Star Trek: Stargazer (Sammelthread)

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  • Bevor er das Kommando über die U.S.S. ENTERPRISE-D übernahm, war Jean-Luc Picard der jüngste Captain der Föderation an Bord der U.S.S. STARGAZER. Dies ist die Geschichte, wie es dazu kam:


    Nachdem die STARGAZER in einem Gefecht ihren Captain und ihren ersten Offizier verlo-ren hatte, hatte ihr zweiter Offizier – Jean Luc Picard – das Kommando übernommen und das Schiff aus der Katastrophe heraus geführt. Als Reaktion darauf macht ihn StarFleet-Command zum jüngsten Captain, den StarFleet bis dahin hatte und das, ohne dass er jemals als erster Offizier gedient hat. Eine Entscheidung, die viele seiner Kollegen auf anderen Schiffen stark irritiert. Und die den frisch gebackenen Captain auch stark verunsichert. Bei einem Treffen aller Captains seines Sektors unter dem Vorsitz von Admiral McAteer bekommt er die Ablehnung seiner Kollegen sehr deutlich zu spüren. Kurz darauf bekommt er allerdings einen Auftrag, an dem bereits knapp ein Dutzend StarFleet-Captains gescheitert ist. Er soll einen Piraten namens White Wolf fassen, der regelmäßig StarFleet-Transporter überfällt und sich danach in einen Raumbereich begibt, der durch einen Lazarusstern schwierig zu navigieren ist und in den bisher kein Schiff erfolgreich eindringen konnte, ohne nach einiger Zeit entweder seine Sensoren oder seine Schilde zu verlieren. Das Schiff des Piraten hat dabei bisher noch niemand zu Gesicht bekommen.


    Insgesamt ist dieser Roman sehr flüssig und mitreißend erzählt und die Charakterezeichnungen sind überzeugend. Die Geschichte selber ist nicht sonderlich originell, aber ausreichend interessant und gut erzählt, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte und nach Beendigung der Lektüre sofort zum zweiten Band greifen muss. SEHR EMPFEHLENSWERT.

  • In diesem zweiten Band der Stargazer-Serie ist Admiral MacAteer immer noch darauf aus, Cpt. Picard und seinen ersten Offizier aus ihren Positionen zu manövrieren. Um dafür Zeit zu gewinnen schickt er ihn auf eine überflüssige Evaluationsmission. Kurz zuvor werden allerdings einige Besatzungsmitglieder ausgetauscht und unter anderem kommt Ensign Cole Paris an Bord der STARGAZER. Kurz vor dem Abflug bekommt Wu, Picards zweiter Offizier ein Angebot für eine Position auf ihrem alten Schiff, dass sie zuvor nur verlassen hatte, weil es dort keine Beförderungsmöglichkeiten mehr gab. Diese Situation hat sich rapide geändert und nun würde sie gerne zu ihrem alten Captain zurückkehren. Picard ist nicht übertrieben glücklich damit, aber erklärt sich einverstanden, nicht wissend, dass MacAteer bereits einen Kandidaten für die Stelle eines zweiten Offiziers sucht, der als trojanisches Pferd an Bord der STARGAZER dienen soll. Kurz vor Beginn der Mission bekommt Simeon, der Maschinist der STARGAZER eine sehr persönliche Nachricht von seinem Heimatplaneten, die ihn zwingt, Urlaub zu nehmen. Er wird im Laufe der Reise immer unansprechbarer, was seine Freunde dazu treibt, hinter seinem Rücken Erkundigungen einzuziehen. Er soll als Vertreter seiner Familie an einem Wettkampf teilnehmen, bei dem es darum geht, gegen Teams der anderen beiden Rassen seines Planeten anzutreten um das Vorrecht zu erringen im Namen seiner Art eine begrenzte Zahl von Eiern zu befruchten. Da andere männliche Verwandte, die ihm dabei hätten helfen können in Unfällen verstorben sind, beschließen seine Freunde, dar-unter auch Cpt. Picard und Ben Zoma – der erste Offizier der STARGAZER – ihm behilflich zu sein. So findet er beim Versuch auf den Planeten hinunter zu beamen den Transporterraum bereits ziemlich gefüllt.


