenbuch entdeckt und anfängt zu lesen, denkt sie kaum mehr an Schokoriegel und Chips. Und die anderen Kinder im Park, die mit dem Moppel vorher nicht spielen wollten, hängen bald an ihren Lippen: So schön sind Melittas Geschichten nämlich. Und viel gesünder als Naschkram sind sie sowieso.


    Meine Meinung:


    Ein Buch über das Lesen, das nicht belehrend daher kommt, sondern sehr gute Argumente dafür liefert, warum Lesen wichtig ist und wie man sich gegen abschätzige Bemerkungen der Gleichaltrigen wehren kann, wenn diese einen an als "Leseratte" beschimpfen.


    Eva Heller hat das Buch nicht nur geschrieben, sondern auch illustriert. Sie begnügt sich nicht damit, schöne (und überaus witzige) Zeichnungen zu liefern, sondern stellt zudem viele Denkanstöße zur Verfügung, die leicht in das Lesen, bzw. Vorlesen einfließen können (z. B. "Ist Lesen eine Sportart, bei der man oft nickt, den Kopf schüttelt, die Stirn in viele Falten legt, die Augen aufreißt und den Mund verziehen muss?). Die Leser sind also aufgefordert, nicht nur passiv zu lesen, sondern ihre eigene Fantasie spielen zu lassen. Ein Ansatz, der mir sehr gut gefallen hat.


    Anfangs ist Melitta ein schüchternes Mädchen, das sich in einer neuen Stadt zurechtfinden muss. Ein auf dem Flohmarkt gekauftes Märchenbuch bringt sie zum Lesen. Ihr Nachbar Professor Kugelklugel beantwortet ihr manche Frage, die sich aus ihren Begegnungen mit baldigen Schulkameraden entstehen. Zum Schluss ist sie selbst in der Lage, mit diesen umzugehen.


    Ein Buch ab ca. 8 Jahren. Wird es vorgelesen, können sicher auch schon kleinere Kinder zuhören.


    Empfehlenswert! :thumright:

    She wanted to talk, but there seemed to be an embargo on every subject.
    - Jane Austen "Pride and prejudice" - +