Autor oder Autorin?

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  • Ich habe vor kurzem einer Freundin ein Buch (Die Bildhauerin von Minette Walters)empfohlen und sie wollte es partout nicht lesen weil es von einer Frau geschrieben ist. Ich habe dann noch großartig erklärt dass das doch kein Argument ist, aber als ich dann mal mein Bücherregal angeschaut habe, musste ich feststellen, dass auch ich nur sehr wenig Bücher von Autorinnen besitzte. Wie ist das bei Euch?


    Uli

    Ohne eigene Bücher zu sein, ist der Abgrund der Armut, verweile nicht darin.
    -Ruskin-

  • Bei mir ist das eigentlich recht ausgeglichen.


    Es gibt irgendwo einen Thread über Lesegewohnheiten von Frauen und Männern, dort wurde festgestellt, dass es schon typische Männer- wie auch Frauenromane gibt.


    Aber bei den Autoren kann man das nicht so genau festlegen, finde ich. Genauso wie es Männer gibt, die herrlich schmachtige Liebesromane (z. B. Nicholas Sparks) schreiben können, können Frauen auch knallharte Thriller schreiben (z. B. Mo Hayder - von der ich lange gar nicht wusste, dass es eine Frau ist, bei dem undefinierbaren Vornamen :wink: ).

    Ich höre :musik: gerade "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker.

  • Ich habe fast nur alles Autorinnen, aber auch ein paar Männer darunter. Nicht viele, weil ich auch keinen guten finde bis jetzt wer mal einen schönen Liebesroman schreibt. Ich glaube es liegt auch etwas daran was man für Bücher liest.

  • Hallo!


    Bei mir ist es fast ausgeglichen.


    60% Männer, 40% Frauen schätze ich, könnte sich aber auch die Waage halten.


    Mir persönlich ist es egal, welches Geschlecht schreibt!

  • Ich habe bis jetzt eigentlich auch nur Autorinnen. Ich lese hauptsächlich Liebesromane und da gibt es eigentlich nur Nicholas Sparks, der mir jetzt einfällt und mir auch gut gefällt :)


    Liebe Grüße :rendeer:


    Mausepups :dance:

    :study: Nora Roberts - Zeit der Träume


    "Das Lächeln das du ausendest, kehrt zu dir zurück."

  • Bei mir überwiegen (bedingt durch das Genre) die Frauen mit ca. 70 %.


    Ich achte aber nicht extra darauf, ob das Buch von einem Mann oder einer Frau geschrieben wurde, es ergibt sich halt so.

    LG,
    Cehoernchen

    A positive attitude may not solve all your problems, but it will annoy enough people to make it worth the effort.
    (Herm Albright 1876 - 1944)

  • Ich habe auch mehr Bücher von Frauen, aber das liegt wohl daran das ich viel Liebesromane Lese!!


    ca. 60% frauen und 40% Männer stehen bei mir im Regal

  • Bis vor einigen Monaten hatte ich fast ausschließlich nur Bücher von Frauen in meinem Regal (Charlotte Link, Mary Higgins, Barbara Wood, Franziska Wulf, Rebecca Gable,...). Mittlerweile haben sich ein paar Männer dazugesellt, aber die Autoren, von denen ich alles kenne, sind immer noch zu 99,99999% weiblich. Der einzige Mann darunter ist James Patterson, bin noch nicht ganz durch, durch seine Bücher, aber ich arbeite daran :D

    Viele Grüße
    Bine


    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen.


    Ich :study: "Stirb ewig" von Peter James

  • Ich hab gradmal gegeguckt und muss zugeben ich habe kein einziges Buch welches von einer Frau geschrieben wurde :roll:. Was sagt das jetzt über mich? Und was sagt das jetzt über die Authorinen?

    Laß uns fliegen, schöne Sehnsucht, näher an unsre Träume
    Laß uns wieder atmen, laß uns wieder sehn
    Entfache dieses Feuer, in mir dieses Feuer
    Und nichts als dieser Traum wird wahr
    ein Traum so fern und doch so nah

  • Ich habe mal nachgeschaut und bin ich echt verwundert. Ich habe nur 20% Bücher von weiblichen Autoren und 80% von männlichen.


    Schaut man aber die Genres, so wird das erklärbar. Früher las ich mehr Science Fiction, wo kaum bis gar keine Frauen Bücher schreiben. Bei dem Sachbüchern ist eine Autorin darunter, aber die Verteilung ist auch hier nicht zu leugnen. Bei den Fantasy-Büchern ist es ausgeglichen.