    Die Grundsituation ist strukturell gesehen nicht neu, aber mit seinen Charakterezeichnungen und seiner Art zu erzählen gelingt es Michael Friedman problemlos, die Geschichte auf allen Ebenen interessant, spannend und glaubwürdig zu halten, was vom rein handwerklichen Mo-ment bereits eine sehr gute Leistung ist. Es macht wahnsinnig Spaß diese Geschichte zu lesen und man hat Schwierigkeiten, das Buch für einige Minuten aus der Hand zu legen. Außerdem lässt es einen am Ende der Fortsetzung entgegenfiebern. Beim Satz meiner Ausgabe ist ein kleines Problem aufgetreten, da man gegen Ende die einzelnen Erzählstränge nicht durch Leerzeilen voneinander abgetrennt hat, was das Lesen stellenweise ein wenig verwirrend macht. Nichtsdestotrotz ist auch dieser Band der neuen Serie ABSOLUT EMPFEHLENSWERT.

  • Admiral Ateer ist immer noch nicht zufrieden damit einen 28-Jährigen als Captain eines der Schiffe seines Flottenbereichs zu haben. Als darum eine kriegerische Entwicklung ins Haus steht, schickt er die STARGAZER in einen etwas abgelegeneren Raum um Picard aus der Bahn zu haben. Zuvor muss der junge Captain allerdings noch seinen Waffenoffizier Vigo auf der Waylandstation zurück lassen, weil es dort einen neuen Typ von Phaser-Emitter zu bewundern gibt. Vigo freut sich auf diesen Abstecher, weil einer seiner alten Freunde und Mentoren der Chefentwickler dieses neuen Emitters ist. Doch dieser scheint weniger erfreut zu sein, seinen alten Bekannten wieder zu treffen und auch die Vorführung des neuen Emitters fällt für alle angereisten Ingenieure eher enttäuschend aus. An diesem Abend geht Vigo sehr unzufrieden zu Bett.


    Währenddessen befindet sich die STARGAZER auf dem Weg zu einer seltsamen Anomalie, die die Besatzung im Auftrag von StarFleet näher untersuchen soll. An Bord ist die Stimmung mittlerweile ziemlich entspannt, weil sich die Besatzung an den neuen jungen Captain gewöhnt hat und ihm großes Vertrauen entgegen bringt. Doch Gerda Asmund und der Doktor halten ihre Beziehung weiterhin geheim, weil sie befürchten, dass der Captain sich dazu gezwungen sehen könnte, einen von ihnen beiden auf ein anderes Schiff versetzen zu lassen, da StarFleet zu dieser Zeit intime Beziehungen zwischen Offizieren nicht besonders gerne sieht. Gerda hält ihre Beziehung mit dem Doktor deswegen sogar vor ihrer Zwillingsschwester Idun geheim.


    Spannend, voller Gefühlstiefe und mit komplexen Charakterdarstellungen. ABSOLUT EMPFEHLENSWERT.

  • Die Abenteuer der U.S.S. STARGAZER gehen weiter und in diesem Band begegnet Picard einer neuen „alten“ Bekannten. Bei einer Undercover-Aktion auf der Sternenhandelsstation OBLIVION trifft er zunächst eine interessante Frau, die ihn irgendwoher zu kennen scheint. Dies ist Besorgnis erregend, weil er auf dieser Mission nicht erkannt werden darf. So verlässt er schnell die Gaststätte in der er die Dame getroffen hat um sich zu einem Treffpunkt zu begeben, wo er einen Zartanier treffen soll, den er in den sicheren Bereich der Föderation bringen soll. Doch kaum hat er seine Zielperson gesehen, als eine Explosion den Platz an dem sie sich treffen sollte erschüttert und die Zielperson flüchtet. Picard selbst wird von einem Schaulustigen als der Bombenleger identifiziert und verhaftet. Da er seine wahre Identität nicht preisgeben kann, steckt er nun in Schwierigkeiten, aus denen er von der Unbekannten aus der Gaststätte gerettet wird.


