Sidney Somerset: Jamma der Weltentrotter

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  • Ich möchte hier gerne das Buch vorstellen, über dass ich mich seit drei Tagen schief und kaputt lache.



    Das Buch heißt "Jamma der Weltentrotter Teil 1".



    Der Titel fast wunderbar zusammen worum es in diesem ersten Teil einer offensichtlich längeren Geschichte geht.
    Es geht um einen Außerirdischen, einen Ogliatak mit dem Namen Jamma, der in seinem Job als Logistiker für ein interstellarisches Unternehmen, die Langeweile zum Freund hat.


    Aus dieser Langeweile heraus, kommt er eines Tages auf die Idee, vollkommen entfremdet von der Welt durch allzu starken Fernsehkonsum, sich durch Handel mit Buntlacks, einer starken Droge und einem wirklich guten Babypuder, in kriminelle Kreise zu bringen.


    Jamma schafft es schnell, diese Kreise gegen sich aufzubringen, weshalb ihm bald von diesen Kreisen nach dem Leben getrachtet wird.


    Dies zeigt sich in Form riesiger, muskulöser und schwerbewaffneter Auftragskiller, die das Verhalten von vierzehnjährigen Teenie-Mädchen bei ihrer Arbeit zeigen.
    Entkommen kann Jamma nur mit Hilfe der mysteriösen Anne Ternity, die ihm mehr Rätsel aufgibt, als ihm tatsächlich zu helfen.


    Nach seiner Flucht muss sich Jamma mit verschiedenen anderen Schreckensgestalten des Universums herumplagen, wie Sauftouristen von der Erde, Wissenschaftlern in riesigen Roboterkörpern mit geringen Sozialkompetenzen, Menschenzombies mit durchgeschmorten Gehirnen und interstellaren Juppies.


    Dabei erhält er jedoch auch Unterstützung, zum Beispiel durch Tiara, einem sexy Wesen ohne Knochen, Tim Quill dem Frachtcaptain, der den absoluten Tiefpunkt in der Geschichte des Einparkens mit einem Sternenkreuzer über eine Großstadt hingelegt hatte, und Sarandran, einem zwei Meter großen, löwenartigen Wesen, das nur in komplexen, shakespearhaften Versen redet.


    Wie Ihr merkt, ist das kein spaciges Kinderbuch, und keine typische Sci-Fi Geschichte.


    Ich, als Laie unter den Rezensoren, kann nicht besonders viel über die literarische Qualität zum Ausdruck bringen. Was ich jedoch sagen kann, ist dass das Buch wahnsinnig lustig geschrieben ist, und neben der spannenden Handlung, eine Menge, so noch nicht dagewesener Charaktäre und jede Menge interessanter, und lustiger Facts über das Universum und das Leben bietet.


    Ich weiß jetzt auch nicht recht, was ich noch schreiben könnte, und was in so eine Buchempfehlung alles an Informationen gehört.


    Falls ihr noch etwas wissen wollt, fragt mich einfach, oder ladet euch das Buch herunter.


    Leider gibt es das Buch bisher nur als ebook, und ich muss gestehen, dass ich es mehr oder minder nur durch Zufall entdeckt habe. Dadurch ist es aber vergleichsweise günstig und nicht minder lustig.

    Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende... siehe Würstchen.

  • Normalerweise hat ein Buch einen Autor. Dieses nicht?


    Marie

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)



  • Danke für das Einfügen des Autors K.-G. Beck-Ewe. Wie gesagt, das ist meine erste Buchrezension.


    Und entschuldigung, dass ich mich jetzt erst bedanke, ich bin die Woche über nicht am PC gewesen.

    Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende... siehe Würstchen.

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