    Da ich seit Monaten viel Fantasy lese und meine neuesten fast alle von Frauen geschrieben wurden, wird der Autorinnen-Anteil noch steigen. ;)

    Zufälle gibt es nicht! (Mortimer Wittgenstein, fiktive Person von Christoph Marzi)


    Ich :study: gerade:
    querbeet


    LibraryThing

  • Also bei mir ist es eigentlich recht ausgeglichen. Aber ich achte ehrlich gesagt auch nicht darauf, ob ein Buch nun von einem Mann oder einer Frau geschrieben wurde. Wenn einem das Buch gefällt ist es eigentlich ja auch egal.


    lg Bree

  • Ja, besonders drauf ACHTEN tue ich auch nicht, doch nun, wo die Frage mal im Raum steht, stelle ich auch mit Verwunderung und mit Ostlatte fest, dass ich nur ca. 20 % Lesestoff von Frauen habe. Darunter sind dann Frauen wie J.K.Rowling, Sigrid Undset, Virginia Wolfe, Hilde Domin, Magda Szabo, Sylvie Germain und ein paar mehr, doch die große Mehrheit wird mir von Männern geliefert...


    Es wäre interessant zu sehen, in welchen Sparten ganz offziell wer wieviel beiträgt. Es müsste dazu doch Statistiken geben???

  • Zitat

    Original von tom fleo
    , stelle ich auch mit Verwunderung und mit Ostlatte fest, dass ich nur ca. 20 % Lesestoff von Frauen habe.


    Ob ich auf diese Quote überhaupt komme, bezweifle ich :uups: Ich denke, es werden höchstens 10 max. 15% sein. Die Bronte Geschwister sind nun gut vertreten, deren Stil mag ich auch sehr. Dann stummeln sich in meinem Regal noch Ingrid Noll und Ulla Hahn, von beiden bin ich nicht überzeugt, in meinen Augen haben sie kein gesundes Männerbild ;)
    Allende und Blixen, die werde ich mir 2007 mal genauer anschauen ...

  • Zitat

    Original von Porter
    Ich hab gradmal gegeguckt und muss zugeben ich habe kein einziges Buch welches von einer Frau geschrieben wurde :roll:. Was sagt das jetzt über mich? Und was sagt das jetzt über die Authorinen?


    Vielleicht sagt es, daß Du Dich sehr ungerne mit Deiner "weiblichen" Seite und deren Perspektive auseinandersetzt ? Bist halt ein ganzer Kerl. :wink:
    Über die Autorinnen sagt es sicher nichts, oder wilst Du andeuten, daß Autorinnen so schlecht schreiben, daß sie es nicht "wert" sind gelesen zu werden ?

    LG
    Schoenchen O:-)
    :study:
    Meine Bücher, Meine Gedanken, MEIN BLOG

    Einmal editiert, zuletzt von Schoenchen ()

  • Mal eine andere Frage?
    Schreiben denn vermehrt die Autorinnen "Unterhaltungsliteratur" und "Liebesromane". Zum Beispiel so komplexe Bücher wie jetzt "Der Hunne am Tor", "Der Vorleser" usw. das sind Themen, die Männer angehen. Trauen sich die Frauen an solche Themen nicht heran?

  • Hallo zusammen!


    Also mir ist es egal ob der Autor männlich oder weiblich ist, ich glaube bei mir überwiegt auch keines der Beiden. Sieht also ziemlich gemischt in meinem Regal aus! :D


    Ich glaube schon das auch Frauen sich an die Themen ranwagen, vielleicht nur anders als die Männer, oder weniger als die Männer. Grübel. :-k


    Gänseblümchen

  • Wenn Euer Frauenanteil der Bücher hauptsächlich durch Liebesromane zustande kommt, dann wundert es mich nicht, dass es bei mir so wenige sind, denn Liebesromane sind nicht so mein Fall.
    Reine Liebesromane sind meiner Erfahrung( die sich zugegebener Maßen nicht auf sehr viele Liebesromane stützt) nach oft seeehr nah am Kitsch gebaut und das mag ich gar nicht.
    Autorinnen die ich im Schrank stehen habe sind:
    Rowlings, Gable, Christie, Bronte, Austen, .....mehr fallen mit gerafe nicht ein.



    Uli

    Ohne eigene Bücher zu sein, ist der Abgrund der Armut, verweile nicht darin.
    -Ruskin-

    Einmal editiert, zuletzt von Uli ()

  • Mir ist es eigentlich egal, ob das Buch von einem Mann oder einer Frau geschrieben ist. Hauptsache der Inhalt interessiert und faziniert mich.
    In meinem Regal stehen auch sehr "gemischte" Autoren.

  • mondfee


    "GEMISCHTE" Autoren. ?Gibt es mehr als weiblich und männlich? ;)

    Ohne eigene Bücher zu sein, ist der Abgrund der Armut, verweile nicht darin.
    -Ruskin-

  • Uli: die Frage hätte auch von Bastian Sick stammen können! :mrgreen:

    Ich höre :musik: gerade "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker.

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