    Zusammen mit seiner neuen Freundin macht sich Picard – der zu dem Zeitpunkt unter dem Decknamen Dixon Hill unterwegs ist – auf die weitere Suche nach seinem verschollenen Kontakt, wobei die Struktur der aus Schrottschiffen zusammengebauten OBLIVION diese Suche nicht unbedingt einfacher macht. Nachdem er und Guinan sich als Cattaxaner getarnt haben, sind sie zwar zunächst vor den Sicherheitsleuten der Station sicher, aber sehr schnell merken sie, dass sie nicht die Einzigen sind, die auf der Suche nach Picards Zielperson sind. Eine Gruppe von Cardassianern unter der Leitung von Enabran Tain fragt ebenfalls nach der Zielperson, wobei ihre Form der Fragestellung wesentlich nachdrücklicher ist, als die Picards oder auch als die der Sicherheitsleute. Und so ergibt sich ein Wettrennen in einer zwei Seiten unvertrauten Raumstation – gegen die Zeit und gegeneinander.


    Amüsant, spannend und mit vielen kleinen Verbindungen zu bekannten Geschichten ist auch dieser Band ABSOLUT EMPFEHLENSWERT.

  • Admiral McAteer ist unzufrieden. Darum bekommt die STARGAZER immer wieder wenig interessante Aufträge – schließlich kann man dem jungen und unerfahrenen Cpt. Picard nichts wirklich Ernstes zutrauen. Zur Sicherheit inspiziert er dann auch noch die STARGAZER – auf der mit dem Fähnrich Ulelo kurz zuvor ein geistig gestörter Spion enttarnt wurde und die ein anderer Fähnrich in der Folge der Affäre um die Doppelgängerin der Asmundzwillinge verlassen hat – wobei er Picard auch noch ankündigt, dass es eine Evaluation seiner Kommandokompetenz geben würde, bei der fast nur Picards politische Gegner am Entscheidungsprozess beteiligt sind. Danach ist Picard mehr als glücklich seinen Gast in einem Shuttle zu seinem nächsten Ziel zu schicken.


    Die Geschichte kommt in ihrer Auflösung ein wenig dünn daher und man kann nur hoffen, dass „Maker“ von Michael Jan Friedman hier einige Punkte noch einmal aufgreift und vertieft. Ansonsten ist dieser Roman GANZ NETT und für diejenigen, die wissen wollen, was mit einigen lieb gewonnenen Charakteren weiter geschieht auch nicht zu vermeiden.

    1. (Ø)

      Verlag: Pocket Books/Star Trek


  • Die STARGAZER ist immer noch unter den misstrauischen Augen von Admiral McAteer, der plant Cpt. Picard in einem Kompetenz-Hearing seines Ranges zu entledigen. Doch sehr schnell kommt wieder etwas dazwischen, denn verschiedene Planeten werden nahe der galak-tische Barriere bedroht und Cpt. Picard muss sich zunächst um dieses neue Problem küm-mern, bevor er zu seiner Degradierung schreiten kann. Durch Serenity Santana – die mit als einer der Gründe für seine mögliche Absetzung angeführt ist – erfährt er von einer Bedrohung für das Volk der Ubbarak, die droht auch auf den Rest der Galaxis auszugreifen. Die Bedro-hung geht von einem Nuyyad aus, einem alten Feind des Volks von Serenity und nur die Tat-sache, das sie von einem hochrangigen Nuyyad begleitet wird, der ihre Worte bestätigt, lässt Picard ihren Worten glauben schenken. Was McAteer dazu denken mag, schiebt er zunächst beiseite.


    Spannend bis zuletzt und mit dem Ende dieser Story ist der Roman noch lange nicht zu Ende, denn Cpt. Picard muss ja noch zu einer Anhörung. Und die verläuft überaus überraschend. SEHR EMPFEHLENSWERT.

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